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	<title>Erbe &#8211; Advocatae Kanzlei Berlin</title>
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	<description>Führende Anwaltskanzlei in Berlin für Familienrecht &#124; Notarin</description>
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	<title>Erbe &#8211; Advocatae Kanzlei Berlin</title>
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		<title>Ersatzerben trotz namentlicher Bestimmung von Schlusserben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Dec 2023 04:18:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erbrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Erbe]]></category>
		<category><![CDATA[Testament]]></category>
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<p>Nennen die Erblasser in einem gemeinschaftlichen Testament ausschließlich bestimmte Schlusserben namentlich, schließt dies nicht aus, dass später Ersatzerben eintreten können. So hat es das Oberlandesgericht (OLG) Brandenburg entschieden.</p>
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									<p><strong>Ersatzerben trotz namentlicher Bestimmung von Schlusserben.</strong> Nennen die Erblasser in einem gemeinschaftlichen Testament ausschließlich bestimmte Schlusserben namentlich, schließt dies nicht aus, dass später Ersatzerben eintreten können. So hat es das Oberlandesgericht (OLG) Brandenburg entschieden.</p>
<h2>Zwei Kinder als Schlusserben, eines verstarb</h2>
<p>Die Eheleute setzten sich in einem handschriftlichen Testament gegenseitig als Erben und die beiden erstehelichen Kinder der Ehefrau zu Schlusserben nach dem Überlebenden ein. Dabei führten sie die beiden Kinder namentlich auf.</p>
<p>Vor dem Schlusserbfall verstarb eines der beiden Kinder und hinterließ seinerseits ein Kind. Nach dem Tod der zunächst überlebenden Ehefrau beantragte das andere Kind der Eheleute einen ihn als Alleinerben ausweisenden Erbschein, der zunächst erteilt und später eingezogen wurde. Dieses Kind der Eheleute ist der Auffassung, dass durch die ausdrückliche namentliche Benennung der Schlusserben im Testament sichergestellt sein sollte, dass einzig und allein diesen beiden bzw. bei Vorversterben eines Schlusserben nur einem von ihnen allein der Nachlass zufließen sollte. Hätten die Erblasser gewollt, dass eines der Enkelkinder anstelle eines der benannten Schlusserben an dessen Stelle treten solle, hätten sie dies im Testament auch niedergeschrieben. Dem folgt das OLG Brandenburg jedoch nicht.</p>
<h2>Oberlandesgericht: Auch Enkelkind kann erben</h2>
<p>Das OLG: Nach einer gesetzlichen Auslegungsregel im Bürgerlichen Gesetzbuch (hier: <a title="https://dejure.org/gesetze/BGB/2069.html" href="https://dejure.org/gesetze/BGB/2069.html" target="_blank" rel="noopener">§2069 BGB</a>) ist das Enkelkind als Abkömmling seines als Schlusserben eingesetzten, vorverstorbenen Vaters an dessen Stelle als Ersatzerbe getreten. Es ist gerade keine Anwachsung des Erbteils seines vorverstorbenen Vaters auf das überlebende Kind erfolgt.</p>
<p>Zuwendungen an einen Abkömmling werden durch die o. g. Vorschrift im Zweifel auf dessen Abkömmlinge erstreckt, wenn der ursprünglich Bedachte nach Errichtung des Testaments weggefallen ist.<a title="https://dejure.org/gesetze/BGB/2069.html" href="https://dejure.org/gesetze/BGB/2069.html" target="_blank" rel="noopener"> §2069 BGB</a> ist unabhängig davon anzuwenden, ob die Abkömmlinge namentlich benannt sind oder sich die Zuwendung an diese aus anderen Formulierungen ergibt. Die namentliche Benennung der Söhne als Schlusserben ist kein hinreichender Anhaltspunkt dafür, dass die Erstreckung auf die Abkömmlinge der Bedachten dem Willen des Erblassers widerspricht.</p>
<p>Quelle | <a title="https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Brandenburg&amp;Datum=20.06.2023&amp;Aktenzeichen=3%20W%2041%2F23" href="https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Brandenburg&amp;Datum=20.06.2023&amp;Aktenzeichen=3%20W%2041%2F23" target="_blank" rel="noopener">OLG Brandenburg, Beschluss vom 20.6.2023, 3 W 41/23</a></p>
<h2>Wie benenne ich in meinem Testament Schlusserben?</h2>
<p>Wenn Sie Fragen, wie auch Sie rechtssicher in Ihrem Testament Ihre Schlusserben bestimmen, dann sollten Sie mit uns sprechen. Wir stehen Ihnen gerne mit unserem Fachwissen im <a title="https://advocatae.com/kanzlei-fuer-erbrecht-testament-erbvertrag/" href="https://advocatae.com/kanzlei-fuer-erbrecht-testament-erbvertrag/" target="_blank" rel="noopener">Erbrecht</a> zur Seite und beraten Sie ausführlich. <a title="https://advocatae.com/termin-bei-anwaeltin-notarin-kontakt/" href="https://advocatae.com/termin-bei-anwaeltin-notarin-kontakt/" target="_blank" rel="noopener">Kontaktieren Sie jetzt die Advocatae Kanzlei</a> mit den erfahrenen <a title="https://advocatae.com/team-der-advocatae-kanzlei/" href="https://advocatae.com/team-der-advocatae-kanzlei/" target="_blank" rel="noopener">Fachanwältinnen für Familienrecht</a> und vereinbaren Sie einen <a title="https://advocatae.com/terminanfrage-erstberatung/" href="https://advocatae.com/terminanfrage-erstberatung/" target="_blank" rel="noopener">Beratungstermin</a>.</p>								</div>
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		<title>Miterben bleiben Vertragspartner des Mieters</title>
		<link>https://advocatae.com/miterben-bleiben-vertragspartner-des-mieters/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Oct 2023 06:07:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erbrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Erbe]]></category>
		<category><![CDATA[Erbschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Testament]]></category>
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<p>Im Mietrecht herrscht der Grundsatz „Kauf bricht nicht Miete“. Das bedeutet: Veräußert der Vermieter den vermieteten Wohnraum nach der Überlassung an den Mieter an einen Dritten, tritt der Erwerber anstelle des Vermieters in die sich während der Dauer seines Eigentums aus dem Mietverhältnis ergebenden Rechte und Pflichten ein. Dieser Grundsatz ist aber auf die Erbauseinandersetzung weder unmittelbar noch entsprechend anwendbar. Das hat jetzt das Amtsgericht (AG) Köln entschieden. </p>
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									<p><strong>Miterben bleiben Vertragspartner des Mieters.</strong> Im Mietrecht herrscht der Grundsatz „Kauf bricht nicht Miete“. Das bedeutet: Veräußert der Vermieter den vermieteten Wohnraum nach der Überlassung an den Mieter an einen Dritten, tritt der Erwerber anstelle des Vermieters in die sich während der Dauer seines Eigentums aus dem Mietverhältnis ergebenden Rechte und Pflichten ein. Dieser Grundsatz ist aber auf die Erbauseinandersetzung weder unmittelbar noch entsprechend anwendbar. Das hat jetzt das Amtsgericht (AG) Köln entschieden.</p>
<h2>Zum Nachlass gehörte eine vermietete Wohnung&#8230;</h2>
<p>Eine Miterbengemeinschaft bestand aus drei Personen. Zum Nachlass gehörte eine vermietete Wohnung. Die Erbengemeinschaft übertrug einem Miterben die Wohnung im Wege einer Teil-Erbauseinandersetzung. Das bestehende Mietverhältnis wurde übernommen. Der Miterbe ging davon aus, alleiniger Vermieter geworden zu sein. Er kündigte den Mietvertrag wegen Eigenbedarfs, da seine 19 Jahre alte Tochter die Wohnung beziehen wollte. Die Mieter widersprachen der Kündigung.</p>
<h2>Eigenbedarfskündigung scheiterte: Erbauseinandersetzung wirkt sich nicht auf Dritte aus</h2>
<p>Die Räumungsklage scheiterte vor dem AG. Die Eigenbedarfskündigung habe das Mietverhältnis nicht beendet. Bei einer Mehrheit von Vermietern müsse die Kündigung, um wirksam zu sein, von allen Vermietern ausgesprochen werden, es sei denn, es bestehe eine wirksame Ermächtigung des einen Vermieters durch die jeweils anderen. Dies sei hier nicht der Fall. Der klagende Miterbe sei nicht alleiniger Vermieter der Wohnung. Das Mietverhältnis sei auf die Mitglieder der Erbengemeinschaft übergegangen. Auch durch die Teil-Erbauseinandersetzung sei der Kläger nicht alleiniger Vermieter geworden. Es existiere kein Grundsatz, wonach die Erbauseinandersetzung auf Schuldverhältnisse des Erblassers mit Dritten wirke. Der Kläger vermenge insoweit die dingliche Rechtslage bzw. schuldrechtliche Abreden der Erben im Innenverhältnis. Der Mietvertrag habe ab dem Versterben zwischen dem Kläger und den weiteren Erben als Personenmehrheit auf Vermieterseite einerseits und den beklagten Mietern als Personenmehrheit auf Mieterseite andererseits bestanden.</p>
<p>Quelle | AG Köln, Urteil vom 9.1.2023, 203 C 144/22</p>
<h2>Haben auch Sie eine vermietete Wohnung geerbt?</h2>
<p>Wenn Sie Fragen haben, wie Sie eine Eigenbedarfskündigung für eine geerbte und vermietete Wohnung durchsetzen können, dann sollten Sie mit uns sprechen. Wir stehen Ihnen gerne mit unserem Fachwissen im <a title="https://advocatae.com/kanzlei-fuer-erbrecht-testament-erbvertrag/" href="https://advocatae.com/kanzlei-fuer-erbrecht-testament-erbvertrag/" target="_blank" rel="noopener">Erbrecht</a> zur Seite und beraten Sie ausführlich, wenn es ums Erben und Vererben geht. <a title="https://advocatae.com/termin-bei-anwaeltin-notarin-kontakt/" href="https://advocatae.com/termin-bei-anwaeltin-notarin-kontakt/" target="_blank" rel="noopener">Kontaktieren Sie jetzt die Advocatae Kanzlei</a> mit den erfahrenen <a title="https://advocatae.com/team-der-advocatae-kanzlei/" href="https://advocatae.com/team-der-advocatae-kanzlei/" target="_blank" rel="noopener">Fachanwältinnen für Familienrecht</a> sowie <a title="https://advocatae.com/kanzlei-fuer-immobilienrecht-gewerbemietrecht/" href="https://advocatae.com/kanzlei-fuer-immobilienrecht-gewerbemietrecht/" target="_blank" rel="noopener">Mietrecht und Wohneigentumsrecht</a> und vereinbaren Sie einen <a title="https://advocatae.com/terminanfrage-erstberatung/" href="https://advocatae.com/terminanfrage-erstberatung/" target="_blank" rel="noopener">Beratungstermin</a>.</p>								</div>
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		<title>Kann ein Mörder erben?</title>
		<link>https://advocatae.com/kann-ein-moerder-erben-erbunwuerdigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Oct 2023 23:16:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erbrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Erbe]]></category>
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<p>Ein rechtskräftig verurteilter Mörder ist erbunwürdig.Das Oberlandesgericht (OLG) Hamm hat über die Berufung eines strafgerichtlich rechtskräftig verurteilten Mörders in einem Verfahren wegen Erbunwürdigkeit entschieden.</p>
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									<p><strong>Kann ein Mörder erben? Ein rechtskräftig verurteilter Mörder ist erbunwürdig.</strong> Das Oberlandesgericht (OLG) Hamm hat über die Berufung eines strafgerichtlich rechtskräftig verurteilten Mörders in einem Verfahren wegen Erbunwürdigkeit entschieden. Dieser wollte die strafgerichtlichen Feststellungen zu seiner Täterschaft im erbrechtlichen Verfahren nicht gegen sich gelten lassen – ohne Erfolg.</p>
<h2>Ein heimtückischer Mord</h2>
<p>Der Beklagte wurde im Mai 2017 wegen heimtückischen Mordes an seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau vom Landgericht (LG) zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Das Urteil ist seit Februar 2018 rechtskräftig. Die Revision des Beklagten wurde durch den Bundesgerichtshof (BGH) als unbegründet verworfen. Zwei Wiederaufnahmeanträge des Beklagten blieben über beide Instanzen erfolglos.</p>
<p>Nach dem rechtskräftigen Strafurteil hat der Beklagte sich am Morgen des 15.9.2016 vor dem Haus seiner Ehefrau in Bielefeld versteckt. Er war mit einer Sturmhaube maskiert und führte eine Schrotflinte bei sich. Als die Ehefrau das Grundstück in ihrem Fahrzeug verließ, trat der Beklagte aus seinem Versteck hervor und gab einen Schuss auf den Wagen ab. Hierdurch verlor die Ehefrau die Kontrolle über das Fahrzeug. Als dieses zum Stillstand kam, trat der Beklagte an die Fahrertür heran. Mit zwei weiteren Schüssen zerstörte er die Scheibe und tötete seine Ehefrau.</p>
<p>Das LG war von der Täterschaft des Beklagten überzeugt, der ein nachvollziehbares Tatmotiv hatte und mit den Örtlichkeiten und Gewohnheiten seiner Ehefrau vertraut war, um eine günstige Tatgelegenheit abzupassen. Er hatte als Jäger Zugang zu Waffen und war mit deren Umgang vertraut. Als wichtigste Indizien hat das Schwurgericht die DNA-Spuren des Beklagten an den am Tatort gefundenen zwei Patronenhülsen, der Sturmhaube und einem Langwaffen-Futteral angesehen.</p>
<h2>Anfechtungsklage der Kinder gegen die Erbberechtigung des Vaters</h2>
<p>Kraft gesetzlicher Erbfolge erbte der Beklagte neben den beiden mit der Getöteten gemeinsamen Kindern. Nach Abschluss des Strafverfahrens erhoben die Kinder eine Anfechtungsklage, mit der sie sich gegen die Erbberechtigung ihres Vaters wandten. Gestützt auf die strafgerichtlichen Feststellungen gab das LG Bielefeld dieser Klage wegen Erbunwürdigkeit statt. Die hiergegen vom Beklagten eingelegte Berufung zum OLG Hamm blieb ohne Erfolg.</p>
<h2>Erbunwürdigkeit tritt nicht automatisch ein</h2>
<p>Erbunwürdig ist unter anderem, wer den Erblasser oder die Erblasserin vorsätzlich und widerrechtlich tötet. Das Ausscheiden als Erbe wegen Erbunwürdigkeit tritt jedoch nicht automatisch ein.</p>
<p>Vielmehr muss dies auf eine Anfechtungsklage desjenigen, der von der veränderten Erbfolge profitiert, in einem zivilgerichtlichen Verfahren festgestellt werden. Das Zivilgericht ist dabei an rechtskräftige Feststellungen eines Strafurteils nicht gebunden, sondern muss sich in freier Würdigung der Beweise selbst von der widerrechtlichen Tötung überzeugen.</p>
<p>Das rechtskräftige Strafurteil kann allerdings als Beweisurkunde verwendet werden. Seine Feststellungen haben besonderes Gewicht bei der Beweiswürdigung.</p>
<p>In der Regel wird den strafgerichtlichen Feststellungen zu folgen sein, sofern nicht gewichtige Gründe für deren Unrichtigkeit sprechen. Wer sich, wie hier der Beklagte, auf einen vom Strafurteil abweichenden Sachverhalt beruft, muss gewichtige Gründe darlegen, die gegen dessen Richtigkeit sprechen.</p>
<h2>Täter wollte von sich ablenken</h2>
<p>Die vom Beklagten vorgebrachten Umstände waren zur Überzeugung des OLG unerheblich, sodass eine weitere Beweisaufnahme nicht erforderlich war. Soweit er mit näheren Ausführungen erstmals im zivilrechtlichen Berufungsverfahren den Lebensgefährten seiner getöteten Ehefrau als vermeintlichen Täter ins Spiel brachte, konnte er nicht darlegen, warum er dies nicht bereits viel früher, spätestens in der ersten Instanz des Zivilverfahrens, vorgebracht hatte.</p>
<p>Seine Behauptung, dass ein Dritter – insbesondere jener Lebensgefährte – die Patronenhülsen, Sturmhaube und das Langwaffen-Futteral gezielt am Tatort platziert habe, um ihn zu belasten, ist rein spekulativ. Bereits das Schwurgericht hat das absichtliche Legen falscher Spuren durch eine dritte Person mit näherer Begründung ausgeschlossen. </p>
<p>Hiergegen spricht neben den Schwierigkeiten der Beschaffung des Spurenmaterials vor allem auch der zeitliche Ablauf nach der Tat, da die Mutter der Getöteten unmittelbar nach den Schüssen zum Tatort eilte. Seine nun vorgebrachten Einwände gegen die Bewertung der DNA-Spuren stellen die strafgerichtliche Würdigung dieser Spuren nicht in Frage.</p>
<p>Quelle | OLG Hamm, Urteil vom 27.10.2022, 10 U 28/19, PM vom 19.7.2023</p>
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		<title>Eidesstattliche Versicherung bei einem notariellen Nachlassverzeichnis?</title>
		<link>https://advocatae.com/eidesstattliche-versicherung-bei-notariellem-nachlassverzeichnis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2022 05:06:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erbrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Notarielle Angelegenheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Erbe]]></category>
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<p>Der Bundesgerichtshof (BGH) hat jetzt die umstrittene Frage entschieden, ob der Pflichtteilsberechtigte vom Erben die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung auch verlangen kann, wenn die Vollständigkeit der Angaben in einem notariellen Nachlassverzeichnis an Eides statt versichert werden soll.</p>
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									<strong>Eidesstattliche Versicherung bei einem notariellen Nachlassverzeichnis?</strong> Der Bundesgerichtshof (BGH) hat jetzt die umstrittene Frage entschieden, ob der Pflichtteilsberechtigte vom Erben die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung auch verlangen kann, wenn die Vollständigkeit der Angaben in einem notariellen Nachlassverzeichnis an Eides statt versichert werden soll.

Das Berufungsgericht meinte, der Anspruch des Pflichtteilsberechtigten gegen den Erben auf Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung sei bei Vorlage eines notariellen Nachlassverzeichnisses auf die Angaben beschränkt, die als solche des Erben gekennzeichnet sind. Das sah der BGH anders.

Eine derartige Beschränkung ist nach dem BGH nicht anzunehmen. Maßgebend für die Verpflichtung des Erben zur Abgabe einer unbeschränkten eidesstattlichen Versicherung sei der Sinn und Zweck des notariellen Nachlassverzeichnisses. Hält der Erbe Ergänzungen oder Berichtigungen des notariellen Verzeichnisses für erforderlich, ist die an Eides statt zu versichernde Formel entsprechend anzupassen.

Quelle | BGH, Urteil vom 1.12.2021, IV ZR 189/20
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		<title>Unterzeichnetes Sparkassenformular keine Erbschaftsannahme</title>
		<link>https://advocatae.com/unterzeichnetes-sparkassenformular-erbschaftsannahme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2022 22:53:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erbrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Erbe]]></category>
		<category><![CDATA[Erbschaft]]></category>
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<p>Nach dem Tod des Erblassers unterzeichneten gesetzliche Erben bei einer Sparkasse ein mit „Nachlassverfügung mit Haftungserklärung“ überschriebenes Formular. Später schlugen die Erben die Erbschaft aus. Fraglich war, ob die Erben mit dem Unterzeichnen des Formulars die Erbschaft bereits stillschweigend angenommen hatten, sodass sie nicht mehr hätten ausschlagen können. Das Oberlandesgericht (OLG) München sieht in der Unterzeichnung des Formulars keine schlüssig erklärte Annahme der Erbschaft.</p>
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									<strong>Unterzeichnetes Sparkassenformular keine Erbschaftsannahme. </strong> Nach dem Tod des Erblassers unterzeichneten gesetzliche Erben bei einer Sparkasse ein mit „Nachlassverfügung mit Haftungserklärung“ überschriebenes Formular. Später schlugen die Erben die Erbschaft aus. Fraglich war, ob die Erben mit dem Unterzeichnen des Formulars die Erbschaft bereits stillschweigend angenommen hatten, sodass sie nicht mehr hätten ausschlagen können. Das Oberlandesgericht (OLG) München sieht in der Unterzeichnung des Formulars keine schlüssig erklärte Annahme der Erbschaft.

Das OLG: Die „Nachlassverfügung“ dient der Haftungsfreistellung der Bank für den Fall, dass sich etwaige Auszahlungen ohne Vorlage eines Erbscheins im Nachhinein als Leistungen an Nichtberechtigte erweisen. Sie diene somit vorrangig dem Sicherungsinteresse der Bank.

<h2>Der Erbe hat sich nicht zur endgültigen Erbannahme entschieden</h2>
Die Annahme einer Erbschaft durch schlüssiges Verhalten setzt eine nach außen erkennbare Handlung voraus, aus der der Schluss zu ziehen ist, der Erbe habe sich zur endgültigen Übernahme des Nachlasses entschieden.

Im Hinblick darauf, dass die Annahme ohnehin spätestens mit Ablauf der Ausschlagungsfrist eintritt und diese im Regelfall relativ kurz bemessen ist, vertritt die herrschende Meinung die Auffassung, dass die Annahme der Erbschaft durch schlüssiges Verhalten im Zweifel nur zurückhaltend zu bejahen sein sollte. Dies gelte schon deshalb, weil auch dem vorläufigen Erben, der sein Ausschlagungsrecht noch nicht verlieren möchte, die Verwaltung des Nachlasses zusteht.

Hier war noch die Besonderheit, dass das Formular um die Formulierung ergänzt war: „Derzeit ist keine Übertragung gewünscht, diese erfolgt nach Vorlage des Erbscheins. Lediglich das Girokonto Nr. &#8230; wird wieder für den Zahlungsverkehr freigeschaltet.“ Daraus schloss das OLG, dass die Unterzeichner gerade nicht auf das Vermögen des Erblassers uneingeschränkt zugreifen wollten. Allein das Girokonto sollte für den Zahlungsverkehr freigeschaltet werden. Diese Maßnahme dient aber allein der Verwaltung des Nachlasses, die auch dem nur vorläufigen Erben zusteht.

Weiter wollten die Unterzeichner Auskunft über Bestand und Umfang der Konten des Erblassers erlangen. Eine solche Maßnahme stellt nicht bereits eine schlüssige Annahme der Erbschaft dar, sondern dient der Abklärung der Entscheidung über die Annahme der Erbschaft wie auch dazu, diese Entscheidung auf eine hinreichend gesicherte Tatsachengrundlage zu stellen.

Quelle | OLG München, Beschlüsse vom 22.12.2021, 31 Wx 487/19, 31 Wx 488/19, Abruf-Nr. 226997
<h2>Fragen zur Annahme einer Erbschaft?</h2>
Wir beraten Sie kompetent und ausführlich, wenn Sie Fragen zum Thema Erbschaftsannahme haben. Wir helfen Ihnen auch in komplizierten Erbschafts- und Familienrechtsangelegenheiten weiter. <a href="https://advocatae.com/termin-anwalt-kontakt">Kontaktieren</a> Sie jetzt die Advocatae Kanzlei mit den erfahrenen <a href="https://advocatae.com/fachanwaeltinnen-fuer-familienrecht-team-der-advocatae-kanzlei">Fachanwältinnen für Familienrecht</a>. Vereinbaren Sie einfach einen zeitnahen Beratungstermin.								</div>
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