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	<title>Sorgerecht &#8211; Advocatae Kanzlei Berlin</title>
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	<description>Führende Anwaltskanzlei in Berlin für Familienrecht &#124; Notarin</description>
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	<title>Sorgerecht &#8211; Advocatae Kanzlei Berlin</title>
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		<title>Wichtiges OLG-Urteil: Begleiteter Umgang &#038; Kindeswohl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 06:48:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Kindeswohl]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgerecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/begleiteter-umgang-kindeswohl-sorgerechtsentzug-olg-rostock/">Wichtiges OLG-Urteil: Begleiteter Umgang &#038; Kindeswohl</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
<p>Das Sorgerecht ist entzogen, das Kind lebt bei einer Pflegeperson – und die Eltern streiten mit dem Jugendamt um jeden Kontakt. Darf das Gericht in einer solchen Situation einen Vergleich billigen, der keine konkrete Umgangsregelung enthält? Und muss dabei der Vater persönlich angehört werden, obwohl sein Umgangsausschluss bereits rechtskräftig ist? Das Oberlandesgericht Rostock hat diese Fragen in einem aktuellen Beschluss klar beantwortet – mit wichtigen Folgen für die Praxis des begleiteten Umgangs und des Kindeswohls.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/begleiteter-umgang-kindeswohl-sorgerechtsentzug-olg-rostock/">Wichtiges OLG-Urteil: Begleiteter Umgang &#038; Kindeswohl</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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									<h2>Begleiteter Umgang trotz Sorgerechtsentzug – wenn ein Vergleich mehr bewirkt als ein Gerichtsbeschluss</h2>
<p>Das Sorgerecht ist entzogen, das Kind lebt bei einer Pflegeperson – und die Eltern streiten mit dem Jugendamt um jeden Kontakt. Darf das Gericht in einer solchen Situation einen Vergleich billigen, der keine konkrete Umgangsregelung enthält? Und muss dabei der Vater persönlich angehört werden, obwohl sein Umgangsausschluss bereits rechtskräftig ist? Das Oberlandesgericht Rostock hat diese Fragen in einem aktuellen Beschluss klar beantwortet – mit wichtigen Folgen für die Praxis des begleiteten Umgangs und des Kindeswohls.</p>
<h2>Der Sachverhalt: Sorgerechtsentzug, Fremdunterbringung und gescheiterter Umgang</h2>
<p>Im Mittelpunkt des Verfahrens steht ein im August 2022 geborenes Kind, dem bereits drei ältere Geschwister vorangegangen waren – allesamt fremduntergebracht und unter Amtsvormundschaft des Jugendamts. Im November 2023 wurde auch das jüngste Kind in Obhut genommen und lebt seitdem in einer Erziehungsstelle. Im September 2024 entzog das Amtsgericht Schwerin beiden Elternteilen das Sorgerecht – eine Entscheidung, die das OLG Rostock im Januar 2025 bestätigte.</p>
<p>Bemühungen um einen begleiteten Umgang scheiterten wiederholt: Ein Jugendhilfeträger zog sich zurück, weil der Kindesvater in aggressiver und beleidigender Weise gegenüber Mitarbeitern des Jugendamts auftrat – er bezeichnete Jugendamtsmitarbeiter in E-Mails als „kriminelles Kindesentführergesindel&#8220; und drohte mit Strafanzeigen und Presseberichten.</p>
<p>Das Amtsgericht Schwerin ordnete daraufhin den Umgangsausschluss für beide Elternteile bis Mai 2026 an – mangels Mitwirkungsbereitschaft der Eltern und fehlender Möglichkeit eines sicheren begleiteten Umgangs.</p>
<h2>Die Wende: Kindesmutter zeigt Kooperationsbereitschaft</h2>
<p>Die Kindesmutter legte Beschwerde gegen den Umgangsausschluss ein. Im Beschwerdeverfahren vor dem OLG Rostock zeigte sie sich – anders als zuvor – bereit, an einem begleiteten Umgang mitzuwirken und die erforderlichen Vorbereitungsgespräche mit dem Jugendamt zu führen. Daraufhin schlossen die Kindesmutter und das Jugendamt – mit Zustimmung der Verfahrensbeiständin – einen Vergleich: Sie einigten sich darauf, gemeinsam Gespräche zu führen, um einen begleiteten Umgang zu ermöglichen, und sahen deshalb von einer gerichtlichen Umgangsregelung zunächst ab.</p>
<h2>Das OLG Rostock: Vergleich ohne konkrete Umgangsregelung ist zulässig</h2>
<p>Das OLG Rostock billigte diesen Vergleich nach <a title="https://www.gesetze-im-internet.de/famfg/__156.html" href="https://www.gesetze-im-internet.de/famfg/__156.html" target="_blank" rel="noopener">§ 156 Abs. 2 FamFG</a> und stellte dabei zwei wichtige Grundsätze für den begleiteten Umgang und das Kindeswohl auf:</p>
<p><strong>1. Ein Vergleich muss keine vollstreckbare Umgangsregelung enthalten.</strong> Gegenstand eines gerichtlich zu billigenden Vergleichs können alle Belange des Umgangs sein, über die die Eltern disponieren können. Es ist zulässig, die Abstimmungs- und Regelungsarbeit für den begleiteten Umgang vom Gericht weg und hin zum direkten Verhältnis zwischen Kindesmutter und Jugendamt zu verlagern. Dies kann sogar schneller zu einem tatsächlichen Umgang führen als der formale Gerichtsweg – mit seinen strengeren verfahrensrechtlichen Anforderungen.</p>
<p><strong>2. Der Vergleich widerspricht nicht dem Kindeswohl.</strong> Der ursprüngliche Umgangsausschluss war gerade deshalb angeordnet worden, weil die Eltern keine Bereitschaft zur Mitwirkung gezeigt hatten. Hat sich diese Haltung bei der Kindesmutter geändert und akzeptiert sie nun die Notwendigkeit einer begleiteten und vorbereiteten Umgangsform, eröffnet der Vergleich realistischere Chancen auf eine zeitnahe Wiederaufnahme des Kontakts zum Kind.</p>
<h2>Zur Anhörung des Kindesvaters: Schriftlich genügt</h2>
<p>Der Kindesvater war zum Anhörungstermin nicht erschienen und hatte auch auf die Gelegenheit zur schriftlichen Stellungnahme nicht reagiert. Das OLG stellte klar, dass eine persönliche Anhörung hier ausnahmsweise entbehrlich war – aus zwei Gründen: Zum einen betraf der Streit nicht das Verhältnis der Eltern untereinander, sondern gleichermaßen ihr Verhältnis zum Jugendamt. Zum anderen war der Umgangsausschluss gegenüber dem Kindesvater bereits rechtskräftig, da er selbst keine Beschwerde eingelegt hatte. Seine Rechtsposition war daher nicht mehr betroffen – eine schriftliche Anhörung zur Wahrung des rechtlichen Gehörs genügte.</p>
<h2>Was bedeutet dieser Beschluss für die Praxis?</h2>
<p>Die Entscheidung des OLG Rostock zeigt, dass Gerichte in Umgangssachen auch unkonventionelle, flexible Lösungen billigen können – wenn sie dem Kindeswohl nicht widersprechen und den Weg zu einem begleiteten Umgang realistisch offen halten. Eltern, denen das Sorgerecht entzogen wurde, verlieren damit nicht automatisch jede Chance auf Kontakt zu ihrem Kind. Entscheidend ist die eigene Haltung: Wer echte Kooperationsbereitschaft mit dem Jugendamt signalisiert und die Rahmenbedingungen eines begleiteten Umgangs akzeptiert, kann das Blatt auch noch im Beschwerdeverfahren wenden.</p>
<p>Quelle: <a title="https://www.landesrecht-mv.de/bsmv/document/NJRE001628644" href="https://www.landesrecht-mv.de/bsmv/document/NJRE001628644" target="_blank" rel="noopener">OLG Rostock, 1. Senat für Familiensachen, Beschluss vom 18.12.2025, Az. 10 UF 58/25</a>.</p>
<h2>Ihnen wurde das Sorgerecht entzogen oder der Umgang ausgeschlossen? Lassen Sie Ihre Situation jetzt prüfen.</h2>
<p>Ein Umgangsausschluss ist keine endgültige Entscheidung. Wie dieser Fall zeigt, kann sich die Situation durch eigene Kooperationsbereitschaft und die richtige rechtliche Strategie entscheidend verändern – selbst noch im Beschwerdeverfahren. Unsere Kanzlei berät Sie kompetent im Familienrecht: beim begleiteten Umgang, beim <a href="https://advocatae.com/streitpunkte-sorgerecht-umgangsrecht/">Sorgerechtsstreit</a> und im Umgang mit dem Jugendamt. Kontaktieren Sie jetzt die <a title="https://advocatae.com/ueber-die-kanzlei-in-berlin/" href="https://advocatae.com/ueber-die-kanzlei-in-berlin/">Advocatae Kanzlei</a> mit den erfahrenen <a href="https://advocatae.com/team-der-advocatae-kanzlei/">Fachanwältinnen für Familienrecht</a> und vereinbaren Sie einen <a href="https://advocatae.com/terminanfrage-fuer-neue-mandanten/">Beratungstermin</a>.</p>								</div>
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		<title>Beeinflussung des Kindes durch Elternteil im Sorgerechtsstreit</title>
		<link>https://advocatae.com/beeinflussung-des-kindes-durch-elternteil-sorgerecht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 10:41:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgerecht]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgerechtsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Umgangsrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/beeinflussung-des-kindes-durch-elternteil-sorgerecht/">Beeinflussung des Kindes durch Elternteil im Sorgerechtsstreit</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
<p>Die Umgangsvereinbarung eines Kindes zu einem Elternteil kann ohne konkrete Anhaltspunkte nicht auf unbewusste Beeinflussung des Kindes durch den anderen Elternteil zurückgeführt werden. So sieht es das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/beeinflussung-des-kindes-durch-elternteil-sorgerecht/">Beeinflussung des Kindes durch Elternteil im Sorgerechtsstreit</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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									<h2>Wenn Kinder den Umgang verweigern: Beeinflussung des Kindes durch Elternteil vor Gericht</h2>
<p>Verweigert Ihr Kind den Kontakt zum anderen Elternteil nach einer Trennung – und wird Ihnen vorgeworfen, dahinterzustecken? Oder erleben Sie umgekehrt, dass Ihr Kind trotz erkennbarer Manipulation des anderen Elternteils zu ihm muss? Die Frage der Beeinflussung des Kindes durch einen Elternteil ist einer der härtesten Konflikte im Familienrecht – mit weitreichenden Folgen für das Sorgerecht. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main hat jetzt eine richtungsweisende Entscheidung getroffen, die Eltern in dieser Situation kennen sollten.</p>
<h2>Hintergrund: Umgangsvereinbarung und der Streit um die Beeinflussung des Kindes durch einen Elternteil</h2>
<p>In dem zugrundeliegenden Verfahren hatte sich ein elfjähriger Junge nach der Trennung der Eltern vom Vater abgewandt und zunehmend Umgänge mit ihm verweigert. Die fünfjährige Schwester besuchte ihren Vater regelmäßig. Die im Sorgerechtsverfahren eingesetzte Sachverständige hatte sich für einen Umzug beider Kinder zum Vater ausgesprochen, obwohl der Junge kontinuierlich den Wunsch nach einem Verbleib bei seiner Mutter geäußert hatte.</p>
<p>Die Sachverständige attestierte der Mutter ohne das Vorliegen konkreter Anhaltspunkte für eine aktive Beeinflussung und trotz der unstreitigen Förderung begleiteter Vater-Sohn-Umgänge eine bindungsfeindliche Haltung. Diese habe die Verweigerung des Kindes erzeugt. Da sie daraus schloss, dass die Mutter nur bedingt erziehungsfähig sei, hielt sie eine Umsiedlung des Sohnes zum Vater für kindeswohldienlich.</p>
<p>Der mittlerweile fast 13-jährige Sohn hatte im Verfahren mitgeteilt, dass er sich Kontakte beim Vater erst wieder vorstellen könne, wenn dieser nicht mehr auf einen Umzug zu ihm bestehen würde.</p>
<h2>Entscheidung des OLG Frankfurt: Kindeswille vor Sachverständigenmeinung</h2>
<p>Das OLG hat dem Wunsch der Kinder entsprechend den Aufenthalt bei der Mutter festgelegt und ihr die elterliche Sorge allein übertragen. Eine gemeinsame Ausübung der elterlichen Sorge sei angesichts des eskalierten Elternkonflikts nicht mehr denkbar.</p>
<p>Die Sachverständige habe einseitig das aus der Perspektive des Sohnes nachvollziehbar negativ bewertete Verhalten des Vaters nicht mit in ihre Erwägungen aufgenommen. Der für die sog. PAS (Parental Alienation Syndrome – Eltern-Kind-Entfremdungssyndrom)-These übliche Zirkelschluss, der eine Umgangsverweigerung auf eine manipulative Beeinflussung des Kindes durch einen Elternteil zurückführe, ohne weitere Faktoren für die Verweigerung miteinzubeziehen, sei als Grundlage für eine Sorgerechtsentscheidung untauglich.</p>
<h2>Wichtiger Grundsatz: Keine Beeinflussung des Kindes durch Elternteil ohne konkrete Anhaltspunkte unterstellen</h2>
<p>Das OLG stellt klar: Die Umgangsvereinbarung eines Kindes zu einem Elternteil kann ohne konkrete Anhaltspunkte nicht auf eine unbewusste Beeinflussung des Kindes durch den anderen Elternteil zurückgeführt werden. Die empfohlene Intervention werde dem komplexen Geschehen einer Umgangsverweigerung nicht gerecht und würde zu einer kindeswohlschädlichen Missachtung des zu beachtenden Willens des Kindes führen.</p>
<h2>Auch der Vater trägt Mitverantwortung</h2>
<p>Auch der Vater trage Verantwortung für die noch Jahre nach der Trennung hochstrittige Familiensituation. So habe er unter anderem der Mutter ständig Verletzungen der Gesundheitssorge vorgeworfen und so teilweise notwendige ärztliche Behandlungen erschwert; zudem habe er bei der Hausratsteilung Möbel und Spielzeug der Kinder herausverlangt.</p>
<p>Außerdem habe er die Mutter wegen eines mutmaßlichen Dienstvergehens bei ihrem Arbeitgeber angeschwärzt und den neuen Lebensgefährten der Mutter wegen Kindesmissbrauch angezeigt. Die Staatsanwaltschaft habe das Ermittlungsverfahren eingestellt, weil auf den vom Vater vorgelegten Audiodateien zu hören gewesen war, dass er das betroffene Mädchen suggestiv wiederholt zu Angaben zum vermeintlichen Missbrauch bringen wollte.</p>
<p>Die Entscheidung ist nicht anfechtbar.</p>
<h2>Was bedeutet dieses Urteil für Ihre Situation?</h2>
<p>Sind Sie in einem Sorgerechtsstreit, bei dem die Beeinflussung des Kindes durch einen Elternteil behauptet wird – ob zu Recht oder Unrecht? Diese Entscheidung zeigt: Pauschale Vorwürfe ohne konkrete Belege reichen vor Gericht nicht aus. Der nachweisbare Wille und das Wohl des Kindes stehen im Mittelpunkt.</p>
<p>Quelle: <a href="https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/perma?d=LARE260000178" target="_blank" rel="noopener">OLG Frankfurt am Main, Beschluss vom 5.1.2026, 7 UF 88/25</a>, <a href="https://ordentliche-gerichtsbarkeit.hessen.de/presse/beeinflussung-des-kindes-durch-elternteil" target="_blank" rel="noopener">PM 3/26</a></p>
<h2>Jetzt handeln – bevor das Gericht für Sie entscheidet</h2>
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										<span class="elementor-icon-list-text">Umgangsrecht - Für ein Verbot von Übernachtungskontakten müssen besondere Gründe vorliegen</span>
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		<title>Gewalt des Vaters rechtfertigt alleiniges Sorgerecht für Mutter</title>
		<link>https://advocatae.com/alleiniges-sorgerecht-wegen-haeuslicher-gewalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 08:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Häusliche Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgerecht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://advocatae.com/?p=43038</guid>

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<p>Das Oberlandesgericht (OLG) OLG Frankfurt a. M. hat entschieden: Häusliche Gewalt, Nachstellungen und Bedrohungen des Vaters gegen die Mutter können die Übertragung des alleinigen Sorgerechts auf die Mutter rechtfertigen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/alleiniges-sorgerecht-wegen-haeuslicher-gewalt/">Gewalt des Vaters rechtfertigt alleiniges Sorgerecht für Mutter</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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									<p>Eltern, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, stehen oft vor schwierigen Entscheidungen im Familienrecht. Besonders das alleiniges Sorgerecht wegen häuslicher Gewalt kann eine rechtliche Lösung sein, um Kinder und Mutter zu schützen. Ein aktuelles Urteil des OLG Frankfurt zeigt, unter welchen Umständen das alleinige Sorgerecht auf die Mutter übertragen werden kann.</p>
<h2>Häusliche Gewalt kann alleiniges Sorgerecht wegen häuslicher Gewalt rechtfertigen</h2>
<p>Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt a. M. hat entschieden: Häusliche Gewalt, Nachstellungen und Bedrohungen des Vaters gegen die Mutter können die Übertragung des alleinigen Sorgerechts wegen häuslicher Gewalt rechtfertigen.</p>
<h2>Mutter hatte das alleinige Sorgerecht</h2>
<p>Die geschiedenen Eltern haben zwei neun und fünf Jahre alte Kinder. Diese leben seit der Trennung der Eltern bei der Mutter. Gegen den Vater bestanden Näherungs- und Kontaktverbote. Auf Antrag der Mutter wurde ihr das alleinige Sorgerecht wegen häuslicher Gewalt übertragen. Hiergegen richtete sich eine – erfolglose – Beschwerde des Vaters.</p>
<p>Es sind alle für und gegen die gemeinsame Sorge sprechenden Umstände gegeneinander abzuwägen: Hier gibt es zwischen den Eltern keine tragfähige soziale Beziehung. Der Vater hat die Mutter körperlich angegriffen und verletzt und sie wiederholt mit dem Tode bedroht. Der Mutter ist es unzumutbar, sich mit dem Vater regelmäßig in sorgerechtlichen Fragen abzustimmen, sodass das alleinige Sorgerecht wegen häuslicher Gewalt als einzige praktikable Lösung erscheint.</p>
<h2>Kindeswille zu beachten</h2>
<p>Der Wille der Kinder, die sich auch für das alleinige Sorgerecht wegen häuslicher Gewalt ausgesprochen haben, ist zu beachten. Mildere, gleich effektive Mittel als eine Übertragung der elterlichen Sorge allein auf die Mutter, gibt es hier nicht.<br /><br />Quelle | <a title="https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/perma?d=LARE240001197" href="https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/perma?d=LARE240001197" target="_blank" rel="noopener">OLG Frankfurt a. M., Beschluss vom 10.9.2024, 6 UF 144/24</a></p>
<h2>Benötigen Sie rechtliche Unterstützung beim Sorgerecht?</h2>
<p>Wenn Sie von häuslicher Gewalt betroffen sind oder das alleinige Sorgerecht beantragen möchten, sollten Sie rasch handeln. Wir stehen Ihnen gerne mit unserem Fachwissen zur Seite und beraten Sie ausführlich in allen Belangen rund ums Sorgerecht und Familienrecht. <a href="https://advocatae.com/termin-anwalt-kontakt">Kontaktieren Sie jetzt die Advocatae Kanzlei</a> mit den erfahrenen <a href="https://advocatae.com/team-der-advocatae-kanzlei/">Fachanwältinnen für Familienrecht</a> und vereinbaren Sie einen <a href="https://advocatae.com/terminanfrage-fuer-neue-mandanten/">Beratungstermin</a>.</p>								</div>
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										<span class="elementor-icon-list-text">Maßnahmen zum Kinderschutz dienen nicht der Bestrafung eines Elternteils</span>
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											<a href="https://advocatae.com/sorgerecht-trotz-schuetteltrauma-kindeswohl-bverfg/" target="_blank">

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										<span class="elementor-icon-list-text">Sorgerechtsrückübertragung trotz Schütteltrauma-Verdacht: Kindeswohl im Fokus</span>
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											<a href="https://advocatae.com/expertise-im-familienrecht/" target="_blank">

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										<span class="elementor-icon-list-text">Unsere Expertise im Familienrecht</span>
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			</item>
		<item>
		<title>Sorgerechtsrückübertragung trotz Schütteltrauma-Verdacht: Kindeswohl im Fokus</title>
		<link>https://advocatae.com/sorgerecht-trotz-schuetteltrauma-kindeswohl-bverfg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jun 2025 07:14:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Kindeswohl]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgerecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/sorgerecht-trotz-schuetteltrauma-kindeswohl-bverfg/">Sorgerechtsrückübertragung trotz Schütteltrauma-Verdacht: Kindeswohl im Fokus</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
<p>Ein aktueller Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zeigt, wie sensibel Gerichte bei der Entscheidung über das Sorgerecht trotz Schütteltrauma-Verdacht abwägen müssen. In dem Fall wurde das Sorgerecht den Eltern nach einem mutmaßlichen Schütteltrauma entzogen, später jedoch wiederhergestellt. Der Verfahrensbeistand des Kindes legte Verfassungsbeschwerde ein – erfolglos.</p>
<p>Weitere interessante Beiträge finden Sie auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/sorgerecht-trotz-schuetteltrauma-kindeswohl-bverfg/">Sorgerechtsrückübertragung trotz Schütteltrauma-Verdacht: Kindeswohl im Fokus</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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									<p><strong>Sorgerechtsrückübertragung trotz Schütteltrauma-Verdacht: Kindeswohl im Fokus.</strong> Ein aktueller Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zeigt, wie sensibel Gerichte bei der Entscheidung über das Sorgerecht trotz Schütteltrauma-Verdacht abwägen müssen. In dem Fall wurde das Sorgerecht den Eltern nach einem mutmaßlichen Schütteltrauma entzogen, später jedoch wiederhergestellt. Der Verfahrensbeistand des Kindes legte Verfassungsbeschwerde ein – erfolglos.</p>
<h2>Sorgerecht trotz Schütteltrauma-Verdacht: Entscheidung des OLG</h2>
<p>Das Familiengericht (FamG) hatte den Eltern das Sorgerecht entzogen, nachdem ein Säugling mutmaßlich durch sie ein Schütteltrauma erlitten hatte. Das Oberlandesgericht (OLG) stellte das Sorgerecht jedoch wieder her und ordnete begleitende Auflagen an, wie etwa den Aufenthalt in einer Eltern-Kind-Einrichtung. Der Verfahrensbeistand des Kindes hielt dies für unvereinbar mit dem Grundrecht auf Schutz des Kindes und legte Verfassungsbeschwerde ein.</p>
<h2>BVerfG: Kindeswohl ausreichend berücksichtigt</h2>
<p>Das Bundesverfassungsgericht entschied, dass die Prognose des OLG verfassungsrechtlich vertretbar sei. Das OLG habe nachvollziehbar dargelegt, dass bei Einhaltung der Auflagen keine weiteren erheblichen Gefahren für das Kind bestehen. Damit sei der Schutz des Kindeswohls gewahrt. Der Beschluss genüge den hohen Anforderungen, die an Entscheidungen bei einem Verdacht auf Kindesmisshandlung gestellt werden.</p>
<p>Quelle | <a title="https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2024/11/rk20241120_1bvr140424.html" href="https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2024/11/rk20241120_1bvr140424.html" target="_blank" rel="noopener">BVerfG, Urteil vom 20.11.2024, 1 BvR 1404/24</a>, <a title="https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2024/bvg24-109.html?nn=148438" href="https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2024/bvg24-109.html?nn=148438" target="_blank" rel="noopener">PM</a></p>
<h2>Kindeswohl &amp; Sorgerecht: Wir beraten Sie im Familienrecht</h2>
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		<title>Maßnahmen zum Kinderschutz dienen nicht der Bestrafung eines Elternteils</title>
		<link>https://advocatae.com/kinderschutz-sorgerecht-elternrechte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 May 2025 03:19:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgerecht]]></category>
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<p>Kindesschutzrechtliche Maßnahmen sind streng am Kindeswohl zu orientieren. Sie dienen nicht der Bestrafung eines Elternteils oder allgemeinen Gerechtigkeitserwägungen. Das immer noch herangezogene, überkommene Konzept der sog. Eltern-Kind-Entfremdung (engl. „PAS“) ist nach dem jetzigen Stand der Wissenschaft und Forschung abzulehnen. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main hat dies in einer aktuellen Entscheidung nun klargestellt.</p>
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									<p><strong>Maßnahmen zum Kinderschutz dienen nicht der Bestrafung eines Elternteils.</strong> Kindesschutzrechtliche Maßnahmen sind streng am Kindeswohl zu orientieren. Sie dienen nicht der Bestrafung eines Elternteils oder allgemeinen Gerechtigkeitserwägungen. Das immer noch herangezogene, überkommene Konzept der sog. Eltern-Kind-Entfremdung (engl. „PAS“) ist nach dem jetzigen Stand der Wissenschaft und Forschung abzulehnen. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main hat dies in einer aktuellen Entscheidung nun klargestellt.</p>
<h2>Streit um elterliche Sorge im Kontext von Kinderschutz und Sorgerecht</h2>
<p>Die Eltern ihrer 12, 10 und 7 Jahre alten Kinder stritten um die elterliche Sorge. Sie sind verheiratet und leben seit Sommer 2022 getrennt. Das Sorgerecht üben sie gemeinsam aus. Seit dem Getrenntleben haben die Kinder ihren Lebensmittelpunkt im Haushalt der Mutter. Die Eltern führen seit Beginn der Trennung kindschaftsrechtliche Verfahren. Es kam immer wieder zu massiv eskalierten Konflikten. Ein dauerhaft regelmäßiger und stabiler Umgang mit dem Vater ließ sich nicht etablieren, wofür der Vater die Mutter verantwortlich machte, weil diese die Kinder entsprechend manipulieren würde. Schließlich beantragte der Vater, ihm die alleinige elterliche Sorge zu übertragen.</p>
<h2>Gericht prüft Maßnahmen im Kinderschutz und Sorgerecht</h2>
<p>In dem vom Amtsgericht (AG) eingeholten „lösungsorientierten“ Sachverständigengutachten wurde eine temporäre Fremdunterbringung der Kinder thematisiert. Als das Jugendamt einen kurzfristigen Termin zum Kennenlernen einer Jugendhilfeeinrichtung, in der die Kinder in eine Wochengruppe umziehen könnten, anbot, lehnte die Mutter sowohl diesen Umzug als auch ein Kennenlernen ab. Der Vater beantragte daraufhin, ihm auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu übertragen.</p>
<p>Nach einer weiteren Anhörung der Kinder und der Beteiligten entzog das Familiengericht den Eltern u.a. das Aufenthaltsbestimmungsrecht und übertrug es auf das Jugendamt. Die Kinder wurden dann in einer Wochengruppe untergebracht und verbrachten die Wochenenden im Wechsel bei ihren Eltern.</p>
<h2>OLG Frankfurt stärkt Kinderschutz und weist Sorgerecht wieder beiden Eltern</h2>
<p>Gegen diese Entscheidung des Familiengerichts haben beide Eltern Beschwerde eingelegt. Nach erneuter Anhörung und auf Hinweis des OLG kehrten die Kinder in den Haushalt der Mutter zurück. Das OLG hat nun beschlossen, das Sorgerecht wieder den Eltern zur gemeinsamen Ausübung zuzuweisen.</p>
<h2>Sorgerechtsentzug war nicht mit dem Kinderschutz vereinba</h2>
<p>Der vom AG angeordnete Entzug der elterlichen Sorge sei unverhältnismäßig gewesen, begründete es seine Entscheidung. Im Rahmen einer differenzierten Aufklärung und Gefahrenabwägung sei der hier zum Zweck der Fremdunterbringung beschlossene Sorgerechtsentzug nicht das für die Kinder einzig gebotene und verhältnismäßige Mittel gewesen, um ihre Gesamtsituation zu verbessern.</p>
<p>In die Gesamtschau der verschiedenen Gefährdungsaspekte sei zwar einerseits die Beeinträchtigung der Kinder durch den hochkonflikthaften Umgangsstreit ihrer Eltern einzustellen. Zu berücksichtigen seien aber andererseits die mit der Herausnahme aus dem Haushalt der Mutter für die Kinder offensichtlich verbundenen schwerwiegenden Entwicklungsrisiken.</p>
<p>Der Umzug in die Wochengruppe, so das OLG, bedeutete eine komplette Entwurzelung von ihrem Zuhause, ihrer Mutter als Hauptbezugsperson, der weiteren Familie, ihren Freunden, ihren bisherigen Schulen wie auch ihrem sozialen Umfeld.</p>
<h2>Sachverständigengutachten genügt Anforderungen an Kinderschutz und Sorgerecht nicht</h2>
<p>Es gebe derzeit auch keinen empirischen Beleg für die Wirksamkeit einer Herausnahme eines Kindes aus dem Haushalt eines angeblich manipulierenden, entfremdenden Elternteils. Dies sei im Sachverständigengutachten verkannt worden, das auch den Mindestanforderungen an Sachverständigengutachten im Kindschaftsrecht nicht genüge.</p>
<p>Soweit wesentliche Anteile der Konfliktdynamik der Eltern im Verhalten der Mutter begründet seien, seien kindesschutzrechtliche Maßnahmen streng am Kindeswohl zu orientieren. Der „Ausgleich persönlicher Defizite zwischen den Eltern oder die Sanktionierung vermeintlichen Fehlverhaltens“ sei nicht Maßstab und Ziel einer Sorgerechtsentscheidung.</p>
<p>Diese Entscheidung verdeutlicht, dass Kinderschutz und Sorgerecht nicht dazu dienen, elterliches Verhalten zu sanktionieren, sondern allein dem Wohl der Kinder verpflichtet sind.</p>
<p>Die Entscheidung ist nicht anfechtbar.</p>
<p>Quelle | <a title="https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/perma?d=LARE250000220" href="https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/perma?d=LARE250000220" target="_blank" rel="noopener">OLG Frankfurt am Main, Beschluss vom 29.1.2025, 1 UF 186/24</a>, <a title="https://ordentliche-gerichtsbarkeit.hessen.de/presse/kindesschutzrechliche-massnahmen-dienen-nicht-der-bestrafung-eines-elternteils" href="https://ordentliche-gerichtsbarkeit.hessen.de/presse/kindesschutzrechliche-massnahmen-dienen-nicht-der-bestrafung-eines-elternteils" target="_blank" rel="noopener">PM 6/25</a></p>
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										<span class="elementor-icon-list-text">Um optimale Förderung zu erzielen, darf nicht ins Sorgerecht eingegriffen werden</span>
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										<span class="elementor-icon-list-text">Sorgerecht und Kindeswohl: Widerrechtliches Verbringen des Kindes ins EU-Ausland</span>
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									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<a href="https://advocatae.com/expertise-im-familienrecht/" target="_blank">

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										<span class="elementor-icon-list-text">Unsere Expertise im Familienrecht</span>
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		<title>Gewalt und Todesdrohungen rechtfertigen alleiniges Sorgerecht</title>
		<link>https://advocatae.com/sorgerechtsuebertragung-bei-haeuslicher-gewalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Dec 2024 10:40:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Elterliche Sorge]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgerecht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://advocatae.com/?p=38116</guid>

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<p>Vom Vater gegen die Mutter der gemeinsamen Kinder verübte häusliche Gewalt, Nachstellungen und Bedrohungen können im Einzelfall die Übertragung des Sorgerechts allein auf die Mutter rechtfertigen. Von einem Kind miterlebte Gewalt gegen seine Mutter ist eine spezielle Form der Kindesmisshandlung. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt a. M. hat die Beschwerde des Vaters gegen die Übertragung des Sorgerechts auf die Mutter daher zurückgewiesen.</p>
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									<p><strong>Sorgerechtsübertragung bei häuslicher Gewalt: Häusliche Gewalt und Todesdrohungen rechtfertigen alleiniges Sorgerecht.</strong> Vom Vater gegen die Mutter der gemeinsamen Kinder verübte häusliche Gewalt, Nachstellungen und Bedrohungen können im Einzelfall die Übertragung des Sorgerechts allein auf die Mutter rechtfertigen. Von einem Kind miterlebte Gewalt gegen seine Mutter ist eine spezielle Form der Kindesmisshandlung. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt a. M. hat die Beschwerde des Vaters gegen die Übertragung des Sorgerechts auf die Mutter daher zurückgewiesen.</p>
<h2>Mutter wurde das alleinige Sorgerecht übertragen</h2>
<p>Die mittlerweile geschiedenen Eltern haben zwei gegenwärtig neun und fünf Jahre alte Kinder. Diese leben seit der Trennung der Eltern im Herbst 2020 bei der Mutter. Gegen den Vater bestand im Jahr 2021 und erneut ab Ende 2023 ein jeweils halbjähriges Näherungs- und Kontaktverbot. Auf Antrag der Mutter wurde ihr die alleinige elterliche Sorge übertragen. Hiergegen richtet sich die Beschwerde des Vaters. Sie hatte vor dem OLG keinen Erfolg.</p>
<h2>Vater übte häusliche Gewalt aus</h2>
<p>Das Amtsgericht (AG) habe zu Recht die gemeinsame elterliche Sorge aufgehoben und der Mutter übertragen, führte das OLG aus. Bei der Entscheidung seien alle für und gegen die gemeinsame Sorge sprechenden Umstände einzelfallbezogen gegeneinander abzuwägen: Hier bestehe zwischen den Eltern keine tragfähige soziale Beziehung.</p>
<p>Die vom Vater gegen die Mutter ausgeübte Gewalt spreche gegen eine „für die Ausübung der elterlichen Sorge zwingend erforderliche Kommunikation auf Augenhöhe“. Der Vater habe die Mutter in der Vergangenheit körperlich angegriffen und verletzt und sie wiederholt mit dem Tode bedroht. Er habe sich impulsiv und unkontrolliert verhalten. Sein erhöhtes Aggressionspotenzial und seine Bereitschaft, auch körperliche Gewalt anzuwenden, ergebe sich aus den Anordnungsverfahren nach dem Gewaltschutzgesetz (GewaltschutzG).</p>
<p>Der Mutter sei es angesichts der ihr gegenüber ausgesprochenen Todesdrohungen auch nicht zumutbar, sich mit dem Vater regelmäßig in sorgerechtlichen Fragen abzustimmen. Der Vater habe sich wiederholt grenzüberschreitend verhalten und auch nicht an die Schutzanordnungen gehalten. Die an die Mutter „gerichteten direkten Todesdrohungen sind keine Basis für die Ausübung der gemeinsamen elterlichen Sorge“, vertieft das OLG: „Unzweifelhaft ist der Kindesvater vorliegend nicht zu einem angemessenen respektvollen Umgang mit der Kindesmutter in der Lage“.</p>
<h2>Auch Kinder wollten bei Mutter bleiben</h2>
<p>Gegen die Beibehaltung der gemeinsamen elterlichen Sorge spreche auch der Wille der Kinder. Dieser Wille sei trotz ihres noch geringen Alters beachtlich. Die Kinder hätten sich für die Übertragung der elterlichen Sorge auf die Mutter ausgesprochen. Dabei sei auch zu beachten, dass die Kinder die gegenüber der Mutter ausgeübte Gewalt und die ausgesprochenen Todesdrohungen miterlebt hätten. Von Kindern miterlebte Gewalt stelle eine spezielle Form der Kindesmisshandlung dar und beinhalte erhebliche Risikofaktoren für die kindliche Entwicklung. Mildere, gleich effektive Mittel als eine Übertragung der elterlichen Sorge allein auf die Mutter stünden hier nicht zur Verfügung. Die Entscheidung ist nicht anfechtbar.</p>
<p>Quelle | <a title="https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/perma?d=LARE240001197" href="https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/perma?d=LARE240001197" target="_blank" rel="noopener">OLG Frankfurt a. M., Beschluss vom 10.9.2024, 6 UF 144/24</a>, <a title="https://ordentliche-gerichtsbarkeit.hessen.de/presse/gewalt-und-todesdrohungen-rechtfertigen-alleiniges-sorgerecht" href="https://ordentliche-gerichtsbarkeit.hessen.de/presse/gewalt-und-todesdrohungen-rechtfertigen-alleiniges-sorgerecht" target="_blank" rel="noopener">PM 54/24</a></p>
<h2>Haben Sie Fragen zum Thema Sorgerechtsübertragung bei häuslicher Gewalt?</h2>
<p>Suchen Sie eine erfahrene Anwältin, die Sie bei einem Rechtsstreit zum alleinigen Sorgerecht kompetent vertritt? Dann sollten Sie mit uns sprechen. Wir stehen Ihnen gerne mit unserem Fachwissen zur Seite und beraten Sie ausführlich in allen Belangen rund ums Familienrecht, denn wir sind stets auf Ihrer Seite! <a href="https://advocatae.com/termin-anwalt-kontakt">Kontaktieren Sie jetzt die Advocatae Kanzlei</a> mit den erfahrenen <a href="https://advocatae.com/team-der-advocatae-kanzlei/">Fachanwältinnen für Familienrecht</a> und vereinbaren Sie einen <a href="https://advocatae.com/terminanfrage-fuer-neue-mandanten/">Beratungstermin</a>.</p>								</div>
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										<span class="elementor-icon-list-text">Problembereich Sorgerecht - Das sollten Sie wissen</span>
											</a>
									</li>
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										<span class="elementor-icon-list-text">Unsere Expertise im Familienrecht</span>
											</a>
									</li>
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										<span class="elementor-icon-list-text">So finden Sie einen guten Scheidungsanwalt in Berlin </span>
											</a>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<a href="https://advocatae.com/wie-gewinnt-man-ein-scheidungsverfahren-vor-gericht/" target="_blank">

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										<span class="elementor-icon-list-text">Wie gewinnt man ein Scheidungsverfahren vor Gericht? </span>
											</a>
									</li>
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											<a href="https://advocatae.com/wie-laeuft-eine-scheidung-ab-scheidung-ablauf/" target="_blank">

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										<span class="elementor-icon-list-text">Wir erklären den Ablauf einer Scheidung</span>
											</a>
									</li>
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			</item>
		<item>
		<title>Jugendamt muss Kopien von Umgangsprotokollen übersenden</title>
		<link>https://advocatae.com/jugendamt-muss-kopien-von-umgangsprotokollen-uebersenden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Dec 2024 17:11:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Elterliche Sorge]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgerecht]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgerechtsverfahren]]></category>
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<p>Strebt ein Elternteil ein Sorgerechtsverfahren an, steht ihm ein Anspruch gegen das Jugendamt zu, ihm Kopien der Umgangsprotokolle zu übersenden. So entschied es das Verwaltungsgericht (VG) Düsseldorf.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/jugendamt-muss-kopien-von-umgangsprotokollen-uebersenden/">Jugendamt muss Kopien von Umgangsprotokollen übersenden</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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									<p><strong>Sorgerechtsverfahren: Jugendamt muss Kopien von Umgangsprotokollen übersenden.</strong> Strebt ein Elternteil ein Sorgerechtsverfahren an, steht ihm ein Anspruch gegen das Jugendamt zu, ihm Kopien der Umgangsprotokolle zu übersenden. So entschied es das Verwaltungsgericht (VG) Düsseldorf.</p>
<h2>Vater verlangte erfolglos Kopien der Umgangsprotokolle vom Jugendamt</h2>
<p>Dem Vater eines minderjährigen Kindes stand ein begleitetes Umgangsrecht zu. Später verlangte er erfolglos vom Jugendamt, ihm Kopien der Umgangsprotokolle für ein Sorgerechtsverfahren herauszugeben.</p>
<h2>Vater hat Anspruch auf Protokolle</h2>
<p>Der Vater kann vom Jugendamt verlangen, ihm Kopien der Umgangsprotokolle zuzusenden. Jede natürliche Person hat nach Maßgabe z. B. des Gesetzes über die Freiheit des Zugangs zu Informationen für das Land Nordrhein-Westfalen (IFG NRW) gegenüber den dort genannten Stellen Anspruch auf Zugang zu den bei der Stelle vorhandenen amtlichen Informationen. Zwar werden dadurch personenbezogene Daten offenbart. Aber zugunsten des Vaters wird der informationsrechtliche Anspruch wegen der Offenbarung personenbezogener Daten nicht ausgeschlossen, wenn der Antragsteller ein rechtliches Interesse an der begehrten Information geltend macht und überwiegende schutzwürdige Belange des Betroffenen der Offenbarung nicht entgegenstehen. Der Vater hat ein rechtliches Interesse, da er die Protokolle für ein Sorgerechtsverfahren benötigt. Es geht somit um sein Elternrecht aus dem Grundgesetz (hier: <a title="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_6.html" href="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_6.html" target="_blank" rel="noopener">Art. 6 Abs. 2 GG</a>). Dies ist höher zu bewerten als das Geheimhaltungsinteresse.</p>
<p>Quelle | <a title="https://www.justiz.nrw/nrwe/ovgs/vg_duesseldorf/j2024/29_K_6009_21_Urteil_20240228.html" href="https://www.justiz.nrw/nrwe/ovgs/vg_duesseldorf/j2024/29_K_6009_21_Urteil_20240228.html" target="_blank" rel="noopener">VG Düsseldorf, Urteil vom 28.2.2024, 29 K 6009/21</a></p>
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		<title>Schadenersatz für fortdauernde Unterbringung in Kinderheim</title>
		<link>https://advocatae.com/schadenersatz-fuer-fortdauernde-unterbringung-in-kinderheim/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Dec 2023 03:41:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgerecht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://advocatae.com/?p=14513</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/schadenersatz-fuer-fortdauernde-unterbringung-in-kinderheim/">Schadenersatz für fortdauernde Unterbringung in Kinderheim</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
<p>Die Fremdunterbringung eines Kindes wegen seiner Belastung durch den zwischen seinen getrenntlebenden Eltern schwelenden Sorgerechtsstreit ist regelmäßig unverhältnismäßig. Wegen Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts sprach das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main dem Kläger eine Entschädigung in Höhe von 3.000 Euro zu.</p>
<p>Weitere interessante Beiträge finden Sie auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/schadenersatz-fuer-fortdauernde-unterbringung-in-kinderheim/">Schadenersatz für fortdauernde Unterbringung in Kinderheim</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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									<p><strong>Schadenersatz für fortdauernde Unterbringung in Kinderheim.</strong> Die Fremdunterbringung eines Kindes wegen seiner Belastung durch den zwischen seinen getrenntlebenden Eltern schwelenden Sorgerechtsstreit ist regelmäßig unverhältnismäßig. Wegen Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts sprach das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main dem Kläger eine Entschädigung in Höhe von 3.000 Euro zu.</p>
<h2>Das war geschehen: Fremdunterbringung eines Kindes wegen eines Sorgerechtsstreits</h2>
<p>Der Kläger nimmt die beklagte Stadt Frankfurt am Main auf Schadenersatz wegen seiner Unterbringung in einem Kinderheim in Anspruch. Seine getrenntlebenden Eltern stritten über das Sorgerecht. Der damals Sechsjährige lebte bei seiner Mutter und hatte regelmäßig Umgang mit seinem Vater. Der Vater informierte das Jugendamt, dass der Kläger ihm mitgeteilt habe, von der Mutter geschlagen worden zu sein; das Jugendamt erhielt auch ein entsprechendes ärztliches Attest. Daraufhin nahm das Jugendamt den Kläger in Obhut und brachte den Kläger in einem Kinderheim unter. Das Familiengericht übertrug dem Jugendamt das Aufenthaltsbestimmungsrecht.</p>
<p>Die Eltern widerriefen knapp drei Wochen nach der Unterbringung ihre zunächst erteilte Zustimmung. Knapp vier Monate später wurde der familiengerichtliche Beschluss vorläufig ausgesetzt und der Kläger kehrte zu seiner Mutter zurück. Nachfolgend hob das OLG im Sorgerechtsverfahren den Beschluss auf und übertrug das Sorgerecht auf den Vater. Dort lebt der Kläger seitdem. Der Kläger begehrte Entschädigung wegen der erlittenen Trennung von seinen Eltern.</p>
<h2>Kind hat Klageerfolg in höherer Instanz</h2>
<p>Das Landgericht (LG) hatte die Klage abgewiesen. Die hiergegen eingelegte Berufung des Klägers hatte vor dem OLG teilweise Erfolg. Die Stadt als Trägerin des Jugendamts wurde verurteilt, wegen Verletzung seines allgemeinen Persönlichkeitsrechts an den Kläger 3.000 Euro zu zahlen und für künftige Schäden einzustehen.</p>
<h2>Anfängliche Inobhutnahme war rechtens&#8230;</h2>
<p>Zur Begründung betonte das OLG zunächst, dass die anfängliche Inobhutnahme keine schuldhafte Amtspflichtverletzung dargestellt habe. Insbesondere sei nicht feststellbar, dass das Jugendamt den Sachverhalt unzureichend ermittelt oder durch eine fehlerhafte Antragstellung die gerichtliche Entscheidung maßgeblich beeinflusst habe. Darüber hinaus liege die Verantwortung für die Entscheidung über das Aufenthaltsbestimmungsrecht allein beim Familiengericht. Zum Zeitpunkt der Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts auf das Jugendamt hätten die Eltern der Übertragung auch zugestimmt.</p>
<h2>&#8230; aber Fremdunterbringung war unverhältnismäßig</h2>
<p>Pflichtwidrig habe aber die zuständige Mitarbeiterin des Jugendamts das Aufenthaltsbestimmungsrecht auch nach Ablauf einer kurzen Zeitspanne weiterhin zugunsten einer Fremdunterbringung ausgeübt. Die Fremdunterbringung eines Kindes aus Anlass eines tiefgreifenden Elternkonfliktes sei nur dann gerechtfertigt, „wenn der permanente Elternkonflikt das Kindeswohl in hohem Maße und mit hoher Wahrscheinlichkeit gefährdet“. Zu berücksichtigen sei dabei stets der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz. „Die Folgen der Fremdunterbringung dürften für das Kind nicht gravierender sein als die Folgen eines Verbleibs in der Herkunftsfamilie“, stellte das OLG klar.</p>
<p>Hier könne die Inobhutnahme und Unterbringung in einem Kinderheim – abgesehen von einer kurzen Übergangszeit – nicht damit gerechtfertigt werden, dass der Kläger von seiner Mutter geschlagen wurde. Der Gefahr erneuter Misshandlungen habe vielmehr dadurch begegnet werden können, dass der Kläger bis zur endgültigen Entscheidung über das Sorgerecht bei seinem Vater untergebracht wurde. Ein solcher sofortiger Ortswechsel habe mit entsprechenden Unterstützungsleistungen auch begleitet werden können.</p>
<p>Der heftige und langwierige Streit der Eltern über das Sorge- und Umgangsrecht rechtfertige dagegen angesichts der mit der Fremdunterbringung einhergehenden Belastungen nicht deren Fortdauer. Die ursprüngliche Herausnahme aus der Familie sei lediglich als kurzfristige Maßnahme veranlasst gewesen, in deren Verlauf eine Beruhigung eintreten sollte. Eine längere, monatelange Trennung von den Eltern habe der Kläger dagegen nicht als Entlastung von dem elterlichen Konflikt erleben können, sondern als ungerechtfertigte Folge dessen, dass er sich über die Misshandlungen durch seine Mutter beschwert habe.</p>
<p>Quelle | <a href="https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/LARE230004914" target="_blank" rel="noopener">OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 27.7.2023, 1 U 6/21</a>, <a href="https://ordentliche-gerichtsbarkeit.hessen.de/presse/fortdauernde-unterbringung-in-einem-kinderheim-war-pflichtwidrig" target="_blank" rel="noopener">PM</a></p>
<h2>Haben auch Sie Fragen zum Thema Fremdunterbringung eines Kindes wegen eines Sorgerechtsstreits?</h2>
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		<title>Sorgerecht und Kindeswohl: Widerrechtliches Verbringen des Kindes ins EU-Ausland</title>
		<link>https://advocatae.com/sorgerechtsstreit-widerrechtliches-verbringen-eu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2023 01:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Kindeswohl]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgerecht]]></category>
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<p>Das Gericht des Mitgliedstaats der EU, in dem das Kind seinen gewöhnlichen Aufenthalt hatte, kann trotz Zuständigkeit für die Entscheidung über das Sorgerecht in Ausnahmefällen die Verweisung des Falls an ein Gericht des Mitgliedstaats beantragen, in den das Kind verbracht wurde. Das Kind muss jedoch eine besondere Bindung zu dem anderen Mitgliedstaat haben, das Gericht dieses anderen Mitgliedstaats muss den Fall besser beurteilen können und die Verweisung muss dem Wohl des Kindes entsprechen. So hat es jetzt der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden.</p>
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									<p><strong>Sorgerecht und Kindeswohl: Widerrechtliches Verbringen des Kindes ins EU-Ausland.</strong> Das Gericht des Mitgliedstaats der EU, in dem das Kind seinen gewöhnlichen Aufenthalt hatte, kann trotz Zuständigkeit für die Entscheidung über das Sorgerecht in Ausnahmefällen die Verweisung des Falls an ein Gericht des Mitgliedstaats beantragen, in den das Kind verbracht wurde. Das Kind muss jedoch eine besondere Bindung zu dem anderen Mitgliedstaat haben, das Gericht dieses anderen Mitgliedstaats muss den Fall besser beurteilen können und die Verweisung muss dem Wohl des Kindes entsprechen. So hat es jetzt der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden.</p><h2>Widerrechtliches Verbringen des Kindes ins EU-Ausland?</h2><p>Ein slowakisches Paar, das mit seinen beiden Kindern in Österreich wohnhaft war, trägt aufgrund einer Trennung einen Rechtsstreit über das Sorgerecht für die Kinder und deren Wohnort aus. Da die Mutter die Kinder zu sich in die Slowakei gebracht hatte, beantragte der Vater nach dem Haager Übereinkommen über die internationale Kindesentführung bei einem slowakischen Gericht die Rückführung der Kinder zu ihm nach Österreich.</p><p>Da die Eltern bisher das gemeinsame Sorgerecht hatten, beantragte der Vater bei einem österreichischen Gericht außerdem, ihm das alleinige Sorgerecht zu übertragen. Die Mutter der Kinder beantragte bei diesem österreichischen Gericht, dass es ein slowakisches Gericht ersuchen möge, sich hinsichtlich des Sorgerechts für die Kinder für zuständig zu erklären. Das österreichische Gericht gab diesem Antrag statt, wogegen der Vater einen sog. Rekurs erhob.</p><h2>Österreichisches Gericht rief den europäischen Gerichtshof an</h2><p>Vor diesem Hintergrund hat das österreichische Rekursgericht den EuGH ersucht, die „Brüssel-IIa-Verordnung“ auszulegen, die auf Unionsebene Zuständigkeitsregeln u. a. für Sorgerechtsangelegenheiten festlegt. Nach dieser Verordnung sind für die Entscheidung eines Sorgerechtsstreits grundsätzlich die Gerichte des Mitgliedstaats zuständig, in dem das Kind zum Zeitpunkt der Anrufung des Gerichts seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Aufgrund ihrer räumlichen Nähe sind diese Gerichte nämlich im Allgemeinen am besten in der Lage, die zum Wohl des Kindes zu erlassenden Maßnahmen zu beurteilen. Bei einem widerrechtlichen Verbringen des Kindes bleiben jedoch grundsätzlich die Gerichte des Mitgliedstaats zuständig, in dem das Kind unmittelbar vor dem Verbringen seinen gewöhnlichen Aufenthalt hatte, und zwar, um von einem derartigen Verbringen abzuschrecken.</p><p>In Ausnahmefällen kann das Gericht eines Mitgliedstaats, das in der Hauptsache für die Entscheidung über das Sorgerecht zuständig ist, gemäß dieser Verordnung die Verweisung des Falls an ein Gericht eines anderen Mitgliedstaats beantragen, zu dem das Kind eine besondere Bindung hat, wenn dieses Gericht den Fall besser beurteilen kann und dies dem Wohl des Kindes entspricht. Im vorliegenden Fall stellt sich die Frage, ob diese Möglichkeit auch dann besteht, wenn das Kind widerrechtlich verbracht wurde.</p><h2>So sieht es der europäische Gerichtshof</h2><p>Der EuGH bejahte diese Frage: Das Gericht eines Mitgliedstaats, das in der Hauptsache für die Entscheidung über das Sorgerecht zuständig ist, da das Kind unmittelbar, bevor es von einem Elternteil in einen anderen Mitgliedstaat verbracht wurde, seinen gewöhnlichen Aufenthalt in diesem Mitgliedstaat hatte, kann in Ausnahmefällen die Verweisung des Falls an ein Gericht dieses anderen Mitgliedstaats beantragen. Dies setzt voraus, dass das Kind eine besondere Bindung zu diesem anderen Mitgliedstaat hat, dass das andere Gericht nach Ansicht des zuständigen Gerichts den Fall besser beurteilen kann und dass die Verweisung dem Wohl des Kindes entspricht. Diese kumulativen Voraussetzungen sind abschließend.</p><h2>Es ist zu klären, ob Kindesentführung (widerrechtliches Verbringen) vorliegt</h2><p>Bei der Prüfung der letzten beiden Voraussetzungen muss das zuständige Gericht jedoch berücksichtigen, ob gemäß dem Haager Übereinkommen über die internationale Kindesentführung ein Verfahren zur Rückgabe dieses Kindes anhängig ist, das in dem Mitgliedstaat, in den das Kind widerrechtlich verbracht wurde, noch nicht rechtskräftig entschieden wurde. Das zuständige Gericht muss dabei gemäß den Bestimmungen des Haager Übereinkommens insbesondere berücksichtigen, dass es den Gerichten des anderen Mitgliedstaats so lange unmöglich ist, eine dem Kindeswohl entsprechende Sachentscheidung über das Sorgerecht zu treffen, bis das mit dem Antrag auf Rückgabe des Kindes befasste Gericht dieses Mitgliedstaats zumindest über diesen Antrag entschieden hat.</p><p>Quelle | EuGH, Urteil vom 13.7.2023, C-87/22 | TT, PM 127/23</p><h2>Suchen Sie eine kompetente Fachanwältin für Ihren Sorgerechtsstreits?</h2><p>Dann sollten Sie mit uns sprechen. Wir stehen Ihnen gerne mit unserem Fachwissen zur Seite und beraten Sie ausführlich, wenn es um Ihre Fragen rund ums Sorgerecht für Ihre Kinder und ums Kindeswohl geht. Wir sind auf Ihrer Seite! <a href="https://advocatae.com/termin-anwalt-kontakt">Kontaktieren Sie jetzt die Advocatae Kanzlei</a> mit den erfahrenen <a href="https://advocatae.com/fachanwaeltinnen-fuer-familienrecht-team-der-advocatae-kanzlei">Fachanwältinnen für Familienrecht</a> und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.</p>								</div>
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		<title>Um optimale Förderung zu erzielen, darf nicht ins Sorgerecht eingegriffen werden</title>
		<link>https://advocatae.com/bgb-gebietet-keine-praeventivunterbringung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 May 2023 23:45:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Elterliche Sorge]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgerecht]]></category>
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<p>Das Bürgerliche Gesetzbuch regelt (hier: § 1666 BGB): Wird das körperliche, geistige oder seelische Wohl des Kindes oder sein Vermögen gefährdet und sind die Eltern nicht gewillt oder nicht in der Lage, die Gefahr abzuwenden, muss das Familiengericht die Maßnahmen treffen, die zur Abwendung der Gefahr erforderlich sind. In diesem Zusammenhang hat das Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig jetzt entschieden: § 1666 BGB gebietet es nicht, ein autistisches Kind präventiv unterzubringen. </p>
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									<p><strong> §1666 BGB gebietet keine Präventivunterbringung. Um optimale Förderung zu erzielen, darf nicht ins Sorgerecht eingegriffen werden.</strong> Das Bürgerliche Gesetzbuch regelt (hier: §1666 BGB): Wird das körperliche, geistige oder seelische Wohl des Kindes oder sein Vermögen gefährdet und sind die Eltern nicht gewillt oder nicht in der Lage, die Gefahr abzuwenden, muss das Familiengericht die Maßnahmen treffen, die zur Abwendung der Gefahr erforderlich sind. In diesem Zusammenhang hat das Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig jetzt entschieden: §1666 BGB gebietet es nicht, ein autistisches Kind präventiv unterzubringen.</p><h2>Familiengericht entzog Mutter die elterliche Sorge</h2><p>Das Familiengericht (FG) hatte der alleinsorgeberechtigten Mutter Teile der elterlichen Sorge entzogen, um das 14-jährige Kind unterzubringen. Dieses leidet unter frühkindlichem Autismus und hat einen hohen Betreuungs- und Förderbedarf. Die Mutter werde langfristig nicht in der Lage sein, die Betreuung und Versorgung ohne Gefahr für das Wohl des Kindes sicherzustellen, so das Gericht. Sie werde von den Beteiligten als liebevolle Mutter wahrgenommen, fördere das Kind aber nicht ausreichend. Langfristig lasse sich daher eine Unterbringung nicht vermeiden.</p><h2>Künftige Risiken rechtfertigen keine gegenwärtige Unterbringung</h2><p>Das OLG hat die Entscheidung aufgehoben. Seine Begründung: Die Möglichkeit, dass ein allein betreuender Elternteil eines schwer behinderten Kindes künftig ausfällt, gefährdet das Kindes- wohl nicht gegenwärtig. Die vorbeugende Fremdunterbringung, um das Kind ohne konkreten Anlass frühzeitig in eine Einrichtung einzugewöhnen, rechtfertigt nicht den Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts und der Gesundheitsfürsorge.</p><h2>Keine Besserung der Gesamtsituation</h2><p>Auch der Vorwurf, dass die Mutter das Kind nicht bestmöglich fördere, gefährdet das Kindeswohl nicht. Sowohl die Mutter als auch die Betreuung des Kindes in der Schule stellen sicher, dass dessen unverzichtbare Bedürfnisse gewährleistet werden. Eingriffe in das Sorgerecht, um eine optimale Förderung zu erzwingen, sind vom Kinderschutzrecht – auch nach Ansicht des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) – nicht erfasst. Die Unterbringung des Kindes zum jetzigen Zeitpunkt würde seine Gesamtsituation nicht verbessern, da die psychische Belastung durch die Trennung von der Mutter und seinem bekannten Umfeld schwerer wiegt.</p><p>Quelle | OLG Braunschweig, Beschluss vom 22.12.2022, 2 UF 122/22, Abruf-Nr. 233107</p><h2>Haben Sie Fragen zum Sorgerecht?</h2><p>Wir stehen Ihnen gerne mit unserem Fachwissen zur Seite und beraten Sie ausführlich, wenn es um Ihre Fragen rund ums Sorgerecht geht. <a href="https://advocatae.com/termin-anwalt-kontakt">Kontaktieren Sie jetzt die Advocatae Kanzlei</a> mit den erfahrenen <a href="https://advocatae.com/fachanwaeltinnen-fuer-familienrecht-team-der-advocatae-kanzlei">Fachanwältinnen für Familienrecht</a> und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.</p>								</div>
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