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	<title>Elterngeld &#8211; Advocatae Kanzlei Berlin</title>
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	<description>Führende Anwaltskanzlei in Berlin für Familienrecht &#124; Notarin</description>
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	<title>Elterngeld &#8211; Advocatae Kanzlei Berlin</title>
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		<title>Elterngeld: „Arbeitslos“ ist nicht gleichzusetzen mit „schwangerschaftsbedingt erkrankt“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2026 05:51:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Elterngeld]]></category>
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<p>Einer schwangeren Frau steht höheres Elterngeld nur zu, wenn Ursache des geringeren Erwerbseinkommens eine schwangerschaftsbedingte Erkrankung ist, nicht aber, wenn sie im Bemessungszeitraum arbeitslos war und ihren bisherigen Beruf schwangerschaftsbedingt nicht wieder aufnehmen konnte. So entschied es das Bundessozialgericht (BSG). </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/elterngeld-fuer-schwangere-arbeitslosigkeit-bsg-urteil/">Elterngeld: „Arbeitslos“ ist nicht gleichzusetzen mit „schwangerschaftsbedingt erkrankt“</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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									<p>Viele Schwangere gehen davon aus, dass sie beim Elterngeld für Schwangere finanziell abgesichert sind – auch dann, wenn sie vor der Geburt nicht arbeiten konnten. Doch ein aktuelles Urteil des Bundessozialgerichts zeigt, dass Arbeitslosigkeit und eine schwangerschaftsbedingte Erkrankung rechtlich nicht gleich behandelt werden. Wer seinen Anspruch auf Elterngeld richtig einschätzen möchte, sollte die rechtlichen Unterschiede genau kennen.</p>
<h2>„Arbeitslos“ ist nicht gleichzusetzen mit „schwangerschaftsbedingt erkrankt“</h2>
<p>Einer schwangeren Frau steht höheres Elterngeld für Schwangere nur dann zu, wenn Ursache des geringeren Erwerbseinkommens eine schwangerschaftsbedingte Erkrankung ist. War sie hingegen im Bemessungszeitraum arbeitslos und konnte ihren bisherigen Beruf schwangerschaftsbedingt nicht wieder aufnehmen, besteht kein Anspruch auf eine günstigere Berechnung. Dies entschied das Bundessozialgericht (BSG).</p>
<h2>So setzte der Landkreis das Elterngeld fest</h2>
<p>Eine Frau (die Klägerin) arbeitete als Kameraassistentin befristet für die jeweilige Laufzeit von Filmprojekten. Während einer Phase der Arbeitslosigkeit wurde im August 2017 ihre Schwangerschaft festgestellt. Aufgrund arbeitsschutzrechtlicher Vorgaben konnte sie während der Schwangerschaft nicht weiterarbeiten. Der zuständige Landkreis bewilligte ihr Elterngeld für Schwangere. Für die Berechnung setzte er das vorgeburtliche Einkommen der Monate Januar bis Dezember 2017 an. Die Monate der Arbeitslosigkeit von August bis Dezember 2017 wurden jeweils mit null Euro berücksichtigt.</p>
<h2>So entschied das Bundessozialgericht </h2>
<p>Die Klägerin konnte nicht verlangen, dass die Monate der Arbeitslosigkeit vor der Geburt durch frühere Monate mit Erwerbseinkommen ersetzt werden. Eine solche Verschiebung des Bemessungszeitraums ist nur bei einer schwangerschaftsbedingten Erkrankung vorgesehen, die hier nicht vorlag. Eine analoge Anwendung der Regelung lehnte das Gericht mangels planwidriger Gesetzeslücke ab. Der Gesetzgeber habe abschließend geregelt, unter welchen Voraussetzungen eine Verschiebung des Bemessungszeitraums beim Elterngeld für Schwangere möglich ist. Dies gelte ausdrücklich auch für Einkommenseinbußen infolge von Arbeitslosigkeit. Verfassungsrechtliche Bedenken sah das BSG nicht. Der Gesetzgeber durfte das wirtschaftliche Risiko von Arbeitslosigkeit im Rahmen des Elterngeldes als Einkommensersatzleistung dem Berechtigten zuweisen. Zudem wäre es mit erheblichem Verwaltungsaufwand verbunden festzustellen, ob eine Schwangerschaft ursächlich für die Arbeitslosigkeit war, was dem Ziel der Verwaltungsvereinfachung widerspräche.</p>
<p>Quelle | <a title="https://www.bsg.bund.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2023/2023_03_09_B_10_EG_01_22_R.html" href="https://www.bsg.bund.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2023/2023_03_09_B_10_EG_01_22_R.html" target="_blank" rel="noopener">BSG, Urteil vom 9.2.2023, B 10 EG 1/22 R</a>, <a title="https://www.bsg.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2023/2023_08.html" href="https://www.bsg.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2023/2023_08.html" target="_blank" rel="noopener">PM</a> </p>
<h2>Jetzt Anspruch auf Elterngeld für Schwangere prüfen lassen</h2>
<p>Die Berechnung des Elterngeldes ist komplex und fehleranfällig. Gerade bei Arbeitslosigkeit, befristeten Beschäftigungen oder besonderen Schutzvorschriften lohnt sich eine rechtliche Prüfung. Lassen Sie Ihren Anspruch auf Elterngeld für Schwangere professionell prüfen und vermeiden Sie finanzielle Nachteile.</p>
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											<a href="https://advocatae.com/elterngeld-plus-bei-laengerer-arbeitslosigkeit/" target="_blank">

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										<span class="elementor-icon-list-text">Eltern können „Elterngeld Plus“ auch bei längerer Arbeitslosigkeit beanspruchen</span>
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											<a href="https://advocatae.com/keine-bonus-monate-beim-elterngeld-wegen-bereitschaftsdienst/" target="_blank">

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										<span class="elementor-icon-list-text">Keine Bonus-Monate beim Elterngeld wegen Bereitschaftsdienst</span>
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											<a href="https://advocatae.com/expertise-im-familienrecht/" target="_blank">

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										<span class="elementor-icon-list-text">Unsere Expertise im Familienrecht</span>
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									</li>
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		<title>Keine Bonus-Monate beim Elterngeld wegen Bereitschaftsdienst</title>
		<link>https://advocatae.com/keine-bonus-monate-beim-elterngeld-wegen-bereitschaftsdienst/</link>
		
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		<pubDate>Wed, 24 May 2023 23:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Elterngeld]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://advocatae.com/?p=13946</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/keine-bonus-monate-beim-elterngeld-wegen-bereitschaftsdienst/">Keine Bonus-Monate beim Elterngeld wegen Bereitschaftsdienst</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
<p>Der Bereitschaftsdienst von Klinikärzten ist Arbeitszeit. Er zählt auch als Zeit der Erwerbstätigkeit im Sinne des Elterngeldrechts und kann deshalb dazu führen, dass ein Arzt keine sog. Partnerschaftsbonus-Monate beim Elterngeld bekommt. Das hat das Landessozialgericht (LSG) Sachsen-Anhalt entschieden.</p>
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									<p><strong>Keine Bonus-Monate beim Elterngeld wegen Bereitschaftsdienst.</strong> Der Bereitschaftsdienst von Klinikärzten ist Arbeitszeit. Er zählt auch als Zeit der Erwerbstätigkeit im Sinne des Elterngeldrechts und kann deshalb dazu führen, dass ein Arzt keine sog. Partnerschaftsbonus-Monate beim Elterngeld bekommt. Das hat das Landessozialgericht (LSG) Sachsen-Anhalt entschieden.</p><h2>Der Fall einer Klinikärztin</h2><p>Geklagt hatte eine Klinikärztin. Nach der Geburt ihres Kindes im Jahr 2016 hatte sie elf Monate das Basiselterngeld bezogen, ihr Ehemann anschließend drei weitere Monate. Danach arbeiteten beide in Teilzeit und nahmen die vier sog. Partnerschaftsbonus-Monate in Anspruch. Das setzte nach dem damaligen Recht voraus, dass beide Elternteile in diesen vier Monaten gleichzeitig im Monatsdurchschnitt nicht weniger als 25 und nicht mehr als 30 Wochenstunden erwerbstätig waren. </p><p>Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Ärztin, wenn man ihre Bereitschaftsdienste in der Klinik vollständig mitzählte, in einigen Monaten mehr als 30 Stunden pro Woche gearbeitet hatte. Deshalb forderte die zuständige Behörde das für die vier Partnerschaftsbonus-Monate zunächst nur vorläufig gezahlte Elterngeld zurück.</p><h2>Bereitschaftsdienst keine Erwerbstätigkeit?</h2><p>Dagegen klagte die Ärztin. Sie meinte, dass der Bereitschaftsdienst keine Erwerbstätigkeit im Sinne des Gesetzes sei. Sie müsse sich zwar in der Klinik aufhalten, könne die Zeit im Bereitschaftsdienstzimmer aber weitgehend frei nutzen. Wenn man nur die Zeiten zähle, in denen sie tatsächlich zum Einsatz gekommen sei, habe sie durchweg weniger als 30 Stunden pro Woche gearbeitet. Mit dieser Argumentation hatte sie in erster Instanz vor dem Sozialgericht (SG) Erfolg.</p><h2>Zeiten des Bereitschaftsdienstes konsequent zu berücksichtigen</h2><p>Auf die Berufung der Elterngeldstelle hat das LSG ihre Klage aber in einer jetzt veröffentlichten Entscheidung in zweiter Instanz abgewiesen. Nach Auffassung des Gerichts ist der Bereitschaftsdienst vollständig als Zeit der Erwerbstätigkeit zu berücksichtigen, weil die Ärztin sich auf Weisung ihres Arbeitgebers in der Klinik aufhalten musste und weil dieser Dienst vergütet wurde. </p><p>Ein weiterer Gesichtspunkt sei, dass die Ärztin sich während des Bereitschaftsdienstes gerade nicht um die Betreuung ihres Kindes kümmern konnte. Außerdem richte sich die Höhe des Elterngeldes nach dem Einkommen vor der Geburt. Hier wirke sich auch Einkommen aus Bereitschaftsdiensten positiv für den Elterngeldberechtigten aus. Dann sei es aber konsequent, solche Zeiten auch bei den Voraussetzungen der Partnerschaftsbonus-Monate zu berücksichtigen.</p><p>Quelle | LSG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 15.12.2022, L 2 EG 3/21, PM 2/23</p><h2>Fragen zu Bonus-Monate beim Elterngeld?</h2><p>Wir stehen Ihnen gerne mit unserem Fachwissen zur Seite und beraten Sie ausführlich, wenn es um Ihre Fragen rund ums Elterngeld geht. <a href="https://advocatae.com/termin-anwalt-kontakt">Kontaktieren Sie jetzt die Advocatae Kanzlei</a> mit den erfahrenen <a href="https://advocatae.com/fachanwaeltinnen-fuer-familienrecht-team-der-advocatae-kanzlei">Fachanwältinnen für Familienrecht</a> und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.</p>								</div>
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		<title>Elterngeldberechnung: Höheres Elterngeld nur bei Einkommensverlusten wegen einer schwangerschaftsbedingten Erkrankung</title>
		<link>https://advocatae.com/hoeheres-elterngeld-wegen-schwangerschaftsbedingter-erkrankung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 May 2023 06:17:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Elterngeld]]></category>
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<p>Einer schwangeren Frau steht kein höheres Elterngeld zu, wenn sie im Bemessungszeitraum arbeitslos war und ihren bisherigen Beruf schwangerschaftsbedingt nicht wieder auf- nehmen konnte. Vielmehr kommt die Gewährung eines höheren Elterngelds nur in Betracht, wenn Ursache des geringeren Erwerbseinkommens eine schwangerschaftsbedingte Erkrankung war. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) jetzt entschieden.</p>
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									<strong>Elterngeldberechnung: Höheres Elterngeld nur bei Einkommensverlusten wegen einer schwangerschaftsbedingten Erkrankung.</strong> Einer schwangeren Frau steht kein höheres Elterngeld zu, wenn sie im Bemessungszeitraum arbeitslos war und ihren bisherigen Beruf schwangerschaftsbedingt nicht wieder aufnehmen konnte. Vielmehr kommt die Gewährung eines höheren Elterngelds nur in Betracht, wenn Ursache des geringeren Erwerbseinkommens eine schwangerschaftsbedingte Erkrankung war. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) jetzt entschieden.

<p>
Die Klägerin kann nicht beanspruchen, dass die Monate der Arbeitslosigkeit vor der Geburt ihres Kindes bei der Elterngeldberechnung unberücksichtigt bleiben und durch frühere Monate mit Erwerbseinkommen ersetzt werden, wie dies bei einer schwangerschaftsbedingten Erkrankung vorgesehen ist. Eine solche Erkrankung lag bei ihr nicht vor. Die gesetzliche Regelung ist auch nicht entsprechend anzuwenden. Hierfür fehlt es an einer planwidrigen Regelungslücke im Gesetz.
</p>
<p>
Der Gesetzgeber hat abschließend geregelt, welche Tatbestände eine Verschiebung des Bemessungszeitraums für die Berechnung des Elterngelds ermöglichen. Dies gilt gerade auch im Hinblick auf Einkommenseinbußen wegen Arbeitslosigkeit. Der Gesetzgeber durfte das wirtschaftliche Risiko von Arbeitslosigkeit bei der Regelung des Elterngelds als Einkommensersatzleistung ohne Verfassungsverstoß der Sphäre der Elterngeldberechtigten zuweisen.
</p>
Quelle | BSG, Urteil vom 9.3.2023, B 10 EG 1/22 R, PM 8/23
<h2>Haben Sie Fragen zur Elterngeldberechnung bei Einkommensverlusten wegen einer schwangerschaftsbedingten Erkrankung?</h2>
Dann sprechen Sie jetzt mit uns. Wir stehen Ihnen gerne mit unserem Fachwissen zur Seite und engagieren uns für Ihre Interessen, wenn Sie Fragen zu der Elterngeldberechnung haben. <a href="https://advocatae.com/termin-anwalt-kontakt">Kontaktieren Sie jetzt die Advocatae Kanzlei</a> mit den erfahrenen <a href="https://advocatae.com/fachanwaeltinnen-fuer-familienrecht-team-der-advocatae-kanzlei">Fachanwältinnen für Familienrecht</a> und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.								</div>
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		<title>Keine Benachteiligung bei Elterngeldberechnung aufgrund von Kettenbeschäftigungen</title>
		<link>https://advocatae.com/elterngeldberechnung-bei-kettenbeschaeftigung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2022 22:25:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Elterngeld]]></category>
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<p>Das Berufsleben von Kameraleuten beim Film besteht häufig aus befristeten Engagements. Hierzu hat das Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen entschieden: Mütter dürfen bei der Elterngeldberechnung nicht benachteiligt werden, wenn sie wegen der Schwangerschaft keine neue Beschäftigung bekommen.</p>
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									<p><strong>Keine Benachteiligung bei Elterngeldberechnung aufgrund von Kettenbeschäftigungen.</strong> Das Berufsleben von Kameraleuten beim Film besteht häufig aus befristeten Engagements (&#8222;Kettenbeschäftigungen&#8220;). Hierzu hat das Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen entschieden: Mütter dürfen bei der Elterngeldberechnung nicht benachteiligt werden, wenn sie wegen der Schwangerschaft keine neue Beschäftigung bekommen.</p>
<h2>Ein konkreter Fall einer Kettenbeschäftigung</h2>
<p>Geklagt hatte eine Kameraassistentin aus dem Landkreis Harburg. Sie verdiente ihren Lebensunterhalt durch Zeitverträge bei Filmproduktionen. Bis zum nächsten Engagement war sie jeweils arbeitslos. Nachdem sie im Jahr 2017 schwanger wurde, durfte sie nicht mehr arbeiten und bezog Arbeitslosengeld.</p>
<p>Nach der Geburt ihres Kindes berechnete der Landkreis das Elterngeld der Mutter, wobei er für die letzten fünf Monate ein Arbeitseinkommen von Null Euro zugrunde legte. Er verwies darauf, dass nach dem Gesetz lediglich Einkommensausfälle wegen Krankheit ausgeklammert werden dürften.</p>
<p>Dem hielt die Frau entgegen, dass sie wegen der körperlichen Belastungen während der Schwangerschaft nicht arbeiten dürfe. Denn bei der Arbeit gebe es neben Tragebelastungen beim Umbau von Kamera und Stativ auch Nachtarbeit und tägliche Arbeitszeiten bis zu 13 Stunden. In der Folge erhalte sie nicht – wie vom Gesetzgeber gewollt – Elterngeld auf Grundlage der letzten 12 Arbeitsmonate, sondern nur 7/12 des eigentlichen Betrags.</p>
<h2>Der verfassungsrechtliche Schutzauftrag werdender Mütter zählt</h2>
<p>Das LSG hat zur Berechnung auf die letzten 12 Arbeitsmonate abgestellt und hierzu die gesetzlichen Krankheitsregelungen analog angewandt. Es hat die erweiterte Gesetzesauslegung mit dem verfassungsrechtlichen Schutzauftrag werdender Mütter begründet, die einen Anspruch auf Schutz und Fürsorge durch die Gemeinschaft hätten.</p>
<p>Der Gesetzgeber habe den Fall von abhängigen Kettenbeschäftigungen übersehen, in dem eine neue Beschäftigung aus Gründen des Arbeitsschutzes nicht in Betracht komme. Das „besondere gesundheitliche Risiko“ von Schwangeren dürfe ihnen bei der Berechnung des Elterngeldes nicht zum Nachteil gereichen. Dabei sei eine schwangerschaftsbedingte Erkrankung nur ein Teil des Risikos, das sich auch in anderen Bereichen auswirken könne.</p>
<p>Quelle | <a title="https://voris.wolterskluwer-online.de/browse/document/a3961603-d270-4bf5-b2ff-cae7561b34d1" href="https://voris.wolterskluwer-online.de/browse/document/a3961603-d270-4bf5-b2ff-cae7561b34d1" target="_blank" rel="noopener">LSG Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 24.1.2022, L 2 EG 4/20</a>, PM vom 14.2.2022</p>
<h2>Fragen zur Elterngeldberechnung bei Kettenbeschäftigung?</h2>
<p>Wir beraten Sie kompetent und ausführlich, wenn Sie Fragen zum Thema Elterngeld bzw. Elterngeldberechnung bei einer Kettenbeschäftung haben. Wir helfen Ihnen auch in komplizierten Familienrechtsangelegenheiten mit unserer <a title="https://advocatae.com/expertise-im-familienrecht/" href="https://advocatae.com/expertise-im-familienrecht/" target="_blank" rel="noopener">Expertise im Familienrecht</a>. </p>
<p><a title="https://advocatae.com/termin-bei-anwaeltin-notarin-kontakt/" href="https://advocatae.com/termin-bei-anwaeltin-notarin-kontakt/" target="_blank" rel="noopener">Kontaktieren Sie jetzt die Advocatae Kanzlei</a> mit den erfahrenen <a title="https://advocatae.com/team-der-advocatae-kanzlei/" href="https://advocatae.com/team-der-advocatae-kanzlei/" target="_blank" rel="noopener">Fachanwältinnen für Familienrecht</a> und vereinbaren Sie einen <a title="https://advocatae.com/terminanfrage-erstberatung/" href="https://advocatae.com/terminanfrage-erstberatung/" target="_blank" rel="noopener">Beratungstermin</a> für ein persönliches Gespräch.</p>								</div>
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		<title>Elterngeldzuschlag bei Mehrfachadoptionen?</title>
		<link>https://advocatae.com/elterngeldzuschlag-bei-mehrfachadoptionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Mar 2022 06:27:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Adoption]]></category>
		<category><![CDATA[Elterngeld]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://advocatae.com/?p=10143</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/elterngeldzuschlag-bei-mehrfachadoptionen/">Elterngeldzuschlag bei Mehrfachadoptionen?</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
<p>Der Mehrlingszuschlag für Mehrlingsgeburten ist nicht auf Mehrfachadoptionen übertragbar. So hat es das Landessozialgericht (LSG) Nordrhein-Westfalen entschieden.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/elterngeldzuschlag-bei-mehrfachadoptionen/">Elterngeldzuschlag bei Mehrfachadoptionen?</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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									<p><strong>Adoption mehrerer Kinder: kein Mehrlingszuschlag beim Elterngeld.</strong> Der Mehrlingszuschlag für Mehrlingsgeburten ist nicht auf Mehrfachadoptionen übertragbar. So hat es das Landessozialgericht (LSG) Nordrhein-Westfalen entschieden.</p><h2>Eine Mehrfachadoption und der Ehemann klagt auf Elterngeld</h2><p>Die Ehefrau des klagenden Mannes brachte vier Kinder mit in die Ehe ein, die er adoptierte. Der Beklagte gewährte ihm für die Betreuung Elterngeld für den 6. bis 14. Monat ab Inobhutnahme. Der Mann begehrte gerichtlich erfolglos Mehrlingszuschläge à 300 Euro. Auch seine Berufung blieb erfolglos. Dem Mann steht kein Mehrlingszuschlag zu. Die Anspruchsgrundlage für den Mehrlingszuschlag nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (§ 2a Abs. 4 S. 1 BEEG) ist weder dem Wortlaut noch dem Regelungszusammenhang nach auf den Fall einer Mehrfachadoption unmittelbar anwendbar. Eine analoge Anwendung kommt nicht in Betracht. Hätte der Gesetzgeber den Mehrlingszuschlag auch bei Mehrfachadoptionen gewähren wollen, hätte er dies geregelt. Der Sachverhalt ist nicht vergleichbar.</p><p>Gemäß der Gesetzesbegründung würdigt der Mehrlingszuschlag die bei Mehrlingsgeburten bestehende besondere Belastung der Eltern. Der Beginn des Zusammenlebens mit adoptierten Kindern erfordert zwar ebenfalls i. d. R. besondere fürsorgliche Leistungen der Eltern. Adoptierte Kinder sind aber mitunter deutlich älter als Neugeborene. Der Zeitpunkt der Adoption ist auch anders planbar. Hier hatte der Mann mit den zwischen drei und zehn Jahre alten Kindern bereits über zwei Jahre in einem gemeinsamen Haushalt gelebt. Zudem verfügt der Gesetzgeber im Sozialleistungsrecht über einen weiten Gestaltungsspielraum. Es verletzt daher nicht den verfassungsrechtlichen Gleichheitssatz, nur für die besonderen Belastungen einer Mehrlingsgeburt einen Zuschlag vorzusehen. Eine Revision gegen die Entscheidung ist beim Bundessozialgericht anhängig.</p><p>Quelle | LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 30.4.2021, L 13 EG 15/18</p><h2>Fragen zum Elterngeld bei Adoption?</h2><p>Wir beraten Sie gerne kompetent und ausführlich, wenn Sie Fragen zum Thema Adoption und Elterngeld haben. Wir helfen Ihnen auch in komplizierten Familienrechtsangelegenheiten weiter. <a href="https://advocatae.com/termin-anwalt-kontakt">Kontaktieren</a> Sie jetzt die Advocatae Kanzlei mit den erfahrenen <a href="https://advocatae.com/fachanwaeltinnen-fuer-familienrecht-team-der-advocatae-kanzlei">Fachanwältinnen für Familienrecht</a>. Vereinbaren Sie einfach einen zeitnahen Beratungstermin.</p>								</div>
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		<title>Kein Zuschlag zum Elterngeld bei Mehrfachadoptionen</title>
		<link>https://advocatae.com/kein-zuschlag-zum-elterngeld-bei-mehrfachadoptionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Feb 2022 04:02:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Elterngeld]]></category>
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<p>Die Regelung über den Anspruch eines Zuschlags zum Elterngeld bei Mehrlingsgeburten ist nicht auf Mehrfachadoptionen übertragbar. Dies hat das Landessozialgericht (LSG) Nordrhein-Westfalen nun entschieden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/kein-zuschlag-zum-elterngeld-bei-mehrfachadoptionen/">Kein Zuschlag zum Elterngeld bei Mehrfachadoptionen</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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									<p><strong><br />Kein Zuschlag zum Elterngeld bei Mehrfachadoptionen.</strong> Die Regelung über den Anspruch eines Zuschlags zum Elterngeld bei Mehrlingsgeburten ist nicht auf Mehrfachadoptionen übertragbar. Dies hat das Landessozialgericht (LSG) Nordrhein-Westfalen nun entschieden.</p><p>Die Ehefrau des Klägers brachte vier Kinder mit in die Ehe ein, die er zum gleichen Zeitpunkt adoptierte. Der Beklagte gewährte ihm für die Betreuung Elterngeld für den 6. bis 14. Monat ab Inobhutnahme. Der Kläger machte geltend, ihm stünden Mehrlingszuschläge à 300 Euro zu. Der Fall einer Mehrfachadoption sei mit einer Mehrlingsgeburt vergleichbar. Der Beklagte, die Elterngeld bewilligende Stelle, lehnte die Gewährung des Zuschlags ab. Hiergegen wehrte sich der Kläger vergeblich vor dem Sozialgericht (SG) Dortmund.</p><p>Seine Berufung ist ohne Erfolg geblieben. Das LSG hat bestätigt, dass dem Kläger ein Mehr­lingszuschlag zum Elterngeld für keines der Kinder zusteht. Die Anspruchsgrundlage für den Mehrlingszu­schlag sei nach dem Wortlaut und dem Regelungszusammenhang nicht auf den Fall einer Mehrfachadoption anwendbar. Eine analoge Anwendung sei nicht geboten. Hätte der Gesetz­geber den Mehrlingszuschlag zum Elterngeld auch bei Mehrfachadoptionen vorsehen wollen, hätte für eine entsprechende Regelung ausreichend Gelegenheit bestanden. Es liege zudem kein vergleich­barer Sachverhalt vor.</p><p>Nach der Gesetzesbegründung berücksichtige der Mehrlingszuschlag die bei Mehrlingsgebur­ten bestehende besondere Belastung der Eltern. Der Beginn des Zusammenlebens mit adop­tierten Kindern sei zwar ebenfalls regelmäßig mit besonderen Anforderungen an die fürsorgli­chen Leistungen der Eltern verbunden. Ein erheblicher Unterschied liege aber darin, dass adoptierte Kinder ein mitunter deutlich höheres Alter als Neugeborene aufwiesen und der Zeit­punkt der Adoption anders planbar sei. So habe der Kläger mit den zwischen drei und zehn Jahre alten Kindern bereits über zwei Jahre in einem gemeinsamen Haushalt gelebt. Zudem verfüge der Gesetzgeber im Sozialleistungsrecht über einen weiten Gestaltungsspielraum. Es verletze daher nicht den verfassungsrechtlichen Gleichheitssatz, nur für die besonderen Belas­tungen einer Mehrlingsgeburt einen Zuschlag zum Elterngeld vorzusehen. Gegen das Urteil ist jetzt Revision beim Bundessozialgericht (BSG) eingelegt worden ist.</p><p>Quelle | LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 30.4.2021, L 13 EG 15/18, PM des LSG</p><h2>Fragen zum Elterngeld bei Mehrfachadoptionen oder Mehrfachgeburten?</h2><p>Wir beraten Sie gerne kompetent und ausführlich, wenn Sie Fragen zum Thema Elterngeld haben. Wir zeigen Ihnen auf, was dabei zu beachten ist und helfen Ihnen auch in komplizierten Familienrechtsangelegenheiten weiter. <a href="https://advocatae.com/termin-anwalt-kontakt">Kontaktieren</a> Sie jetzt die Advocatae Kanzlei mit den erfahrenen <a href="https://advocatae.com/fachanwaeltinnen-fuer-familienrecht-team-der-advocatae-kanzlei">Fachanwältinnen für Familienrecht</a>. Vereinbaren Sie einfach einen zeitnahen Beratungstermin.</p>								</div>
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		<title>Provisionen können das Elterngeld erhöhen</title>
		<link>https://advocatae.com/provisionen-koennen-das-elterngeld-erhoehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2020 22:02:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Elterngeld]]></category>
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<p>Als sonstige Bezüge im Lohnsteuerabzugsverfahren angemeldete Provisionen können gleichwohl als laufender Arbeitslohn das Elterngeld erhöhen, wenn die Bindungswirkung der Anmeldung für die Beteiligten des Elterngeldverfahrens weggefallen ist.</p>
<p>Weitere interessante Beiträge finden Sie auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/provisionen-koennen-das-elterngeld-erhoehen/">Provisionen können das Elterngeld erhöhen</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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									<p class="Titel"><strong>Elterngeldbemessung: Provisionen können das Elterngeld erhöhen. Als sonstige Bezüge im Lohnsteuerabzugsverfahren angemeldete Provisionen können gleichwohl als laufender Arbeitslohn das Elterngeld erhöhen, wenn die Bindungswirkung der Anmeldung für die Beteiligten des Elterngeldverfahrens weggefallen ist. Dies hat jetzt das Bundessozialgericht (BSG) entschieden.</strong></p><p class="Text">Die Klägerin ist Steuerfachwirtin. Sie erzielte vor der Geburt ihrer Tochter neben ihrem monatlichen Gehalt jeden Monat eine Provision in Höhe von 500 bis 600 EUR, die lohnsteuerrechtlich von ihrer Arbeitgeberin als sonstiger Bezug eingestuft wurde. Der beklagte Freistaat bewilligte ihr deshalb Elterngeld, ohne die Provisionen bei der Elterngeldbemessung zu berücksichtigen. Das Landessozialgericht (LSG) hat anders als das Sozialgericht der Klage auf höheres Elterngeld stattgegeben.</p><p class="Text">Das BSG hat das LSG bestätigt. Die der Klägerin in den arbeitsvertraglich vereinbarten Lohnzahlungszeiträumen regelmäßig und lückenlos gezahlten Provisionen sind materiell steuerrechtlich als laufender Arbeitslohn einzustufen. Die anderslautende Lohnsteueranmeldung ihrer Arbeitgeberin steht dem nicht entgegen. Die Lohnsteueranmeldung bindet zwar grundsätzlich die Beteiligten im Elterngeldverfahren. Dies gilt jedoch nicht, wenn die Regelungswirkung der Lohnsteueranmeldung weggefallen ist, weil sie wie hier aufgrund eines nachfolgenden Einkommensteuerbescheids überholt ist.</p><p class="Text">Quelle: | BSG, Pressemitteilung Nr. 13/20 vom 25.6.20, B 10 EG 3/19 R</p><h2>Kompetente anwaltliche Beratung bei Fragen zum Elterngeld ist wichtig</h2><p>Wir stehen Ihnen gerne mit unserem Fachwissen zur Seite und engagieren uns für Ihre Interessen. <a href="https://advocatae.com/termin-anwalt-kontakt">Kontaktieren Sie jetzt die Advocatae Kanzlei</a> mit den erfahrenen <a href="https://advocatae.com/fachanwaeltinnen-fuer-familienrecht-team-der-advocatae-kanzlei">Fachanwältinnen für Familienrecht</a> und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.</p>								</div>
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		<p>Weitere interessante Beiträge finden Sie auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Monatliche Umsatzbeteiligung ist bei Elterngeld zu berücksichtigen</title>
		<link>https://advocatae.com/elterngeld-monatliche-umsatzbeteiligung-ist-bei-elterngeld-zu-beruecksichtigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Feb 2020 08:02:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Elterngeld]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/elterngeld-monatliche-umsatzbeteiligung-ist-bei-elterngeld-zu-beruecksichtigen/">Monatliche Umsatzbeteiligung ist bei Elterngeld zu berücksichtigen</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
<p>Das Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen hat die Rechte von Müttern gestärkt, die neben ihrem Angestelltengehalt monatliche Umsatzbeteiligungen erhalten. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/elterngeld-monatliche-umsatzbeteiligung-ist-bei-elterngeld-zu-beruecksichtigen/">Monatliche Umsatzbeteiligung ist bei Elterngeld zu berücksichtigen</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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									<p><strong>Elterngeld: Monatliche Umsatzbeteiligung ist bei Elterngeld zu berücksichtigen. Das Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen hat die Rechte von Müttern gestärkt, die neben ihrem Angestelltengehalt monatliche Umsatzbeteiligungen erhalten.</strong></p><p>Geklagt hatte eine angestellte Zahnärztin. Sie erhielt von ihrem Arbeitgeber eine Grundvergütung von 3.500 EUR pro Monat. Daneben erhielt sie Umsatzbeteiligungen, die zwischen 140 EUR und 2.300 EUR pro Monat schwankten. Nach der Geburt ihres Kindes beantragte sie Elterngeld bei der Stadtgemeinde Bremen.</p><p>Bei der Berechnung des Anspruchs ließ die Gemeinde die Umsatzbeteiligungen unberücksichtigt. Zur Begründung vertrat sie die Auffassung, dass dieser Teil des Einkommens steuerlich als „sonstige Bezüge“ behandelt werde und das Elterngeld damit nicht erhöhe. Als laufende Bezüge könne es auch deshalb nicht angesehen werden, da es nur bei Überschreitung bestimmter Mindestbeträge gezahlt werde.</p><p>Das LSG hat die Gemeinde verurteilt, auch die Umsatzbeteiligungen zu berücksichtigen. Es handele sich dabei um laufenden Arbeitslohn, da die Beteiligungen nach den arbeitsvertraglichen Vereinbarungen jeweils bezogen auf einen Monat berechnet und gezahlt würden. Die Beteiligung sei damit einem Lohnzahlungszeitraum zugehörig. Daher müsse sie dem Arbeitslohn zugerechnet werden wie etwa eine Überstundenvergütung. Entscheidend seien auch nicht die Einzelheiten der Berechnung, sondern allein der Zahlungszeitraum. Solange der erforderliche Bezug zwischen dem Monatszeitraum und dem variablen Lohnbestandteil gewahrt bleibe, wirke sich dies auch auf das Elterngeld aus. Wegen grundsätzlicher Bedeutung hat der Senat die Revision zugelassen.</p><p><strong>Hinweis:</strong> Das Urteil betrifft allerdings nicht den häufigeren Fall des Jahresbonus. Der Monatslohn steigt nur durch Monatszahlungen.</p><p>Quelle | LSG Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 6.11.2019, L 2 EG 7/19</p><h2>Die Advocatae Kanzlei bietet eine kompetente anwaltliche Beratung rund ums Elterngeld</h2><p>Wir stehen Ihnen gerne mit unserem Fachwissen zur Seite und engagieren uns für Ihre Interessen. Benötigen Sie eine Beratung zum Thema Elterngeld? Dann <a href="https://advocatae.com/termin-anwalt-kontakt">kontaktieren Sie jetzt die Advocatae Kanzlei</a> mit den erfahrenen <a href="https://advocatae.com/fachanwaeltinnen-fuer-familienrecht-team-der-advocatae-kanzlei">Fachanwältinnen für Familienrecht</a> und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.</p>								</div>
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