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	<title>Führerscheinentzug &#8211; Advocatae Kanzlei Berlin</title>
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	<description>Führende Anwaltskanzlei in Berlin für Familienrecht &#124; Notarin</description>
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	<title>Führerscheinentzug &#8211; Advocatae Kanzlei Berlin</title>
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		<title>Folgen einer Trunkenheitsfahrt mit E-Scooter &#8211; Klarstellung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jan 2024 01:46:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Alkoholfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[E-Scooter]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrerlaubnisentzug]]></category>
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<p>Angetrunken mit E-Scooter unterwegs?  Das Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig hat klargestellt: Die Fahrt mit einem E-Scooter im Zustand der absoluten Fahruntüchtigkeit führt regelmäßig zu einer Entziehung der Fahrerlaubnis.</p>
<p>Weitere interessante Beiträge finden Sie auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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									<p><strong>Angetrunken mit E-Scooter unterwegs? Folgen einer Trunkenheitsfahrt mit E-Scooter.</strong> Das Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig hat klargestellt: Die Fahrt mit einem E-Scooter im Zustand der absoluten Fahruntüchtigkeit führt regelmäßig zu einer Entziehung der Fahrerlaubnis.</p>
<h2>Amtsgericht war noch milde gestimmt</h2>
<p>Der Angeklagte befuhr in Göttingen in alkoholisiertem Zustand eine Straße mit einem E-Scooter. Bei einer Kontrolle stellten die Polizeibeamten einen Blutalkoholwert von 1,83 Promille fest. Das Amtsgericht (AG) verurteilte ihn daraufhin wegen Trunkenheit im Verkehr zu einer Geld- strafe. Daneben verhängte es als weitere Strafe ein Fahrverbot, sah aber von einer Entziehung der Fahrerlaubnis ab. Zwar gelte nach dem Strafgesetzbuch (hier: § 69 StGB), dass ein Täter, der wegen Trunkenheit im Verkehr verurteilt wird, in der Regel als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen anzusehen sei. Jedoch habe der Angeklagte „nur“ einen E-Scooter verwendet und mit diesem lediglich eine kurze Strecke zurückgelegt.</p>
<h2>Staatsanwaltschaft widersprach</h2>
<p>Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat dieses Urteil nicht akzeptiert. Das AG stelle bei seiner Entscheidung, von der Entziehung der Fahrerlaubnis abzusehen, rechtsfehlerhaft darauf ab, dass der Angeklagte nicht mit einem PKW, sondern mit einem E-Scooter gefahren sei. Dies widerspreche der gesetzgeberischen Wertung, wonach der E-Scooter als Kraftfahrzeug einzustufen und die Fahrerlaubnis beim Führen von Kraftfahrzeugen in fahruntüchtigem Zustand regelmäßig zu entziehen sei, so auch die Generalstaatsanwaltschaft Braunschweig in ihrer Antragsschrift.</p>
<h2>Oberlandesgericht: Promillegrenze mindestens wie für Radfahrer</h2>
<p>Dieser Argumentation ist das OLG nun gefolgt. Es ist ebenso – wie bereits das AG – von einer absoluten Fahruntüchtigkeit des Angeklagten ausgegangen. Dies folge daraus, dass der E-Scooter in seiner Fahreigenschaft und seinem Gefährdungspotenzial einem Fahrrad mindestens gleichzustellen sei und der Angeklagte den nach der obergerichtlichen Rechtsprechung für Fahrradfahrer geltenden Grenzwert von 1,6 Promille überschritten habe. Ob für E-Scooter auch der für Kraftfahrzeugführer geltende Grenzwert von 1,1 Promille gilt, musste das OLG danach nicht entscheiden.</p>
<h2>Es lagen keine Ausnahmetatbestände vor</h2>
<p>Aufgrund der Verurteilung wegen einer Trunkenheitsfahrt sei gemäß Strafgesetzbuch (§ 69 StGB) auch davon auszugehen, dass der Angeklagte zum Führen von Kraftfahrzeugen ungeeignet sei. Abweichend von der erstinstanzlichen Entscheidung hat das OLG nach dem bisher festgestellten Sachverhalt keine besonderen Umstände ausmachen können, die eine Ausnahme von dieser Regelvermutung rechtfertigten.</p>
<p>Ein E-Scooter sei ein Kraftfahrzeug im Sinne dieser Vorschrift. Damit greife die Regelvermutung zunächst einmal. Ob von dieser ausnahmsweise abzuweichen sei, sei von den Umständen des Einzelfalls abhängig. Allein die Art des Kraftfahrzeugs könne eine Ausnahme nicht begründen und auch nicht als stets mildernd berücksichtigt werden.</p>
<h2>Ein Kilometer ist keine „Kurzfahrt“</h2>
<p>Auch die weiteren vom AG angeführten Gründe tragen nicht die Annahme eines Ausnahmefalls. Insbesondere handele es sich bei einer Fahrtstrecke von einem Kilometer nicht um eine kurze Fahrt.</p>
<p>Quelle |<a title="https://voris.wolterskluwer-online.de/browse/document/a281ac5d-28b8-430c-bee8-f5395520c732" href="https://voris.wolterskluwer-online.de/browse/document/a281ac5d-28b8-430c-bee8-f5395520c732" target="_blank" rel="noopener"> OLG Braunschweig, Urteil vom 30.11.2023, 1 ORs 33/23</a>, <a title="https://oberlandesgericht-braunschweig.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/das-oberlandesgericht-braunschweig-investiert-in-den-justiznachwuchs-neue-laptops-fur-die-referendarinnen-und-referendare-im-bezirk-228095.html" href="https://oberlandesgericht-braunschweig.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/das-oberlandesgericht-braunschweig-investiert-in-den-justiznachwuchs-neue-laptops-fur-die-referendarinnen-und-referendare-im-bezirk-228095.html" target="_blank" rel="noopener">PM vom 15.12.2023</a></p>
<h2>Waren Sie angetrunken mit einem E-Scooter unterwegs und wurden von der Polizei kontrolliert?</h2>
<p>Dann sollten Sie jetzt mit uns sprechen. Wir stehen Ihnen mit unserer <a title="https://advocatae.com/kanzlei-fuer-verkehrsrecht/" href="https://advocatae.com/kanzlei-fuer-verkehrsrecht/" target="_blank" rel="noopener">langjährigen Erfahrung und Kompetenz im Verkehrsrecht</a> zur Seite. Vereinbaren Sie mit unserer <a title="https://advocatae.com/rechtsanwaeltin-ulrike-silbermann/" href="https://advocatae.com/rechtsanwaeltin-ulrike-silbermann/" target="_blank" rel="noopener">Fachanwältin für Verkehrsrecht Ulrike Silbermann</a> einen<a title="https://advocatae.com/terminanfrage-erstberatung/" href="https://advocatae.com/terminanfrage-erstberatung/" target="_blank" rel="noopener"> Termin zur Erstberatung</a>.</p>
<p>Advocatae Kanzlei Berlin – wir setzen uns für Ihre Interessen ein.</p>								</div>
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		<item>
		<title>Trunkenheitsfahrt mit E-Scooter: Führerschein im Regelfall weg, aber Ausnahmen möglich</title>
		<link>https://advocatae.com/trunkenheitsfahrt-mit-e-scooter-fuehrerschein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Dec 2023 02:55:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Alkoholfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[E-Scooter]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrerlaubnisentzug]]></category>
		<category><![CDATA[Führerscheinentzug]]></category>
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<p>Das Landgericht (LG) Osnabrück hat im Rahmen eines Berufungsverfahrens über die Frage entschieden, ob bei einer Trunkenheitsfahrt mit einem E-Scooter die Fahrerlaubnis zu entziehen ist.</p>
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									<p><strong>Trunkenheitsfahrt mit E-Scooter: Führerschein im Regelfall weg, aber Ausnahmen möglich. </strong>Das Landgericht (LG) Osnabrück hat im Rahmen eines Berufungsverfahrens über die Frage entschieden, ob bei einer Trunkenheitsfahrt mit einem E-Scooter die Fahrerlaubnis zu entziehen ist.</p>
<h2>Amtsgericht: fünfmonatiges Fahrverbot wegen Trunkenheitsfahrt mit E-Scooter</h2>
<p>Erstinstanzlich sah das Amtsgericht (AG) Osnabrück von der Entziehung der Fahrerlaubnis ab. Es sprach indes ein Fahrverbot von fünf Monaten aus. Hiergegen richtete sich die Berufung der Staatsanwaltschaft.</p>
<h2>Gesamtschau: hohe Anforderung an Ausnahme</h2>
<p>Das LG hat nun betont: Nach höchstrichterlicher und obergerichtlicher Rechtsprechung könne bei einer Trunkenheitsfahrt mit einem E-Scooter die Fahrerlaubnis entzogen werden. Dies stelle hierbei den Regelfall dar. Ob eine Ausnahme bestehe, sei durch eine Gesamtschau zu ermitteln. Höchstrichterlich würden an die Annahme einer solchen Ausnahme sehr hohe Anforderungen gestellt.</p>
<h2>Ausnahme in diesem Fall gegeben</h2>
<p>Hier lag nach Ansicht des LG ein solcher Ausnahmefall vor. Der Angeklagte habe beabsichtigt, nur eine äußerst kurze Strecke – rund 150 Meter – mit dem E-Scooter zu fahren. Er habe nicht nur sein Verhalten bereut und sich hierfür entschuldigt, sondern auch seinen Worten Taten folgen lassen, indem er an einem verkehrspädagogischen Seminar teilgenommen und mit medizinischen Gutachten – im Rahmen der wissenschaftlichen Erkenntnisse – nachgewiesen habe, dass er in den vergangenen Monaten keinen Alkohol getrunken habe. Das LG ging daher davon aus, dass der Angeklagte – nun – geeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen im Straßenverkehr sei, mithin eine Ausnahme vom Regelfall vorliege.</p>
<p>Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.</p>
<p>Quelle | <a title="https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=LG%20Osnabr%FCck&amp;Datum=17.08.2023&amp;Aktenzeichen=5%20NBs%2059%2F23" href="https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=LG%20Osnabr%FCck&amp;Datum=17.08.2023&amp;Aktenzeichen=5%20NBs%2059%2F23" target="_blank" rel="noopener">LG Osnabrück, Urteil vom 17.8.2023, 5 NBs 59/23</a>, <a title="https://landgericht-osnabrueck.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/ist-bei-einer-trunkenheitsfahrt-mit-einem-e-scooter-die-fahrerlaubnis-zu-entziehen-224441.html" href="https://landgericht-osnabrueck.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/ist-bei-einer-trunkenheitsfahrt-mit-einem-e-scooter-die-fahrerlaubnis-zu-entziehen-224441.html" target="_blank" rel="noopener">PM 30/23</a></p>
<h2>Ist mein Führerschein weg nach Trunkenheitsfahrt mit E-Scooter?</h2>
<p>Sind Sie betrunken E-Scooter gefahren und nun droht Ihnen ein Fahrverbot oder gar der Führerscheinentzug? Dann sollten Sie jetzt mit uns sprechen. Wir stehen Ihnen mit unserer <a title="https://advocatae.com/kanzlei-fuer-verkehrsrecht/" href="https://advocatae.com/kanzlei-fuer-verkehrsrecht/" target="_blank" rel="noopener">langjährigen Erfahrung und Kompetenz im Verkehrsrecht</a> zur Seite. Vereinbaren Sie mit unserer <a title="https://advocatae.com/rechtsanwaeltin-ulrike-silbermann/" href="https://advocatae.com/rechtsanwaeltin-ulrike-silbermann/" target="_blank" rel="noopener">Fachanwältin für Verkehrsrecht Ulrike Silbermann</a> einen<a title="https://advocatae.com/terminanfrage-erstberatung/" href="https://advocatae.com/terminanfrage-erstberatung/" target="_blank" rel="noopener"> Termin zur Erstberatung</a>.</p>
<p>Advocatae Kanzlei Berlin – wir setzen uns für Ihre Interessen ein.</p>								</div>
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		<title>Kann Fahrerlaubnisbehörde das Fahren mit Fahrrädern oder E-Scootern verbieten?</title>
		<link>https://advocatae.com/fahren-mit-fahrraedern-verbieten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Oct 2023 23:56:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[E-Scooter]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrerlaubnisentzug]]></category>
		<category><![CDATA[Führerscheinentzug]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://advocatae.com/?p=14181</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/fahren-mit-fahrraedern-verbieten/">Kann Fahrerlaubnisbehörde das Fahren mit Fahrrädern oder E-Scootern verbieten?</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
<p>Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hat entschieden: Die derzeitige Rechtslage ermöglicht es den Fahrerlaubnisbehörden nicht, ein Fahrverbot für fahrerlaubnisfreie Fahrzeuge, z.B. Fahrräder oder E-Scooter, zu verhängen.</p>
<p>Weitere interessante Beiträge finden Sie auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/fahren-mit-fahrraedern-verbieten/">Kann Fahrerlaubnisbehörde das Fahren mit Fahrrädern oder E-Scootern verbieten?</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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									<p><strong>Fahren mit Fahrrädern oder E-Scootern verbieten? </strong>Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hat entschieden: Die derzeitige Rechtslage ermöglicht es den Fahrerlaubnisbehörden nicht, ein Fahrverbot für fahrerlaubnisfreie Fahrzeuge, z.B. Fahrräder oder E-Scooter, zu verhängen.</p>
<h2>Das ist die Gesetzeslage beim Führerscheinentzug</h2>
<p>Die Fahrerlaubnisbehörden können das Führen von Fahrzeugen nach der bundesweit geltenden Fahrerlaubnis Verordnung (FeV) verbieten, wenn sich jemand – insbesondere durch Fahrten unter Alkohol – oder Drogeneinfluss – als hierzu ungeeignet erweist. Umstritten war dabei die Frage, unter welchen Voraussetzungen auch das Führen von fahrerlaubnisfreien Fahrzeugen untersagt werden kann.</p>
<h2>Das sagt das Gericht</h2>
<p>Diese Frage hat der BayVGH nun geklärt: Das geltende Recht bietet demnach keine Grundlage für ein Verbot, fahrerlaubnisfreie Fahrzeuge zu führen. Dementsprechend hob der zuständige Senat ein entsprechendes an den Kläger gerichtetes Fahrverbot auf. Zur Begründung führte das Gericht an, solche Fahrverbote stellten einen schweren Eingriff in die als Ausprägung der allgemeinen Handlungsfreiheit grundrechtlich geschützte Mobilität und eine erhebliche Belastung für die Betroffenen dar. §3 Abs. 1 S. 1 FeV, auf den die behördliche Praxis die Verbote stützt, könne nicht als Rechtsgrundlage herangezogen werden, denn er regele die Anforderungen an die Eignung zum Führen von fahrerlaubnisfreien Fahrzeugen nicht hinreichend bestimmt.</p>
<p>Die Regelung lasse weder für sich allein, noch im Zusammenhang mit anderen Vorschriften erkennen, wann eine Person zum Führen fahrerlaubnisfreier Fahrzeuge ungeeignet sei und wie man dies feststellen müsse. Anders als für das Führen von fahrerlaubnispflichtigen (Kraft-)Fahrzeugen gebe es hierfür keine ausreichenden Hinweise aus dem Gesetzgebungsverfahren oder andere konkretisierende Regelwerke. Eine Übertragung der Maßstäbe für das Führen von Kraftfahrzeugen auf das Führen von Fahrrädern oder E-Scootern sei wegen des unterschiedlichen Gefahrenpotenzials nicht möglich. Das Fehlen rechtlicher Maßstäbe könne zu unverhältnismäßigen Verboten führen.</p>
<p>Der unterlegene Freistaat Bayern kann gegen das Urteil beim Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) Revision einlegen.</p>
<p>Quelle | <a title="https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/Y-300-Z-BECKRS-B-2023-N-13482?hl=true" href="https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/Y-300-Z-BECKRS-B-2023-N-13482?hl=true" target="_blank" rel="noopener">BayVGH, Urteil vom 17.4. 2023, 11 BV 22.1234</a>, <a title="https://www.vgh.bayern.de/mam/gerichte/bayvgh/presse/pm_-_fahrverbot_e-scooter.pdf" href="https://www.vgh.bayern.de/mam/gerichte/bayvgh/presse/pm_-_fahrverbot_e-scooter.pdf" target="_blank" rel="noopener">PM vom 19.6.2023</a></p>
<h2>Droht Ihnen der Führerscheinentzug?</h2>
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		<title>Zahlreiche Parkverstöße = Führerschein weg?</title>
		<link>https://advocatae.com/zahlreiche-parkverstoesse-fuehrerschein-weg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 May 2023 00:15:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Führerscheinentzug]]></category>
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<p>Ein Kraftfahrer, der innerhalb eines Jahres zahlreiche Parkverstöße begeht, ist zum Führen von Kraftfahrzeugen ungeeignet, sodass ihm die Fahrerlaubnis entzogen werden kann. Das hat das Verwaltungsgericht (VG) Berlin entschieden. </p>
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									<p><strong>Zahlreiche Parkverstöße = Führerschein weg?</strong> Ein Kraftfahrer, der innerhalb eines Jahres zahlreiche Parkverstöße begeht, ist zum Führen von Kraftfahrzeugen ungeeignet, sodass ihm die Fahrerlaubnis entzogen werden kann. Das hat das Verwaltungsgericht (VG) Berlin entschieden.</p>
<h2>Das ware geschehen</h2>
<p>Ein Autofahrer hatte innerhalb eines Jahres 174 Verfahren wegen Verkehrsordnungswidrigkeiten anhängig. Darunter befanden sich 159 Parkverstöße und 15 Geschwindigkeitsüberschreitungen. Die Behörde hat dem Kläger daher die Fahrerlaubnis aufgrund fehlender Kraftfahreignung entzogen.</p>
<h2>Auch große Zahl von Bagatellverstößen begründet die mangelnde Fahreignung</h2>
<p>Das VG hat dies bestätigt. Auch eine große Zahl lediglich von Bagatellverstößen begründet die mangelnde Fahreignung. Die große Anzahl zeigt, dass der Kraftfahrer offensichtlich nicht willens ist, auch bloße Ordnungsvorschriften, die im Interesse eines geordneten, leichten und ungefährdeten Verkehrs geschaffen sind, einzuhalten, und er solche Vorschriften hartnäckig missachtet, wenn dies seinen persönlichen Interessen entspricht. Besonderes Gewicht haben diese Verstöße, wenn sie, wie hier, an einem bestimmten Ort gehäuft auftreten und der Fahrerlaubnisinhaber damit zu erkennen gibt, dass er seine persönlichen Interessen über das Allgemeinwohl stellt.</p>
<p>Der Autofahrer hatte zwar geltend gemacht, dass die Verstöße möglicherweise von Familienangehörigen begangen worden seien. Das half ihm aber nicht. Das VG: Auch derjenige ist charakterlich zum Führen eines Kfz ungeeignet, der durch zahlreiche ihm zugehende Bußgeldbescheide erfährt, dass Personen, die sein Fahrzeug benutzen, laufend gegen Verkehrsvorschriften verstoßen und nichts dagegen unternimmt.</p>
<p>Quelle | <a title="https://gesetze.berlin.de/perma?d=NJRE001521013" href="https://gesetze.berlin.de/perma?d=NJRE001521013" target="_blank" rel="noopener">VG Berlin, Urteil vom 28.10.2022, 4 K 456/21</a>, Abruf-Nr. 232803</p>
<h2>Führerschein weg wegen fehlender Kraftfahreignung?</h2>
<p>Droht Ihnen ein Führerscheinentzug wegen fehlender Kraftfahreignung? Dann sollten Sie jetzt mit uns sprechen. Wir stehen Ihnen mit unserer <a title="https://advocatae.com/kanzlei-fuer-verkehrsrecht/" href="https://advocatae.com/kanzlei-fuer-verkehrsrecht/" target="_blank" rel="noopener">langjährigen Erfahrung und Kompetenz im Verkehrsrecht</a> zur Seite. Vereinbaren Sie mit unserer <a title="https://advocatae.com/rechtsanwaeltin-ulrike-silbermann/" href="https://advocatae.com/rechtsanwaeltin-ulrike-silbermann/" target="_blank" rel="noopener">Fachanwältin für Verkehrsrecht Ulrike Silbermann</a> einen<a title="https://advocatae.com/terminanfrage-erstberatung/" href="https://advocatae.com/terminanfrage-erstberatung/" target="_blank" rel="noopener"> Termin zur Erstberatung</a>.</p>
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		<title>Beweisverwertungsverbot bei anonymer Anzeige wegen Drogenkonsum?</title>
		<link>https://advocatae.com/beweisverwertungsverbot-bei-anonymer-anzeige-wegen-drogenkonsum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2023 11:44:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrerlaubnisentzug]]></category>
		<category><![CDATA[Führerscheinentzug]]></category>
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<p>Beweisverwertungsverbot bei anonymer Anzeige wegen Drogenkonsum? Nein! Eine Fahrerlaubnis kann auch aufgrund einer anonymen Anzeige entzogen werden. Das machte das Verwaltungsgericht (VG) Cottbus deutlich. Es lehnte den Eilantrag eines Autofahrers gegen die sofortige Vollziehbarkeit der Entziehung seiner Fahrerlaubnis ab.</p>
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									<p><strong>Beweisverwertungsverbot bei anonymer Anzeige wegen Drogenkonsum?</strong> Nein! Eine Fahrerlaubnis kann auch aufgrund einer anonymen Anzeige entzogen werden. Das<br />machte das Verwaltungsgericht (VG) Cottbus deutlich. Es lehnte den Eilantrag eines Autofahrers gegen die sofortige Vollziehbarkeit der Entziehung seiner Fahrerlaubnis ab.</p>
<h2>Anonyme Anzeige wegen Drogenkonsum</h2>
<p>Ursache des Verfahrens war, dass die zuständige Straßenverkehrsbehörde dem Antragsteller die Fahrerlaubnis entzogen hatte, nachdem sie von einem der Polizei anonym zugespielten Drogengutachten Kenntnis erlangt hatte. Das Drogengutachten war beim Antragsteller in einem familienrechtlichen Verfahren durchgeführt worden. Es wies den Konsum von Kokain und Amphetamin nach. Der Antragsteller wandte sich gegen die Entziehung der Fahrerlaubnis.</p>
<p>In seinem Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz machte er hinsichtlich des Gutachtens ein Beweisverwertungsverbot geltend. Außerdem habe er vor drei Monaten ein Entzugsprogramm durchgeführt und befinde sich in Behandlung. Daher sei ein weiterer Drogenkonsum nicht zu erwarten.</p>
<h2>Beweisverwertungsverbot? Schutzinteresse der Allgemeinheit überwiegt!</h2>
<p>Das Gericht hat den Antrag mit der Begründung abgelehnt, dass ein Beweisverwertungsverbot hinsichtlich des Gutachtens nicht bestehe.</p>
<p>Es sei zu unterscheiden zwischen strafrechtlichen und gefahrenabwehrrechtlichen Maßnahmen. Die Entziehung der Fahrerlaubnis diene dem Schutz von Leben und Gesundheit unbeteiligter Verkehrsteilnehmer vor Gefahren, die von ungeeigneten Kraftfahrern ausgingen. Dieses Schutzinteresse überwiege das Interesse des Antragstellers, anzunehmen, dass das ihn betreffende Gutachten außerhalb des familienrechtlichen Verfahrens keine Folgen habe.</p>
<p>Im Hinblick auf staatliche Schutzpflichten sei es nicht hinnehmbar, wenn die Fahrerlaubnisbehörde trotz Kenntnis von der Ungeeignetheit eines Fahrerlaubnisinhabers nicht einschreiten dürfte und die Gefahr in Kauf nehmen müsste.</p>
<h2>Harte Drogen: kein Führen von Kraftfahrzeugen</h2>
<p>Durch den Konsum harter Drogen (Kokain, Amphetamin) habe sich der Antragsteller auch zum Führen von Kraftfahrzeugen als ungeeignet erwiesen, weshalb ihm die Fahrerlaubnis zu entziehen gewesen sei. Dabei sei es zum jetzigen Zeitpunkt unerheblich, dass der Antragsteller an einer Drogenentzugstherapie teilgenommen habe und sich auch weiterhin in Behandlung befinde. Eine Entwöhnung und Entgiftung sei erst nach einer einjährigen Abstinenzphase anzunehmen. Da eine einjährige Abstinenz noch nicht nachgewiesen sei, habe der Antragsteller seine Fahreignung noch nicht wiedererlangt.</p>
<p>Quelle | <a title="https://gerichtsentscheidungen.brandenburg.de/gerichtsentscheidung/20240" href="https://gerichtsentscheidungen.brandenburg.de/gerichtsentscheidung/20240" target="_blank" rel="noopener">VG Cottbus, Beschluss vom 28.4.2022, VG 7 L 82/22</a></p>
<h2>Führerschein weg wegen Anzeige wegen Drogenkonsum?</h2>
<p>Wurde Ihr Führerschein eingezogen wegen einer (anonymen) Anzeige wegen Drogenkonsum? Dann sollten Sie jetzt mit uns sprechen. Wir stehen Ihnen mit unserer <a title="https://advocatae.com/kanzlei-fuer-verkehrsrecht/" href="https://advocatae.com/kanzlei-fuer-verkehrsrecht/" target="_blank" rel="noopener">langjährigen Erfahrung und Kompetenz im Verkehrsrecht</a> zur Seite. Vereinbaren Sie mit unserer <a title="https://advocatae.com/rechtsanwaeltin-ulrike-silbermann/" href="https://advocatae.com/rechtsanwaeltin-ulrike-silbermann/" target="_blank" rel="noopener">Fachanwältin für Verkehrsrecht Ulrike Silbermann</a> einen<a title="https://advocatae.com/terminanfrage-erstberatung/" href="https://advocatae.com/terminanfrage-erstberatung/" target="_blank" rel="noopener"> Termin zur Erstberatung</a>.</p>
<p>Advocatae Kanzlei Berlin – wir setzen uns für Ihre Interessen ein.</p>								</div>
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		<title>Unbewusste Drogeneinnahme? So leicht kann man das Gericht nicht überzeugen!</title>
		<link>https://advocatae.com/unbewusste-drogeneinnahme-am-steuer-fuehrerschein-weg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2023 03:48:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Führerscheinentzug]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://advocatae.com/?p=11494</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/unbewusste-drogeneinnahme-am-steuer-fuehrerschein-weg/">Unbewusste Drogeneinnahme? So leicht kann man das Gericht nicht überzeugen!</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
<p>Behauptet ein unter Einfluss von Drogen stehender Führerscheininhaber, er habe die Drogen unbewusst zu sich genommen, bedarf es detaillierter, in sich schlüssiger und von Anfang an widerspruchsfreier Darlegungen, die einen solchen Geschehensablauf als ernsthaft möglich erscheinen lassen. Dies entschied das Verwaltungsgericht (VG) Koblenz und lehnte einen gegen die Entziehung der Fahrerlaubnis gerichteten Eilantrag ab.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/unbewusste-drogeneinnahme-am-steuer-fuehrerschein-weg/">Unbewusste Drogeneinnahme? So leicht kann man das Gericht nicht überzeugen!</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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									<p><strong>Unbewusste Drogeneinnahme? So leicht kann man das Gericht nicht überzeugen! </strong>Behauptet ein unter Einfluss von Drogen stehender Führerscheininhaber, er habe die Drogen unbewusst zu sich genommen, bedarf es detaillierter, in sich schlüssiger und von Anfang an widerspruchsfreier Darlegungen, die einen solchen Geschehensablauf als ernsthaft möglich erscheinen lassen. Dies entschied das Verwaltungsgericht (VG) Koblenz und lehnte einen gegen die Entziehung der Fahrerlaubnis gerichteten Eilantrag ab.</p>
<h2>Drogentypischen Ausfallerscheinungen bei Verkehrskontrolle: Führerschein weg</h2>
<p>Der Antragsteller wurde bei einer Verkehrskontrolle mit drogentypischen Ausfallerscheinungen angetroffen. Vor Ort durchgeführte Drogenschnelltests reagierten positiv auf die Stoffgruppe Amphetamin. Als die anschließende Blutuntersuchung dieses Ergebnis bestätigte und eine erhebliche Amphetaminkonzentration im Blut des Antragstellers ergab, entzog ihm die zuständige Fahrerlaubnisbehörde aufgrund seiner Ungeeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen die Fahrerlaubnis und verpflichtete ihn zur Abgabe seines Führerscheins.</p>
<p>Gegen diese für sofort vollziehbar erklärten Anordnungen erhob der Antragsteller Widerspruch. Um die Vollziehung vorläufig zu stoppen, stellte er außerdem einen Eilantrag beim VG.</p>
<h2>Verwaltungsgericht: ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen</h2>
<p>Das VG lehnte seinen Antrag ab. Die Entziehung der Fahrerlaubnis sei voraussichtlich rechtmäßig. Denn der Antragsteller habe sich aufgrund der Einnahme von Amphetamin als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen erwiesen. Zum Ausschluss der Fahreignung genüge bereits die einmalige Einnahme harter Drogen, wozu Amphetamin gehöre. Der Behauptung des Antragstellers, die Droge sei ohne sein Wissen in ein Getränk gemischt worden, könne nicht gefolgt werden. Dass Dritte einer Person Betäubungsmittel verabreichen, sei nach allgemeiner Lebenserfahrung nicht wahrscheinlich.</p>
<h2>Unbewusste Drogeneinnahme war nicht glaubhaft</h2>
<p>Die Behauptung einer unbewussten Drogeneinnahme sei daher nur glaubhaft, wenn überzeugend dargelegt werden könne, dass dem Auffinden von Betäubungsmitteln im Körper ein Kontakt mit Personen vorangegangen sei, die zumindest möglicherweise einen Beweggrund gehabt haben könnten, dem Fahrerlaubnisinhaber heimlich Drogen beizubringen. Und es müsse noch naheliegen, dass der Betroffene die Aufnahme des Betäubungsmittels nicht bemerkt hat.</p>
<h2>Beifahrer wollte „helfen“</h2>
<p>Diese Voraussetzungen lägen hier nicht vor. Die eidesstattliche Versicherung des Beifahrers, heimlich Amphetamin in die Bierflasche des Antragstellers gegeben zu haben, sei wenig plausibel. Ein nachvollziehbares Motiv für eine solche Handlungsweise ergebe sich weder aus der eidesstattlichen Versicherung noch aus dem Vorbringen des Antragstellers.</p>
<h2>Auffälligkeiten auch schon in der Vergangenheit</h2>
<p>Vor dem Hintergrund, dass dem Antragsteller bereits in der Vergangenheit wegen des Führens eines Fahrzeugs unter Amphetamineinfluss die Fahrerlaubnis entzogen worden sei und ihm deshalb die sich daraus ergebenden Konsequenzen bekannt gewesen seien, sei die Behauptung des unbewussten Drogenkonsums nicht glaubhaft, wenn er dies erst nach der Entziehung seiner Fahrerlaubnis sieben Wochen nach der Verkehrskontrolle mitteile.</p>
<p>Es sei auch unwahrscheinlich, dass ein Beifahrer dem Führer eines Pkw heimlich Amphetamin verabreiche und dadurch eine Gefährdung des eigenen Lebens und der eigenen körperlichen Unversehrtheit in Kauf nehme. Angesichts der hohen Amphetaminkonzentration in seinem Blut sowie seiner Ausfallerscheinungen könne ferner nicht davon ausgegangen werden, dass der Amphetaminkonsum vom Antragsteller unbemerkt geblieben sei.</p>
<p>Gegen diese Entscheidung steht den Beteiligten die Beschwerde an das Oberverwaltungsgericht (OVG) Rheinland-Pfalz zu.</p>
<p>Quelle | <a title="https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=VG%20Koblenz&amp;Datum=09.08.2022&amp;Aktenzeichen=4%20L%20680%2F22" href="https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=VG%20Koblenz&amp;Datum=09.08.2022&amp;Aktenzeichen=4%20L%20680%2F22" target="_blank" rel="noopener">VG Koblenz, Beschluss vom 9.8.2022, 4 L 680/22.KO</a>, PM 29/22</p>
<h2>Führerschein weg wegen unbewusster Drogeneinnahme?</h2>
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		<title>Aberkennung einer europäischen Fahrerlaubnis im Bundesgebiet wegen Kokainkonsum</title>
		<link>https://advocatae.com/aberkennung-einer-europaeischen-fahrerlaubnis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2022 09:41:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrerlaubnisentzug]]></category>
		<category><![CDATA[Führerscheinentzug]]></category>
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<p>Das Verwaltungsgericht (VG) Trier hat die Rechtmäßigkeit einer Aberkennung des Rechts bestätigt, von einer im europäischen Ausland erteilten Fahrerlaubnis im Bundesgebiet Gebrauch zu machen. Danach ist eine Fahrerlaubnis zwingend zu entziehen, wenn die Ein­nahme sog. harter Drogen im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) feststehe. Canna­bis zähle allerdings nicht hierzu. </p>
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									<p><strong>Aberkennung einer europäischen Fahrerlaubnis im Bundesgebiet wegen Kokainkonsum.</strong><br />Das Verwaltungsgericht (VG) Trier hat die Rechtmäßigkeit einer Aberkennung des Rechts bestätigt, von einer im europäischen Ausland erteilten Fahrerlaubnis im Bundesgebiet Gebrauch zu machen. Danach ist eine Fahrerlaubnis zwingend zu entziehen, wenn die Ein­nahme sog. harter Drogen im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) feststehe. Canna­bis zähle allerdings nicht hierzu.</p><h2>Sachverhalt: Autofahrer mit eruopäischer Fahrerlaubis wird positiv auf Kokain getestet</h2><p>Der Antragsteller, ein Autofahrer, ist Inhaber einer im europäischen Ausland erteilten Fahrer­laubnis mit Wohnsitz in Deutschland, was ihn nach den einschlägigen Vorschriften zum Führen von Kraftfahrzeugen auch im Inland berechtigt. Anlässlich einer Verkehrsunfallaufnahme wurden beim Antragsteller Anzeichen eines zeitnahen Betäubungsmittelkonsums festgestellt. Ein Urintest verlief positiv auf Kokain und THC. Die Auswertung der entnommenen Blutprobe bestätigte den Befund. Daher verfügte die Fahrerlaubnisbehörde gegenüber dem Antragsteller die Aberkennung des Rechts, von seiner im europäischen Ausland erteilten Fahrerlaubnis (europäische Fahrerlaubnis) im Bundesgebiet Gebrauch zu machen und ordnete die sofortige Vollziehbarkeit an.</p><p>Hiergegen legte der Kläger Widerspruch ein und stellte bei Gericht einen Eilantrag. Begrün­dung: Beim Besuch eines Bekannten, der Kokain geraucht habe, müsse es wohl zu einer unbe­absichtigten Aufnahme von Kokain gekommen sein. Möglicherweise hätten sich an dem ihm zum Trinken angebotenen Glasanhaftungen von Kokain befunden; außerdem habe er die Tabakblättchen seines Bekannten benutzt, auf denen möglicherweise ebenfalls Kokainanhaf­tungen gewesen seien.</p><p>Das VG lehnte den Eilantrag ab. Eine Fahrerlaubnis sei zwingend zu entziehen, wenn die Ein­nahme sog. harter Drogen im Sinne des BtMG feststehe. Dies gelte unabhängig von der Häufig­keit des Konsums, von der Höhe der Betäubungsmittelkonzentration, von einer Teilnahme am Straßenverkehr im berauschten Zustand und vom Vorliegen konkreter Ausfallerscheinungen beim Betroffenen.</p><h2>Einmaliger Gebrauch harter Drogen führt bereits zu Sanktionen</h2><p>Dementsprechend sei die Entziehung der Fahrerlaubnis bereits gerechtfertigt, wenn einmalig sog. harte Drogen im Körper des Fahrerlaubnisinhabers nachgewiesen werden könnten. Dies sei hier der Fall gewesen. Davon, dass es lediglich zu einer unbeabsichtigten Aufnahme von Kokain gekommen sei, sei nicht auszugehen. Die vermutete Aufnahme von Kokain durch Anfas­sen des Wasserglases oder der Tabakblättchen sei zum einen ohnehin nicht plausibel. Im Übrigen sei es nach dem Ergebnis der Blutprobe nahezu ausgeschlossen, dass der Antrag­steller nur eine geringste Menge Kokain unbewusst eingenommen habe; der festgestellte Benzoylecgoninwert noch über 96 Stunden später sei damit nicht plausibel erklärbar.</p><p>Damit habe der Antragsteller sich als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen erwiesen, was die Fahrerlaubnisbehörde im Fall einer im europäischen Ausland erteilten Fahrerlaubnis nach den einschlägigen straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften dazu berechtige, das Recht abzuerkennen, von dieser im Bundesgebiet Gebrauch zu machen.</p><p>Quelle | VG Trier, Beschluss vom 7.12.2021, 1 L 3223/21.TR, PM 38/21</p><h2>Droht Ihnen die Aberkennung Ihrer europäischen Fahrerlaubnis?</h2><p>Wenn Ihnen die Aberkennung Ihrer europäischen Fahrerlaubnis droht, dann sollten Sie schnell mit uns sprechen. Wir helfen Ihnen gerne weiter, stehen Ihnen mit unserem Fachwissen zur Seite und setzen uns für Ihre Interessen ein. Garantiert. Vereinbaren Sie einfach einen <a href="https://advocatae.com/termin-anwalt-kontakt">Termin zur Erstberatung</a> mit <a href="https://advocatae.com/rechtsanwaeltin-ulrike-silbermann">Rechtsanwältin und Fachanwältin für Verkehrsrecht Ulrike Silbermann</a>.</p>								</div>
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		<title>Bei Schlaganfallpatienten muss Fahrerlaubnis für Lkw entzogen werden</title>
		<link>https://advocatae.com/schlaganfallpatienten-muss-lkw-fahrerlaubnis-entzogen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2020 01:57:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrerlaubnisentzug]]></category>
		<category><![CDATA[Führerscheinentzug]]></category>
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<p>Liegen kreislaufabhängige Störungen der Hirntätigkeit (Schlaganfall) vor, ist die Fahreignung für die Fahrerlaubnisklassen der zweiten Gruppe („LKW-Führerschein“) ohne Einschränkung zu verneinen. </p>
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									<p><strong>Fahrerlaubnisrecht: Bei Schlaganfallpatienten muss die Lkw-Fahrerlaubnis entzogen werden (Fahrerlaubnisentzug). Liegen kreislaufabhängige Störungen der Hirntätigkeit (Schlaganfall) vor, ist die Fahreignung für die Fahrerlaubnisklassen der zweiten Gruppe („LKW-Führerschein“) ohne Einschränkung zu verneinen.</strong></p>
<p>Das bekräftigte das Verwaltungsgericht (VG) Aachen im Fall eines Lkw-Fahrers, der einen Schlaganfall erlitten hatte. Daraufhin entzog ihm die Behörde die Fahrerlaubnis für die Gruppe 2 („Lkw-Führerschein“). Die Klage des Mannes hiergegen blieb ohne Erfolg.</p>
<p>Das VG verwies auf das Straßenverkehrsgesetz (StVG) und die Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV). Danach ist einem Kraftfahrzeugführer die Fahrerlaubnis zu entziehen, wenn er sich als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen erweist. Das ist insbesondere der Fall, wenn Erkrankungen oder Mängel vorliegen und dadurch die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen ausgeschlossen ist. So stellt die FeV ausdrücklich klar, dass beim Vorliegen von kreislaufabhängigen Störungen der Hirntätigkeit keine Fahreignung für die Fahrerlaubnisklassen der zweiten Gruppe (u.a. C1, C1E, C und CE) besteht.</p>
<p>Zwar kann der Entzug der Fahrerlaubnis die persönliche Lebensführung und damit die Wahrnehmung grundrechtlicher Freiheiten des Erlaubnisinhabers gravierend beeinflussen. Derartige Folgen, die im Einzelfall bis zur Vernichtung der wirtschaftlichen Existenzgrundlage reichen können, muss der Betroffene jedoch hinnehmen. Angesichts des von fahrungeeigneten Verkehrsteilnehmern ausgehenden besonderen Risikos für die Sicherheit des öffentlichen Straßenverkehrs ist der Schutz der anderen Verkehrsteilnehmer vor erheblichen Gefahren für Leib und Leben vorrangig.</p>
<p>Es lagen auch keine besonderen Umstände vor, aufgrund derer der Fall hätte ausnahmsweise abweichend bewertet werden können. Insbesondere reicht das geltend gemachte Abklingen der Symptome dafür nicht aus. Maßgeblich sind vielmehr die typischerweise bei Schlaganfallpatienten mit dem Risikohintergrund „arterieller Hypertonie und Nikotinabusus“ bestehenden Rückfallgefahren. Diese rechtfertigen im öffentlichen Interesse der Verkehrssicherheit den sofortigen Entzug des „Lkw-Führerscheins“.</p>
<p>Quelle | <a title="https://www.justiz.nrw.de/nrwe/ovgs/vg_aachen/j2020/3_L_2_20_Beschluss_20200415.html" href="https://www.justiz.nrw.de/nrwe/ovgs/vg_aachen/j2020/3_L_2_20_Beschluss_20200415.html" target="_blank" rel="noopener">VG Aachen, Beschluss vom 15.4.2020, 3 L 2/20</a></p>
<h2>Wir bieten Ihnen eine kompetente anwaltliche Beratung rund ums Verkehrsrecht</h2>
<p>Haben Sie Fragen zu einem Führerscheinentzug bzw. Fahrerlaubnis­entzug oder zu Auflagen an Ihre Fahrerlaubnis? Dann sollten Sie jetzt mit uns sprechen. Wir stehen Ihnen mit unserer <a title="https://advocatae.com/kanzlei-fuer-verkehrsrecht/" href="https://advocatae.com/kanzlei-fuer-verkehrsrecht/" target="_blank" rel="noopener">langjährigen Erfahrung und Kompetenz im Verkehrsrecht</a> zur Seite. Vereinbaren Sie mit unserer <a title="https://advocatae.com/rechtsanwaeltin-ulrike-silbermann/" href="https://advocatae.com/rechtsanwaeltin-ulrike-silbermann/" target="_blank" rel="noopener">Fachanwältin für Verkehrsrecht Ulrike Silbermann</a> einen<a title="https://advocatae.com/terminanfrage-erstberatung/" href="https://advocatae.com/terminanfrage-erstberatung/" target="_blank" rel="noopener"> Termin zur Erstberatung</a>.</p>
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		<title>Messis kann Führerschein entzogen werden</title>
		<link>https://advocatae.com/messis-kann-fuehrerschein-entzogen-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2020 01:40:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrerlaubnisentzug]]></category>
		<category><![CDATA[Führerscheinentzug]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/messis-kann-fuehrerschein-entzogen-werden/">Messis kann Führerschein entzogen werden</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
<p>Kommt ein Gutachten zu dem Ergebnis, dass ein Messi-Syndrom (Persönlichkeitsstörung im Sinne eines zwanghaften Hortens) vorliegt, kann dies zu einer bedingten Fahreignung führen. Dann sind Auflagen zur Fahrerlaubnis möglich, die sogar in einem Entzug der Fahrerlaubnis münden können.</p>
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									<p><strong>Führerscheinentzug: Messis kann Führerschein entzogen werden. Kommt ein Gutachten zu dem Ergebnis, dass ein Messi-Syndrom (Persönlichkeitsstörung im Sinne eines zwanghaften Hortens) vorliegt, kann dies zu einer bedingten Fahreignung führen. Dann sind Auflagen zur Fahrerlaubnis möglich, die sogar in einem Entzug der Fahrerlaubnis münden können.</strong></p>
<p>Das ist das Ergebnis eines Rechtsstreits vor dem Verwaltungsgericht (VG) Karlsruhe. Geklagt hatte eine Frau. Bei mehreren Polizeikontrollen war festgestellt worden, dass ihr Fahrzeug bis zum Dach mit Unrat gefüllt war und stark nach Müll roch. Ihre unsichere Fahrweise war darauf zurückzuführen, dass auch die Bedienelemente wie Pedale, Gangschaltung etc. mit Müll bedeckt waren. Eine verkehrsmedizinische Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass bei der Frau eine Zwangsstörung im Sinne eines zwanghaften Hortens, ein sog. Messi-Syndrom, vorliegt.</p>
<p>Die Behörde ordnete daraufhin an, dass die Frau in den nächsten zwei Jahren in halbjährlichen Abständen eine Bescheinigung eines sozialpsychologischen Dienstes vorlegen müsse, aus welcher ersichtlich sei, dass eine Aufarbeitung des pathologischen Hortens in Fahrzeug und Wohnhaus stattfinde und die Erfolge durch engmaschige Kontrollen des Fahrzeugs und des Wohnhauses sichergestellt würden. Zudem müsse sie durch eine entsprechende Bescheinigung nachweisen, dass sie die fachpsychiatrischen Behandlungsmöglichkeiten des zwanghaften Hortens bzw. der zwanghaften Persönlichkeitsstörung mit einem Facharzt für Psychiatrie abgeklärt habe.</p>
<h2>In diesem Fall &#8222;Messi&#8220; lediglich bedingt fahrgeeignet&nbsp;</h2>
<p>Widerspruch und Klage der Frau blieben erfolglos. Die Richter am VG machten deutlich, dass die Frau lediglich bedingt fahrgeeignet sei. Das Zustellen/Zumüllen von Bedienelementen in ihrem Fahrzeug sei fahrerlaubnisrelevant. Die Folgen dieser Störung und die fehlende Einsicht der Frau seien ein Sicherheitsrisiko. Die Frau halte ihr Fahrzeug durch das Beladen mit Gesammeltem bis unter das Dach nicht durchgehend in einem fahrbereiten Zustand. Daher sei sowohl die Sicht als auch die Bedienfunktion eingeschränkt. Die Frau erfülle die körperlichen und geistigen Anforderungen an das sichere Führen von Kraftfahrzeugen der Gruppe 1/2 (FE Klasse 3) nur unter Auflagen. Dies deckt sich mit den polizeilichen Feststellungen, wonach zum einen das Bedienen der Gangschaltung, der Handbremse und der Pedale wegen der gesammelten Dinge nur schwer möglich sei und zum anderen das Herausschauen aus dem Fahrzeug beeinträchtigt werde.</p>
<p>Es sei daher zulässig, dass die Behörde Auflagen zur Fahrerlaubnis erteile. Ein Entzug der Fahrerlaubnis im Falle einer noch bedingten Eignung wäre unverhältnismäßig, weil er nicht das mildeste Mittel darstelle. In einem solchen Fall sei vorrangig, die Fahrerlaubnis zu beschränken oder Auflagen anzuordnen, wenn die Mängel hierdurch ausgeglichen werden könnten. Die Anordnung der Behörde bewege sich in diesem Ermessensrahmen.</p>
<p>Quelle | VG Karlsruhe, Urteil vom 25.2.2020, 9 K 4395/18</p>
<h2>Wir bieten Ihnen eine kompetente anwaltliche Beratung rund ums Verkehrsrecht</h2>
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		<title>Unfallflucht: Grenze bedeutender Schaden für Fahrerlaubnisentzug</title>
		<link>https://advocatae.com/grenze-bedeutender-schaden-fuer-fahrerlaubnisentzug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2015 16:19:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrerflucht]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrerlaubnisentzug]]></category>
		<category><![CDATA[Führerscheinentzug]]></category>
		<category><![CDATA[Unfallflucht]]></category>
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<p>Die Fahrerlaubnis bei Unfallflucht wird dann entzogen, wenn ein bedeutender Schaden entstanden ist. Die Rechtssprechung geht seit 2002 von einer Grenze, ab wann ein bedeutender Schaden vorliegt von 1300,-€ aus. Da diese Grenze alt ist, gehen die Instanzgerichte dazu über auch bei höheren Schäden noch nicht von einem bedeutendem Schaden auszugehen.</p>
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									<h2>Fahrerlaubnisentzug bei Unfallflucht und bedeutendem Schaden: welche Grenzen gelten?</h2>
<p>Ein Fahrerlaubnisentzug wird bei Unfallflucht angeordnet, wenn ein bedeutender Schaden entstanden ist. Die Rechtsprechung geht seit 2002 von einer Grenze, ab wann ein bedeutender Schaden vorliegt von 1300,-€ aus. </p>
<p>Da diese Grenze alt ist, gehen die Instanzgerichte dazu über auch bei höheren Schäden noch nicht von einem bedeutendem Schaden auszugehen und die Fahrerlaubnis nicht gemäß <a title="https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__68.html" href="https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__68.html" target="_blank" rel="noopener">§ 68 StGB</a> zu entziehen. </p>
<p>Im vorliegenden Fall hat das AG Tiergarten bei einem Schaden von 1400,- € von dem Fahrerlaubnisentzug abgesehen. Das Landgericht Landshut hat im Jahr 2013 auch bei 2.500,-€ Schaden noch keinen bedeutenden Wert angenommen.</p>
<p>Quelle: <a title="https://gesetze.berlin.de/bsbe/document/NJRE001237043" href="https://gesetze.berlin.de/bsbe/document/NJRE001237043" target="_blank" rel="noopener">AG Berlin-Tiergarten, Beschluss 15.5.2015, 288 Gs 48/15, (288 Gs) 3014 Js 2061/15 (48/15)</a></p>
<h2>Wir bieten Ihnen eine kompetente und rasche anwaltliche Beratung bei Unfallflucht und drohendem Fahrerlaubnisentzug</h2>
<p>Fragen zum Thema Fahrerlaubnisentzug, Unfallflucht bzw. Fahrerflucht? Wir stehen Ihnen mit unserer <a title="https://advocatae.com/kanzlei-fuer-verkehrsrecht/" href="https://advocatae.com/kanzlei-fuer-verkehrsrecht/" target="_blank" rel="noopener">langjährigen Erfahrung und Kompetenz im Verkehrsrecht</a> zur Seite. Vereinbaren Sie mit unserer <a title="https://advocatae.com/rechtsanwaeltin-ulrike-silbermann/" href="https://advocatae.com/rechtsanwaeltin-ulrike-silbermann/" target="_blank" rel="noopener">Fachanwältin für Verkehrsrecht Ulrike Silbermann</a> einen<a title="https://advocatae.com/terminanfrage-erstberatung/" href="https://advocatae.com/terminanfrage-erstberatung/" target="_blank" rel="noopener"> Termin zur Erstberatung</a>.</p>
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										<span class="elementor-icon-list-text">Keine Unfallflucht wenn Einkaufswagen gegen PKW rollt</span>
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