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	<title>Elterliche Sorge &#8211; Advocatae Kanzlei Berlin</title>
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	<description>Führende Anwaltskanzlei in Berlin für Familienrecht &#124; Notarin</description>
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	<title>Elterliche Sorge &#8211; Advocatae Kanzlei Berlin</title>
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		<title>Gewalt und Todesdrohungen rechtfertigen alleiniges Sorgerecht</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Dec 2024 10:40:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Elterliche Sorge]]></category>
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<p>Vom Vater gegen die Mutter der gemeinsamen Kinder verübte häusliche Gewalt, Nachstellungen und Bedrohungen können im Einzelfall die Übertragung des Sorgerechts allein auf die Mutter rechtfertigen. Von einem Kind miterlebte Gewalt gegen seine Mutter ist eine spezielle Form der Kindesmisshandlung. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt a. M. hat die Beschwerde des Vaters gegen die Übertragung des Sorgerechts auf die Mutter daher zurückgewiesen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/sorgerechtsuebertragung-bei-haeuslicher-gewalt/">Gewalt und Todesdrohungen rechtfertigen alleiniges Sorgerecht</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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									<p><strong>Sorgerechtsübertragung bei häuslicher Gewalt: Häusliche Gewalt und Todesdrohungen rechtfertigen alleiniges Sorgerecht.</strong> Vom Vater gegen die Mutter der gemeinsamen Kinder verübte häusliche Gewalt, Nachstellungen und Bedrohungen können im Einzelfall die Übertragung des Sorgerechts allein auf die Mutter rechtfertigen. Von einem Kind miterlebte Gewalt gegen seine Mutter ist eine spezielle Form der Kindesmisshandlung. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt a. M. hat die Beschwerde des Vaters gegen die Übertragung des Sorgerechts auf die Mutter daher zurückgewiesen.</p>
<h2>Mutter wurde das alleinige Sorgerecht übertragen</h2>
<p>Die mittlerweile geschiedenen Eltern haben zwei gegenwärtig neun und fünf Jahre alte Kinder. Diese leben seit der Trennung der Eltern im Herbst 2020 bei der Mutter. Gegen den Vater bestand im Jahr 2021 und erneut ab Ende 2023 ein jeweils halbjähriges Näherungs- und Kontaktverbot. Auf Antrag der Mutter wurde ihr die alleinige elterliche Sorge übertragen. Hiergegen richtet sich die Beschwerde des Vaters. Sie hatte vor dem OLG keinen Erfolg.</p>
<h2>Vater übte häusliche Gewalt aus</h2>
<p>Das Amtsgericht (AG) habe zu Recht die gemeinsame elterliche Sorge aufgehoben und der Mutter übertragen, führte das OLG aus. Bei der Entscheidung seien alle für und gegen die gemeinsame Sorge sprechenden Umstände einzelfallbezogen gegeneinander abzuwägen: Hier bestehe zwischen den Eltern keine tragfähige soziale Beziehung.</p>
<p>Die vom Vater gegen die Mutter ausgeübte Gewalt spreche gegen eine „für die Ausübung der elterlichen Sorge zwingend erforderliche Kommunikation auf Augenhöhe“. Der Vater habe die Mutter in der Vergangenheit körperlich angegriffen und verletzt und sie wiederholt mit dem Tode bedroht. Er habe sich impulsiv und unkontrolliert verhalten. Sein erhöhtes Aggressionspotenzial und seine Bereitschaft, auch körperliche Gewalt anzuwenden, ergebe sich aus den Anordnungsverfahren nach dem Gewaltschutzgesetz (GewaltschutzG).</p>
<p>Der Mutter sei es angesichts der ihr gegenüber ausgesprochenen Todesdrohungen auch nicht zumutbar, sich mit dem Vater regelmäßig in sorgerechtlichen Fragen abzustimmen. Der Vater habe sich wiederholt grenzüberschreitend verhalten und auch nicht an die Schutzanordnungen gehalten. Die an die Mutter „gerichteten direkten Todesdrohungen sind keine Basis für die Ausübung der gemeinsamen elterlichen Sorge“, vertieft das OLG: „Unzweifelhaft ist der Kindesvater vorliegend nicht zu einem angemessenen respektvollen Umgang mit der Kindesmutter in der Lage“.</p>
<h2>Auch Kinder wollten bei Mutter bleiben</h2>
<p>Gegen die Beibehaltung der gemeinsamen elterlichen Sorge spreche auch der Wille der Kinder. Dieser Wille sei trotz ihres noch geringen Alters beachtlich. Die Kinder hätten sich für die Übertragung der elterlichen Sorge auf die Mutter ausgesprochen. Dabei sei auch zu beachten, dass die Kinder die gegenüber der Mutter ausgeübte Gewalt und die ausgesprochenen Todesdrohungen miterlebt hätten. Von Kindern miterlebte Gewalt stelle eine spezielle Form der Kindesmisshandlung dar und beinhalte erhebliche Risikofaktoren für die kindliche Entwicklung. Mildere, gleich effektive Mittel als eine Übertragung der elterlichen Sorge allein auf die Mutter stünden hier nicht zur Verfügung. Die Entscheidung ist nicht anfechtbar.</p>
<p>Quelle | <a title="https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/perma?d=LARE240001197" href="https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/perma?d=LARE240001197" target="_blank" rel="noopener">OLG Frankfurt a. M., Beschluss vom 10.9.2024, 6 UF 144/24</a>, <a title="https://ordentliche-gerichtsbarkeit.hessen.de/presse/gewalt-und-todesdrohungen-rechtfertigen-alleiniges-sorgerecht" href="https://ordentliche-gerichtsbarkeit.hessen.de/presse/gewalt-und-todesdrohungen-rechtfertigen-alleiniges-sorgerecht" target="_blank" rel="noopener">PM 54/24</a></p>
<h2>Haben Sie Fragen zum Thema Sorgerechtsübertragung bei häuslicher Gewalt?</h2>
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		<title>Jugendamt muss Kopien von Umgangsprotokollen übersenden</title>
		<link>https://advocatae.com/jugendamt-muss-kopien-von-umgangsprotokollen-uebersenden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Dec 2024 17:11:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Elterliche Sorge]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgerecht]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgerechtsverfahren]]></category>
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<p>Strebt ein Elternteil ein Sorgerechtsverfahren an, steht ihm ein Anspruch gegen das Jugendamt zu, ihm Kopien der Umgangsprotokolle zu übersenden. So entschied es das Verwaltungsgericht (VG) Düsseldorf.</p>
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									<p><strong>Sorgerechtsverfahren: Jugendamt muss Kopien von Umgangsprotokollen übersenden.</strong> Strebt ein Elternteil ein Sorgerechtsverfahren an, steht ihm ein Anspruch gegen das Jugendamt zu, ihm Kopien der Umgangsprotokolle zu übersenden. So entschied es das Verwaltungsgericht (VG) Düsseldorf.</p>
<h2>Vater verlangte erfolglos Kopien der Umgangsprotokolle vom Jugendamt</h2>
<p>Dem Vater eines minderjährigen Kindes stand ein begleitetes Umgangsrecht zu. Später verlangte er erfolglos vom Jugendamt, ihm Kopien der Umgangsprotokolle für ein Sorgerechtsverfahren herauszugeben.</p>
<h2>Vater hat Anspruch auf Protokolle</h2>
<p>Der Vater kann vom Jugendamt verlangen, ihm Kopien der Umgangsprotokolle zuzusenden. Jede natürliche Person hat nach Maßgabe z. B. des Gesetzes über die Freiheit des Zugangs zu Informationen für das Land Nordrhein-Westfalen (IFG NRW) gegenüber den dort genannten Stellen Anspruch auf Zugang zu den bei der Stelle vorhandenen amtlichen Informationen. Zwar werden dadurch personenbezogene Daten offenbart. Aber zugunsten des Vaters wird der informationsrechtliche Anspruch wegen der Offenbarung personenbezogener Daten nicht ausgeschlossen, wenn der Antragsteller ein rechtliches Interesse an der begehrten Information geltend macht und überwiegende schutzwürdige Belange des Betroffenen der Offenbarung nicht entgegenstehen. Der Vater hat ein rechtliches Interesse, da er die Protokolle für ein Sorgerechtsverfahren benötigt. Es geht somit um sein Elternrecht aus dem Grundgesetz (hier: <a title="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_6.html" href="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_6.html" target="_blank" rel="noopener">Art. 6 Abs. 2 GG</a>). Dies ist höher zu bewerten als das Geheimhaltungsinteresse.</p>
<p>Quelle | <a title="https://www.justiz.nrw/nrwe/ovgs/vg_duesseldorf/j2024/29_K_6009_21_Urteil_20240228.html" href="https://www.justiz.nrw/nrwe/ovgs/vg_duesseldorf/j2024/29_K_6009_21_Urteil_20240228.html" target="_blank" rel="noopener">VG Düsseldorf, Urteil vom 28.2.2024, 29 K 6009/21</a></p>
<h2>Benötigen Sie eine kompetente rechtliche Vertretung bei einem Sorgerechtsverfahren?</h2>
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		<title>Um optimale Förderung zu erzielen, darf nicht ins Sorgerecht eingegriffen werden</title>
		<link>https://advocatae.com/bgb-gebietet-keine-praeventivunterbringung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 May 2023 23:45:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Elterliche Sorge]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgerecht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://advocatae.com/?p=13969</guid>

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<p>Das Bürgerliche Gesetzbuch regelt (hier: § 1666 BGB): Wird das körperliche, geistige oder seelische Wohl des Kindes oder sein Vermögen gefährdet und sind die Eltern nicht gewillt oder nicht in der Lage, die Gefahr abzuwenden, muss das Familiengericht die Maßnahmen treffen, die zur Abwendung der Gefahr erforderlich sind. In diesem Zusammenhang hat das Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig jetzt entschieden: § 1666 BGB gebietet es nicht, ein autistisches Kind präventiv unterzubringen. </p>
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									<p><strong> §1666 BGB gebietet keine Präventivunterbringung. Um optimale Förderung zu erzielen, darf nicht ins Sorgerecht eingegriffen werden.</strong> Das Bürgerliche Gesetzbuch regelt (hier: §1666 BGB): Wird das körperliche, geistige oder seelische Wohl des Kindes oder sein Vermögen gefährdet und sind die Eltern nicht gewillt oder nicht in der Lage, die Gefahr abzuwenden, muss das Familiengericht die Maßnahmen treffen, die zur Abwendung der Gefahr erforderlich sind. In diesem Zusammenhang hat das Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig jetzt entschieden: §1666 BGB gebietet es nicht, ein autistisches Kind präventiv unterzubringen.</p><h2>Familiengericht entzog Mutter die elterliche Sorge</h2><p>Das Familiengericht (FG) hatte der alleinsorgeberechtigten Mutter Teile der elterlichen Sorge entzogen, um das 14-jährige Kind unterzubringen. Dieses leidet unter frühkindlichem Autismus und hat einen hohen Betreuungs- und Förderbedarf. Die Mutter werde langfristig nicht in der Lage sein, die Betreuung und Versorgung ohne Gefahr für das Wohl des Kindes sicherzustellen, so das Gericht. Sie werde von den Beteiligten als liebevolle Mutter wahrgenommen, fördere das Kind aber nicht ausreichend. Langfristig lasse sich daher eine Unterbringung nicht vermeiden.</p><h2>Künftige Risiken rechtfertigen keine gegenwärtige Unterbringung</h2><p>Das OLG hat die Entscheidung aufgehoben. Seine Begründung: Die Möglichkeit, dass ein allein betreuender Elternteil eines schwer behinderten Kindes künftig ausfällt, gefährdet das Kindes- wohl nicht gegenwärtig. Die vorbeugende Fremdunterbringung, um das Kind ohne konkreten Anlass frühzeitig in eine Einrichtung einzugewöhnen, rechtfertigt nicht den Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts und der Gesundheitsfürsorge.</p><h2>Keine Besserung der Gesamtsituation</h2><p>Auch der Vorwurf, dass die Mutter das Kind nicht bestmöglich fördere, gefährdet das Kindeswohl nicht. Sowohl die Mutter als auch die Betreuung des Kindes in der Schule stellen sicher, dass dessen unverzichtbare Bedürfnisse gewährleistet werden. Eingriffe in das Sorgerecht, um eine optimale Förderung zu erzwingen, sind vom Kinderschutzrecht – auch nach Ansicht des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) – nicht erfasst. Die Unterbringung des Kindes zum jetzigen Zeitpunkt würde seine Gesamtsituation nicht verbessern, da die psychische Belastung durch die Trennung von der Mutter und seinem bekannten Umfeld schwerer wiegt.</p><p>Quelle | OLG Braunschweig, Beschluss vom 22.12.2022, 2 UF 122/22, Abruf-Nr. 233107</p><h2>Haben Sie Fragen zum Sorgerecht?</h2><p>Wir stehen Ihnen gerne mit unserem Fachwissen zur Seite und beraten Sie ausführlich, wenn es um Ihre Fragen rund ums Sorgerecht geht. <a href="https://advocatae.com/termin-anwalt-kontakt">Kontaktieren Sie jetzt die Advocatae Kanzlei</a> mit den erfahrenen <a href="https://advocatae.com/fachanwaeltinnen-fuer-familienrecht-team-der-advocatae-kanzlei">Fachanwältinnen für Familienrecht</a> und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.</p>								</div>
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		<title>Sorgerechtsmissbrauch: Impfwunsch einer 15-Jährigen ist zu beachten</title>
		<link>https://advocatae.com/sorgerechtsmissbrauch-impfwunsch-eines-kindes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2023 01:40:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Elterliche Sorge]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgerecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/sorgerechtsmissbrauch-impfwunsch-eines-kindes/">Sorgerechtsmissbrauch: Impfwunsch einer 15-Jährigen ist zu beachten</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
<p>Lehnt die allein sorgeberechtigte Mutter die Impfung einer 15-Jährigen strikt ab, ist dies ein Sorgerechtsmissbrauch, der dem Kindeswohl zuwiderläuft. Das rechtfertigt den Teilentzug<br />
der elterlichen Sorge. So sieht es das Oberlandesgericht (OLG) Zweibrücken.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/sorgerechtsmissbrauch-impfwunsch-eines-kindes/">Sorgerechtsmissbrauch: Impfwunsch einer 15-Jährigen ist zu beachten</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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									<strong>Sorgerechtsmissbrauch: Impfwunsch einer 15-Jährigen ist besonders beachtlich.</strong> Lehnt die allein sorgeberechtigte Mutter die Impfung einer 15-Jährigen strikt ab, ist dies ein Sorgerechtsmissbrauch, der dem Kindeswohl zuwiderläuft. Das rechtfertigt den Teilentzug der elterlichen Sorge. So sieht es das Oberlandesgericht (OLG) Zweibrücken.
<h2>Tochter möchte geimpft werden, Mutter ist dagegen</h2>
Die 15-jährige Tochter lebt nicht mehr bei der allein sorgeberechtigten Mutter und möchte dorthin auch nicht zurückkehren. Sie hat seit längerer Zeit den Wunsch geäußert, gegen das Coronavirus geimpft zu werden, was die Mutter aber ablehnte. Das Familiengericht hat auf Anregung des Jugendamts der Mutter die elterliche Sorge in dem Teilbereich des Rechts zur Entscheidung über eine Covid-19 Impfung entzogen und die Ergänzungspflegschaft angeordnet.

Die hiergegen gerichtete Beschwerde der Mutter blieb erfolglos.

Im Fall einer Kindeswohlgefährdung, so das OLG, muss das Gericht die erforderlichen Maßnahmen treffen, um die Gefahr abzuwehren, wenn das allein sorgeberechtigte Elternteil hierzu nicht gewillt oder in der Lage ist. Im Fall des OLG bestanden weder Zweifel an der Eignung der Tochter, die Tragweite der Impfentscheidung zu erfassen, noch an der Ernsthaftigkeit, auch künftig den Kontakt zur Mutter abzulehnen.

Solange der Konflikt währt, ist nach dem OLG eine Risikoabwägung und eine Entscheidung über die Frage, ob eine Impfung erfolgt, nicht in konstruktiver und kindeswohldienlicher Weise möglich. Die bei der Anhörung der Mutter – im Beisein der Tochter – abermals geäußerte strikte Ablehnung der Impfung ist ein dem Kindeswohl zuwiderlaufender, nachhaltig ausgeübter Sorgerechtsmissbrauch, der den Teilentzug der elterlichen Sorge gebietet. Die Covid-19 Impfung ist für die Tochter bedeutsam.

Quelle | OLG Zweibrücken, Urteil vom 28.7.2022, 2 UF 37/22, Abruf-Nr. 232783
<h2>Was ist Sorgerechtsmissbrauch?</h2>
Möchten Sie wissen, wann ein  Sorgerechtsmissbrauch vorliegt? Haben Sie Fragen zum Sorgerecht? Dann sprechen Sie mit uns. Wir stehen Ihnen gerne mit unserem Fachwissen zur Seite und engagieren uns für Ihre Interessen. <a href="https://advocatae.com/termin-anwalt-kontakt">Kontaktieren Sie jetzt die Advocatae Kanzlei</a> mit den erfahrenen <a href="https://advocatae.com/fachanwaeltinnen-fuer-familienrecht-team-der-advocatae-kanzlei">Fachanwältinnen für Familienrecht</a> und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.								</div>
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		<item>
		<title>Bei Kindesrückführung an die Eltern ist ein psychologisches Gutachten erforderlich &#8211; Stichwort Kindeswohlgefährdung</title>
		<link>https://advocatae.com/kindesrueckfuehrung-an-eltern-psychologisches-gutachten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2022 06:36:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Elterliche Sorge]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgerecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/kindesrueckfuehrung-an-eltern-psychologisches-gutachten/">Bei Kindesrückführung an die Eltern ist ein psychologisches Gutachten erforderlich &#8211; Stichwort Kindeswohlgefährdung</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
<p>Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main hat jetzt entschieden: Die Beurteilung, ob die Rückführung eines kurz nach der Geburt in Obhut genommenen Kindes zu seinen Her­kunftseltern zu einer Kindeswohlgefährdung führt, bedarf regelmäßig eines psychologischen Gutachtens. Dies gilt insbesondere, wenn sich das Jugendamt und der Verfahrensbeistand des Kindes gegen eine Kindesrückführung aussprechen. Das OLG hob deshalb einen Beschluss des Amtsgerichts (AG) auf, mit dem u.a. der Antrag der Pflegeeltern auf Anord­nung des Verbleibes des Kindes bei ihnen zurückgewiesen worden war.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/kindesrueckfuehrung-an-eltern-psychologisches-gutachten/">Bei Kindesrückführung an die Eltern ist ein psychologisches Gutachten erforderlich &#8211; Stichwort Kindeswohlgefährdung</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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									<p><strong>Bei Kindesrückführung an die Eltern ist ein psychologisches Gutachten erforderlich (Stichwort: Kindeswohlgefährdung).</strong> Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main hat jetzt entschieden: Die Beurteilung, ob die Rückführung eines kurz nach der Geburt in Obhut genommenen Kindes zu seinen Her­kunftseltern zu einer Kindeswohlgefährdung führt, bedarf regelmäßig eines psychologischen Gutachtens. Dies gilt insbesondere, wenn sich das Jugendamt und der Verfahrensbeistand des Kindes gegen eine Kindesrückführung aussprechen. Das OLG hob deshalb einen Beschluss des Amtsgerichts (AG) auf, mit dem u.a. der Antrag der Pflegeeltern auf Anord­nung des Verbleibes des Kindes bei ihnen zurückgewiesen worden war.</p><h2>Rückführung des Kindes zu seinen Eltern oder Verbleib bei Pflegeeltern?</h2><p>Das im Jahr 2020 geborene Kind ist die zweite Tochter der nicht miteinander verheirateten Kin­deseltern, die über das gemeinsame Sorgerecht verfügten. Die ältere Schwester war bereits unmittelbar nach der Geburt in Obhut genommen und die u.a. eingerichtete Amtspflegschaft später gerichtlich bestätigt worden. Auch das betroffene Kind war bereits wenige Tage nach der Geburt gegen den Willen der Eltern in Obhut genommen worden und lebt bei Pflegeeltern. Ein drittes Kind der Eltern lebt seit seiner Geburt bei den Eltern.</p><p>Die Pflegeeltern begehrten im Rahmen des familiengerichtlichen Verfahrens die Anordnung des dauerhaften Verbleibs des Kindes bei ihnen. Das für den Aufenthaltsort der Eltern zustän­dige Jugendamt setzte sich – anders als das am Verfahren beteiligte und für den Aufenthaltsort des Kindes zuständige Jugendamt – für eine Rückführung des Kindes zu seinen Eltern ein. Vorbereitend sollten intensivierte Umgänge stattfinden. Der Verfahrensbeistand des Kindes sprach sich gegen eine Rückführung aus. Das AG sah keine Anhaltspunkte für eine Kindeswohl­gefährdung im Fall der Rückübertragung der elterlichen Sorge auf die Herkunftseltern, sodass es von familiengerichtlichen Maßnahmen absah und die beantragte Verbleibensanordnung nicht erließ.</p><h2>Oberlandesgericht: Psychologisches Sachverständigengutachten regelmäßig nötig</h2><p>Die hiergegen gerichtete Beschwerde der Pflegeeltern und des vormaligen Amtspflegers führten zur Aufhebung der Entscheidung und Zurückverweisung des Verfahrens an das AG. Die Entscheidung über die Folgen der Trennung des Kindes von seiner sozialen Familie könne im Hinblick auf die Gestaltung des Verfahrens regelmäßig ohne ein psychologisches Sachverstän­digengutachten nicht entschieden werden, betonte das OLG.</p><h2>Das Kindeswohl ist entscheidend</h2><p>Für die Beurteilung der Wahrscheinlichkeit einer Gefährdung des Kindeswohls sei insbeson­dere die Frage, ob und wenn ja, in welchem Umfang das Kind Bindungen zu seinen Pflegeper­sonen und deren Umfeld aufgebaut habe und durch einen Abbruch dieser Bindungen in seinem Wohl gefährdet werden würde, umfassend aufzuklären. Zur Beurteilung dieser für das Kind existenziellen Frage habe sich das AG nicht allein auf die Angaben des nicht am Verfahren beteiligten Jugendamts am Wohnort der Eltern stützen dürfen. Es hätte vielmehr ein psycholo­gisches Sachverständigengutachten einholen müssen. Für das betroffene Kind lägen hier zu­ dem besondere Risikofaktoren vor. Es reagiere besonders sensibel auf Stresssituationen, die teilweise auch pathologische Reaktionen bewirkten. Es sei deshalb seitens des AG u.a. durch Einholen eines Gutachtens umfassend aufzuklären, ob die Rückführung des Kindes zu seinen Eltern mit einer Kindeswohlgefährdung einhergingen und die Eltern zur Ausübung des Sorgerechts ohne Gefährdung des Kindeswohls imstande seien.</p><p>Die Entscheidung ist nicht anfechtbar.</p><p>Quelle | OLG Frankfurt am Main, Beschluss vom 3.3.2022, 6 UF 225</p><h2>Was ist zu beachten bei der Kindesrückführung an die Eltern?</h2><p>Wir beraten Sie kompetent und ausführlich, wenn Sie Fragen zum Thema Kindesrückführung haben. Wir helfen Ihnen auch in komplizierten Familienrechtsangelegenheiten weiter. <a href="https://advocatae.com/termin-anwalt-kontakt">Kontaktieren</a> Sie jetzt die Advocatae Kanzlei mit den erfahrenen <a href="https://advocatae.com/fachanwaeltinnen-fuer-familienrecht-team-der-advocatae-kanzlei">Fachanwältinnen für Familienrecht</a>. Vereinbaren Sie einfach einen zeitnahen Beratungstermin.</p>								</div>
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		<title>Eltern verweigern ihren Kindern den Besuch staatlich anerkannter Schulen &#8211; teilweiser Sorgerechtsentzug</title>
		<link>https://advocatae.com/keine-schule-teilweiser-sorgerechtsentzug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2021 01:50:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Elterliche Sorge]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgerecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/keine-schule-teilweiser-sorgerechtsentzug/">Eltern verweigern ihren Kindern den Besuch staatlich anerkannter Schulen &#8211; teilweiser Sorgerechtsentzug</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
<p>Eltern kann das Sorgerecht für ihre Kinder teilweise für den Bereich schulischer Angele­genheiten entzogen werden, wenn sie sich der Beschulung ihrer Kinder auf einer staatlich anerkannten Schule beharrlich verweigern und für ihre Kinder deshalb die Gefahr besteht, weder das erforderliche Wissen noch die erforderlichen Sozialkompetenzen erlernen zu können. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Celle entschieden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/keine-schule-teilweiser-sorgerechtsentzug/">Eltern verweigern ihren Kindern den Besuch staatlich anerkannter Schulen &#8211; teilweiser Sorgerechtsentzug</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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									<strong>Wenn Eltern ihren Kindern beharrlich den Besuch staatlich anerkannter Schulen verweigern, droht ein teilweiser Sorgerechtsentzug.</strong> Eltern kann das Sorgerecht für ihre Kinder teilweise für den Bereich schulischer Angele­genheiten entzogen werden, wenn sie sich der Beschulung ihrer Kinder auf einer staatlich anerkannten Schule beharrlich verweigern und für ihre Kinder deshalb die Gefahr besteht, weder das erforderliche Wissen noch die erforderlichen Sozialkompetenzen erlernen zu können. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Celle entschieden.

<h2>Sachverhalt und Verfahrensgang</h2>
￼Die Eltern von sieben Kindern gehören einer freikirchlichen Gemeinde an. Sie sehen sich aufgrund ihres Glaubens verpflichtet, ihre Kinder von Einflüssen fernzuhalten, die den Geboten Gottes zuwiderlaufen. Die Mutter der Kinder beschult deshalb ihre beiden ältesten Kinder (8 und 7 Jahre alt) nach dem Konzept einer „Freien Christlichen Schule“ zu Hause.

Die Landesschulbehörde hatte 2019 einen Antrag abgelehnt, die Kinder von der Schulpflicht zu befreien. Die Entscheidung eines Verwaltungsgerichts steht insoweit noch aus. Der Vater der Kinder wurde bereits in 15 Verfahren zu Bußgeldern verurteilt, weil er gegen die Schulpflicht verstoßen hatte.

Das Amtsgericht (AG) hatte keine familiengerichtlichen Maßnahmen ergriffen. Denn die Kinder wiesen weder Defizite beim Wissensstand auf noch seien solche in den Sozialkompetenzen zu erkennen.

<h2>Das Oberlandesgerichts ordnet einen teilweisen Sorgerechtsentzug an</h2>
Dem ist das OLG nicht gefolgt. Es hat den Eltern das Recht zur Regelung schulischer Angele­genheiten entzogen. Darüber hinaus hat es das Jugendamt als sog. Ergänzungspfleger bestellt. So kann dieses nun statt der Eltern die Entscheidungen im Hinblick auf den Schulbesuch treffen. Das Jugendamt kann notfalls sogar erzwingen, dass die Kinder für den Schulbesuch herausgegeben werden.

In Fällen, in denen das Wohl eines Kindes gefährdet ist und die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, diese Gefahr abzuwenden, muss das Familiengericht die zur Abwendung der Gefahr erforderlichen Maßnahmen treffen. Das hat das OLG hier gesehen: Denn den Eltern gelinge nicht, die Kinder ausreichend mit Wissen zu versorgen und sie so auf spätere Prüfungen und die Berufsausbildung vorzubereiten. Sie konnten nicht einmal das Konzept ihrer Beschulung nach­vollziehbar beschreiben. Des Weiteren unterrichtet die Mutter die Kinder nur wenige Stunden am Tag und dies überwiegend auch neben der Betreuung der weiteren fünf Geschwister. Zwar erhalte sie von einer „Freien Christlichen Schule“ eine gewisse Unterstützung. Die Kinder wären aber höchstwahrscheinlich so nicht in der Lage, einen staatlich anerkannten Schulab­schluss zu erwerben.

<h2>Erwerb soziale Kompetenzen ist wichtig</h2>
Das OLG betont: Die Kinder können so keine sozialen Kompetenzen erwerben, die es ihnen ermöglichten, sich mit andersgläubigen Menschen auseinanderzusetzen und sich in einer Umgebung durchzusetzen und zu integrieren, in der die Mehrheit der Menschen nicht entspre­chend den Glaubensvorstellungen der Familie leben. Denn sie wachsen ohne jeden Kontakt mit gleichaltrigen Kindern außerhalb ihrer Gemeinde auf. Zugang zu Computern oder Fernsehen fehle. Damit können sie auch nicht indirekt am sozialen Leben außerhalb der Gemeinde teil­ nehmen.

<h2>Glaubensfreiheit vs. Schutzbedürfnis</h2>
Das OLG hat bei seiner Entscheidung die grundgesetzlich verbürgte Glaubensfreiheit und das Erziehungsrecht berücksichtigt. Es erkennt die Aufgabe und das Recht der Eltern an, ihren Kindern Überzeugungen in Glaubens- und Weltanschauungsfragen zu vermitteln und nicht geteilte Ansichten von ihnen fernzuhalten. Dennoch sei seine Entscheidung erforderlich und verhältnismäßig, um die Kinder zu schützen. Zwar werden die Kinder bei einem Schulbesuch u. a. mit der Evolutionstheorie, der Sexualkunde und der Gleichberechtigung von Mann und Frau konfrontiert, was die Eltern hier im Hinblick auf ihre Glaubensüberzeugungen verhindern wollen. Allein durch die Behandlung dieser Unterrichtsstoffe sind die Eltern aber nicht daran gehindert, ihre Kinder in Glaubensfragen nach eigenen Vorstellungen zu erziehen.

Quelle | OLG Celle, Beschluss vom 2.6.2021, 21 UF 205/20, PM vom 25.6.2021

<h2>Fragen zum Thema Sorgerecht oder Sorgerechtsentzug</h2>
Wir beraten Sie gerne kompetent und ausführlich, wenn Sie Fragen zum Sorgerecht oder Sorgerechtsentzug haben. Wir zeigen Ihnen auf, was dabei zu beachten ist und helfen Ihnen auch in komplizierten Familienrechtsangelegenheiten weiter. <a href="https://advocatae.com/termin-anwalt-kontakt">Kontaktieren</a> Sie jetzt die Advocatae Kanzlei mit den erfahrenen <a href="https://advocatae.com/fachanwaeltinnen-fuer-familienrecht-team-der-advocatae-kanzlei">Fachanwältinnen für Familienrecht</a>. Vereinbaren Sie einfach einen zeitnahen Beratungstermin.								</div>
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		<title>Elterliche Sorge gegen den ausdrücklich erklärten Willen eines 13-Jährigen?</title>
		<link>https://advocatae.com/elterliche-sorge-gegen-den-willen-des-kindes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2021 07:50:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Elterliche Sorge]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgerecht]]></category>
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<p>Das Amtsgericht (AG) Frankenthal hat jetzt in eine Fall über das alleinige Sorgerecht entschieden: Die elterliche Sorge kann gegen den ausdrücklich erklärten Willen eines 13-jährigen Kindes aufrechtzuerhalten sein, wenn eine ausreichende Kommunikationsbereitschaft und -fähigkeit der Eltern im Übrigen gegeben ist. </p>
<p>Weitere interessante Beiträge finden Sie auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/elterliche-sorge-gegen-den-willen-des-kindes/">Elterliche Sorge gegen den ausdrücklich erklärten Willen eines 13-Jährigen?</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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									<p><strong>Elterliche Sorge gegen den Willen des Kindes?</strong> Das Amtsgericht (AG) Frankenthal hat jetzt in einem Fall über das alleinige Sorgerecht entschieden: Die elterliche Sorge kann gegen den ausdrücklich erklärten Willen eines 13-jährigen Kindes aufrechtzuerhalten sein, wenn eine ausreichende Kommunikationsbereitschaft und -fähigkeit der Eltern im Übrigen gegeben ist.</p>
<h2>Ein Sorgerechtsstreit um das alleinige Sorgerecht</h2>
<p>Die Beteiligten sind die gemeinsam sorgeberechtigten Eltern eines 13-jährigen Kindes. Zwischen dem Kind und dem Antragsgegner bestand seit geraumer Zeit kein Kontakt mehr. Jedenfalls seit ungefähr zwei Jahren ist der Kontakt gänzlich abgebrochen. Die Eltern kommunizieren ebenfalls kaum miteinander. Die Mutter hat die wesentlichen Entscheidungen für das bei ihr wohnende Kind in der Vergangenheit alleine getroffen. Die Kommunikation beschränkte sich im genannten Zeitraum auf Whatsapp-Chats. Der Vater zahlt für das Kind Kindesunterhalt. </p>
<p>Die Mutter beantragte die Übertragung der alleinigen Sorge auf sich. Zum einen entspreche dies dem Wunsch des Kindes, zum anderen sei der Antragsgegner an dem Kind nicht interessiert und übe daher die elterliche Sorge faktisch nicht aus. Der Vater hat sich dem Antrag widersetzt. Er hat anerkannt, dass er sich zuletzt wenig um das Kind gekümmert hat, möchte aber an der elterlichen Sorge festhalten.</p>
<h2>Wenn einem Elternteil Gleichgültigkeit vorgeworfen wird…</h2>
<p>Das AG hat den Antrag auf Übertragung der elterlichen Sorge zurückgewiesen. Grundsätzlich gilt: Jeder Elternteil kann, wenn Eltern nicht nur vorübergehend getrennt leben und ihnen die elterliche Sorge gemeinsam zusteht, beantragen, dass ihm das Familiengericht die elterliche Sorge alleine überträgt („alleiniges Sorgerecht“). Dem Antrag ist stattzugeben, soweit zu erwarten ist, dass die Aufhebung der gemeinsamen Sorge und Übertragung auf den Antragsteller dem Wohl des Kindes am besten entspricht.</p>
<p>Doch was, wenn einem Elternteil Gleichgültigkeit vorgeworfen wird? Dies kann nur Grundlage für eine gerichtliche Entscheidung der elterlichen Sorge werden, wenn der betreffende Elternteil sich überhaupt nicht um das Kind kümmert. Mangelndes Engagement muss aber nicht zur alleinigen Sorge führen, wenn die Eltern sonst zusammenarbeiten können und das gebotene Maß an Gemeinsamkeiten und wenigstens ein gewisses Interesse für das Kind vorhanden ist. Ein Elternteil kann für die Entwicklung des Kindes zurücktreten und damit weniger wichtig bleiben, während der andere für die tägliche Erziehungsarbeit zuständig ist, ohne dass sich weitere Auswirkungen für die Entwicklung des Kindes ergeben. Oft haben sich die Eltern für dieses Modell schon vor der Trennung entschieden. In diesem Fall treten ohnehin keine Änderungen ein.</p>
<h2>Zurückhaltung ist nicht immer Verantwortungslosigkeit</h2>
<p>Motivlage und tatsächliche Hintergründe entziehen sich einer Bewertung von außen fast zwingend. Erkennbare Zurückhaltung ist kein Zeichen von Verantwortungslosigkeit. Verzicht für sich kann wohlbedacht sein, auch um gerade das Kind belastenden Streit zu vermeiden. Maßstab ist wie immer das Wohl des Kindes.</p>
<p><span style="background-color: var( --e-global-color-635878f ); color: var( --e-global-color-be21719 ); font-size: clamp(1rem, 0.8182rem + 0.6061vw, 1.25rem); letter-spacing: 0.05px;">Zeigt ein Elternteil aber nachhaltig kein Interesse an der Entwicklung des Kindes und pflegt keinerlei Kontakt zum Kind, sondern überlässt dem anderen Elternteil die Sorge mit allen Entscheidungen alleine, dann stellt sich berechtigt die Frage, welche gemeinsame Sorge hier noch ausgeübt wird, sodass auf Antrag die Sorge auf den diese tatsächlich ausübenden Elternteil ggf. zu übertragen ist.</span></p>
<h2>Kooperationsbereitschaft war vorhanden</h2>
<p>Vor diesem Maßstab sei die gemeinsame elterliche Sorge im vorliegenden Fall nicht aufzuheben. Zwar sei der Antragstellerin zuzugestehen, dass sich die Kommunikation auf ein Mindestmaß beschränke. Allerdings hätten sich auch keine Umstände ergeben, zu denen etwa der Antragsgegner für die Ausübung der gemeinsamen elterlichen Sorge nicht zur Verfügung gestanden hätte. </p>
<p>Eine gewisse aktive Grundverantwortung übe der Antragsgegner zudem dadurch aus, dass er den Kindesunterhalt regelmäßig bezahle. Schließlich ergebe sich aus den vorgelegten Chatverlaufsprotokollen, dass der Antragsgegner grundsätzlich an dem Kind Interesse gezeigt habe. Vor diesem Hintergrund könne von einer gänzlichen Gleichgültigkeit nicht ausgegangen werden. Dies gilt auch, obwohl die Tatsache, dass sich der Antragsgegner etwa zu den letzten Geburtstagen des Kindes nicht gemeldet habe, nachvollziehbar den Anschein einer Interessenlosigkeit erweckte.</p>
<p><span style="background-color: var( --e-global-color-635878f ); color: var( --e-global-color-be21719 ); font-size: clamp(1rem, 0.8182rem + 0.6061vw, 1.25rem); letter-spacing: 0.05px;">Weiter sei zu berücksichtigen, dass sich keine zu entscheidenden Konflikte der Eltern in wesentlichen Belangen abzeichneten. Der Vater habe sich in jeder Hinsicht kooperationsbereit erklärt. Weiterhin stünden Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung, die das Einvernehmen beider Eltern voraussetzen würden, nicht bevor. In der Vergangenheit hätten die Eltern eine kindeswohldienliche Entscheidung praktizieren können.</span></p>
<h2>Kindeswohl ist entscheidend bei Entscheidungen um die elterliche Sorge</h2>
<p>Die Aufrechterhaltung der gemeinsamen elterlichen Sorge sei auch vor dem Hintergrund geboten, dass sich das Kind in der persönlichen Anhörung ausdrücklich für die Alleinsorge der Mutter ausgesprochen habe. Zwar sei der Wunsch des nun 13-jährigen Kindes grundsätzlich anzuerkennen. Indes komme ihm nicht die alleinige oder entscheidende Bedeutung zu. Denn es sei im Rahmen der persönlichen Anhörung offenbar geworden, dass das Kind aufgrund der Erfahrungen der letzten beiden Jahre von dem Antragsgegner enttäuscht sei, diesen indes jedoch nicht gänzlich und dauerhaft ausschließen möchte. </p>
<p>Eine Auseinandersetzung mit dem Vater und der Vater-Sohn-Beziehung entspreche auch entwicklungspsychologisch der weiteren persönlichen Entwicklung des Kindes am besten. Daher sehe das Gericht die Beibehaltung der gemeinsamen elterlichen Sorge auch vor diesem Hintergrund als kindeswohldienlicher an.</p>
<p>Quelle | <a title="https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=AG%20Frankenthal&amp;Datum=01.06.2021&amp;Aktenzeichen=71%20F%20108/21" href="https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=AG%20Frankenthal&amp;Datum=01.06.2021&amp;Aktenzeichen=71%20F%20108/21" target="_blank" rel="noopener">AG Frankenthal, Urteil vom 1.6.2021, 71 F 108/21</a>, PM vom 17.6.2021 ￼</p>
<h2>Fragen zum Thema elterliche Sorge? Möchten Sie das alleinige Sorgerecht für ihre Kinder beantragen?</h2>
<p>Wir beraten Sie gerne kompetent und ausführlich, wenn Sie Fragen zum <a href="https://advocatae.com/streitpunkte-sorgerecht-umgangsrecht/" target="_blank" rel="noopener">Sorgerecht</a> haben oder das alleinige Sorgerecht beantragen möchten. Wir zeigen Ihnen auf, was dabei zu beachten ist und stehen Ihnen gerne mit unserer <a title="https://advocatae.com/expertise-im-familienrecht/" href="https://advocatae.com/expertise-im-familienrecht/" target="_blank" rel="noopener">Expertise im Familienrecht</a> zur Seite. </p>
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		<title>Wenn Eltern wegen Schutzimpfungen des Kindes streiten&#8230;</title>
		<link>https://advocatae.com/wenn-eltern-wegen-schutzimpfungen-des-kindes-streiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2021 11:05:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Elterliche Sorge]]></category>
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<p>Die Entscheidung über das Durchführen von Schutzimpfungen für ein gemeinsames Kind kann bei Uneinigkeit der Eltern auf den Elternteil übertragen werden, der seine Haltung an den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) orientiert. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt a. M. wies daher die Beschwerde eines Vaters zurück. </p>
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									<p><strong>Wenn Eltern wegen Schutzimpfungen des Kindes streiten</strong></p><p>Die Entscheidung über das Durchführen von Schutzimpfungen für ein gemeinsames Kind kann bei Uneinigkeit der Eltern auf den Elternteil übertragen werden, der seine Haltung an den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) orientiert. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt a. M. wies daher die Beschwerde eines Vaters zurück.</p><h2>Wenn Eltern wegen Schutzimpfungen des Kindes streiten: Sachverhalt</h2><p>Die Eltern eines 2018 geborenen Kindes üben gemeinsam die elterliche Sorge aus. Die Mutter möchte das Kind gemäß den Empfehlungen der STIKO impfen lassen. Der Vater ist damit nicht einverstanden. Er verlangt eine gerichtliche Prüfung der Impffähigkeit des Kindes. Die Mutter hat deshalb vor dem Amtsgericht (AG) beantragt, ihr die Entscheidungsbefugnis über Standard­ impfungen zu übertragen. Diesem Antrag hat das AG stattgegeben.</p><h2>Kindeswohl im Blick</h2><p>Die hiergegen gerichtete Beschwerde des Vaters hatte vor dem OLG keinen Erfolg. Wenn sich Eltern bei gemeinsamer elterlicher Sorge in einer einzelnen Angelegenheit, die für das Kind von erheblicher Bedeutung ist, nicht einigen können, kann auf Antrag eines Elternteils die Entscheidung einem Elternteil übertragen werden. Die Entscheidung über das Durchführen von Schutzimpfungen sei eine derartige Angelegenheit von erheblicher Bedeutung, stellt das OLG fest. Dabei sei die Entscheidungskompetenz dem Elternteil zu übertragen, „dessen Lösungs­vorschlag dem Wohl des Kindes besser gerecht wird“. Gehe es um eine Angelegenheit der Gesundheitssorge, sei die Entscheidung zugunsten des Elternteils zu treffen, der insoweit das für das Kindeswohl bessere Konzept verfolge.</p><h2>Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) ersetzt Gerichtsgutachten</h2><p>Bei der Übertragung der Entscheidungsbefugnis über Schutzimpfungen auf einen Elternteil könne nach höchstrichterlicher Rechtsprechung grundsätzlich maßgeblich darauf abgestellt werden, „dass ein Elternteil Impfungen offen gegenübersteht und seine Haltung an den Empfehlungen der STIKO orientiert, ohne dass es der Einholung eines Sachverständigen­gutachtens bedarf, wenn im Einzelfall kein Anlass zu weiteren Ermittlungen besteht“.</p><p>Es könne davon ausgegangen werden, „dass eine an den Empfehlungen der STIKO orientierte Entscheidung der Kindesmutter über vorzunehmende Impfungen im Ausgangspunkt das für das Kindeswohl bessere Konzept im Sinne der Rechtsprechung darstellt“, begründet das OLG. Bei der Abwägung zwischen Risiken im Fall einer Impfung und Risiken bei unterbleibender Impfung könne die Entscheidung auf den Elternteil übertragen werden, der den fachlichen Empfehlungen der STIKO folge. Diesen Empfehlungen komme die Funktion eines antizipierten Sachverständigengutachtens zu.</p><p>Da nach den Empfehlungen der STIKO die Impffähigkeit in der konkreten Situation unter Berücksichtigung etwaiger Kontraindikationen ärztlich zu prüfen sei, bedürfe es auch keiner allgemeinen, unabhängig von einer konkreten Impfung vorzunehmenden gerichtlichen Aufklä­rung der Impffähigkeit des Kindes. Der Sorge des Vaters um die körperliche Unversehrtheit des Kindes im Hinblick auf den Impfvorgang selbst trügen die Empfehlungen der STIKO ebenfalls Rechnung. Für den Impfvorgang werde von der STIKO eine am Kindeswohl orientierte Vorgehensweise mit im Einzelnen dargestellten Handlungsvorschlägen empfohlen. Dass diese Empfehlungen vorliegend unzureichend seien, sei weder vorgetragen noch ersichtlich.</p><p>Die Entscheidung ist nicht anfechtbar.</p><p>Quelle | OLG Frankfurt a. M., Beschluss vom 8.3.2021, 6 UF 3/21, PM Nr. 18/2021 vom 18.3.2021</p><h2>Wir beraten Sie kompetent allen familienrechtlichen Angelegenheiten</h2><p>Wir stehen Ihnen gerne mit unserem Fachwissen zur Seite und engagieren uns für Ihre Interessen. Auch dann, wenn Sie sich <span style="font-size: 1rem;">z.B. </span><span style="font-size: 1rem;">mit Ihrem Partner wegen Schutzimpfungen Ihres Kindes streiten. </span><a style="font-size: 1rem;" href="https://advocatae.com/termin-anwalt-kontakt">Kontaktieren</a><span style="font-size: 1rem;"> Sie jetzt die Advocatae Kanzlei mit den erfahrenen </span><a style="font-size: 1rem;" href="https://advocatae.com/fachanwaeltinnen-fuer-familienrecht-team-der-advocatae-kanzlei">Fachanwältinnen für Familienrecht</a><span style="font-size: 1rem;"> und vereinbaren Sie einen zeitnahen Beratungstermin.</span></p>								</div>
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		<title>Aufsichtspflicht verletzt? Haften die Eltern, wenn ein dreijähriges Kind von Pferd getreten wird?</title>
		<link>https://advocatae.com/aufsichtspflicht-verletzt-eltern-haften-grober-fahrlaessigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2021 10:34:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Elterliche Sorge]]></category>
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<p>Beim Besuch eines Reitturniers müssen Eltern ihr drei Jahre altes Kleinkind so beaufsich­tigen, dass es nicht aus dem Blick gelassen wird und ggf. sofort an die Hand genommen werden kann. Erst ab einem Alter von vier Jahren gibt es einen Freiraum, wobei aber eine regelmäßige Kontrolle in kurzen Zeitabständen für erforderlich gehalten wird. Das entschied jetzt der Bundesgerichtshof (BGH) in einem Fall.</p>
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									<p><strong>Aufsichtspflicht verletzt? Haften die Eltern, wenn ein dreijähriges Kind von einem Pferd getreten wird?</strong></p><p>Beim Besuch eines Reitturniers müssen Eltern ihr drei Jahre altes Kleinkind beaufsich­tigen. Sie dürfen es nicht aus dem Blick lassen und ggf. sofort an die Hand nehmen. Erst ab einem Alter von vier Jahren gibt es einen Freiraum. Dabei ist aber eine regelmäßige Kontrolle in kurzen Zeitabständen erforderlich. Das entschied jetzt der Bundesgerichtshof (BGH) in einem Fall, in dem ein kleines Kind in einen Pferde­transporter geklettert und vom Huf eines Pferdes am Kopf getroffen worden war. </p><h2>Eltern haften stets bei grober Fahrlässigkeit</h2><p>Der BGH: Eltern müssen bei der Ausübung der elterlichen Sorge dem Kind gegenüber zwar nur für die Sorgfalt einstehen, die sie in eigenen Angelegenheiten anzuwenden pflegen. Für grobe Fahrlässigkeit haften sie aber stets. Der Umfang der Aufsicht über Minderjährige bestimmt sich nach deren Alter, Eigenart und Charakter. Die Grenze richtet sich danach, was verständige Eltern nach vernünftigen Anforderungen in der konkreten Situation tun müssen, um Schädigun­gen zu verhindern.</p><p>Bei einem Reitturnier darf Kindern ohne ausreichendes Gefahren­ und Verantwortungs­bewusstsein kein Freiraum gewährt werden, der es ihnen ermöglicht, in einen Pferdetransporter oder -anhänger von Turnierteilnehmern zu gelangen. Klettert ein nicht beaufsichtigtes drei­ jähriges Kind in einen Pferdetransporter und wird dort von einem Pferd getreten, haften Eltern und Pferdehalter als Gesamtschuldner, d.h. gemeinsam. Im Innenverhältnis, also zwischen Eltern und Pferdehalter, hafteten die Eltern in diesem Fall allein. Denn die Pferdehalter durften sich auf eine hinreichende Beaufsichtigung von Kindern verlassen.</p><p>Quelle | BGH, Urteil vom 19.1.2021, VI ZR 210/18</p><h2>Wirft man Ihnen vor, Ihre Aufsichtspflicht verletzt zu haben?</h2><p>Dann stehen wir Ihnen gerne mit unserem Fachwissen zur Seite und helfen Ihnen weiter. Wir beantworten klar und verständlich Ihre Fragen rund um das Thema elterliche Sorge und Aufsichtspflichtverletzung. <a href="https://advocatae.com/termin-anwalt-kontakt/">Kontaktieren Sie jetzt die Advocatae Kanzlei</a> mit den erfahrenen <a href="https://advocatae.com/fachanwaeltinnen-fuer-familienrecht-team-der-advocatae-kanzlei">Fachanwältinnen für Familienrecht</a> und <a href="https://advocatae.com/rechtsanwaeltin-und-notarin-silvia-c-groppler">Notarin</a>. Vereinbaren Sie einfach noch heute einen <a href="https://advocatae.com/termin-anwalt-kontakt">Beratungstermin</a> mit uns.</p>								</div>
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		<title>Kein Schmerzensgeldanspruch gegen Dolmetscherin bei Sorgerechtsverfahren</title>
		<link>https://advocatae.com/kein-schmerzensgeldanspruch-gegen-dolmetscherin-bei-sorgerechtsverfahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2020 04:11:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Elterliche Sorge]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgerecht]]></category>
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<p>Das Amtsgericht (AG) Frankfurt a. M. hat entschieden: Eine Dolmetscherin verstößt nicht gegen ihre Berufspflichten, wenn sie neben der reinen Übersetzung auch Einschätzungen und Angaben zum Aussageverhalten macht. </p>
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									<p><strong>SORGERECHTSVERFAHREN: Kein Schmerzensgeldanspruch gegen Dolmetscherin</strong></p><p>Das Amtsgericht (AG) Frankfurt a. M. hat entschieden: Eine Dolmetscherin verstößt nicht gegen ihre Berufspflichten, wenn sie neben der reinen Übersetzung auch Einschätzungen und Angaben zum Aussageverhalten macht.</p><p>Dem zugrundeliegenden Rechtsstreit ging ein familienrechtliches Sorgerechtsverfahren voraus, im Rahmen dessen die Richterin das minderjährige Kind der späteren Klägerin anhörte. Da das Kind kein Deutsch sprach, wurde die jetzige Beklagte als Dolmetscherin für Polnisch hinzugezogen. Sie ist nach der Kindesanhörung richterlich dazu befragt worden, welchen Eindruck sie von dem Kind habe; ob es mit eigenen Worten oder fremdbestimmt gesprochen habe. Hierauf antwortete die jetzige Beklagte, dass sie den Eindruck habe, das Kind werde erpresst und wolle eigentlich etwas ganz anderes sagen. Daraufhin wurde der Kindesmutter das Sorgerecht einstweilen entzogen. Dies veranlasste sie wiederrum, die jetzige Klage vor dem AG auf Zahlung von Schmerzensgeld i. H. v. mindestens 5.000 Euro zu erheben. Sie war dabei der Auffassung, die beklagte Dolmetscherin habe sich durch ihre Einschätzungen parteiisch verhalten, habe ihre Grenzen überschritten und sei zumindest mitursächlich für den Sorgerechtsentzug gewesen.</p><p><br />Das AG hat die Schmerzensgeldklage voll abgewiesen. Ein Anspruch ergebe sich insbesondere nicht aufgrund eines Verstoßes gegen Dolmetscherpflichten oder aus einer Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts der Klägerin. Zur Begründung hat das AG ausgeführt, dass das gerügte Verhalten weder durch das Hessischen Dolmetschergesetz untersagt sei, noch widerspreche es dessen Schutzzweck. Gerade, wenn eine Manipulation des Aussageverhaltens eines Kindes im Raume stehe, könne es durchaus notwendig sein, dass über die reine Übersetzung der Dolmetscherin hinaus Angaben zur Wortwahl und zur Sprachgeschwindigkeit erfolgen. Es sei korrektive Aufgabe des Gerichts, überschießende sowie nicht zum Aufgaben- kreis der Dolmetscherin gehörende Äußerungen auszugrenzen.</p><p><br />Quelle | AG Frankfurt a. M., Urteil vom 20.12.2019, 29 C 1828/19 (85); PM Nr. 16/2020</p><h2>Wir beraten Sie kompetent bei allen Fragen zum Sorgerecht</h2><p>Haben Sie Fragen zum Sorgerecht oder geht es um ein Sorgerechtsverfahren? Wir stehen Ihnen gerne mit unserem Fachwissen zur Seite und engagieren uns für Ihre Interessen. <a href="https://advocatae.com/termin-anwalt-kontakt">Kontaktieren Sie jetzt die Advocatae Kanzlei</a> mit den erfahrenen <a href="https://advocatae.com/fachanwaeltinnen-fuer-familienrecht-team-der-advocatae-kanzlei">Fachanwältinnen für Familienrecht</a> und vereinbaren Sie noch heute einen Beratungstermin mit uns.</p>								</div>
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