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	<title>Namensstreit &#8211; Advocatae Kanzlei Berlin</title>
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	<description>Führende Anwaltskanzlei in Berlin für Familienrecht &#124; Notarin</description>
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		<title>Wiederheirat: Namensänderung zum Wohl des Kindes aus vorheriger Beziehung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 10:43:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
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<p>Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main musste über einen Antrag auf Einbenennung eines Kindes entscheiden, also darüber, ob es durch eine Erklärung den Ehenamen des neuen Ehepartners eines Elternteils annimmt, um sich in die neue Familieneinheit zu integrieren. Das OLG hat beschlossen, dass auch auf diesen Antrag die neuen, zum Zeitpunkt der Entscheidung geltenden Regelungen anzuwenden seien. Der neue großzügigere Maßstab der Kindeswohldienlichkeit könne ohne Verstoß gegen das Rückwirkungsverbot angewandt werden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/namensaenderung-zum-wohl-des-kindes-wiederheirat/">Wiederheirat: Namensänderung zum Wohl des Kindes aus vorheriger Beziehung</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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									<h2>Neuer Name, neue Familie: Wann ist die Namensänderung zum Wohl des Kindes möglich?</h2>
<p>Heiraten Sie erneut und möchten, dass Ihr Kind aus einer früheren Beziehung denselben Nachnamen trägt wie Ihre neue Familie – der andere Elternteil verweigert jedoch seine Zustimmung? Genau in dieser Situation stellt sich die entscheidende Frage: Wann ist eine Namensänderung zum Wohl des Kindes gerechtfertigt, und kann das Familiengericht die Einwilligung ersetzen? Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main hat hierzu eine wichtige Entscheidung getroffen – und dabei auch neue gesetzliche Maßstäbe angewandt.</p>
<h2>Was ist eine Einbenennung – und wann dient die Namensänderung dem Wohl des Kindes?</h2>
<p>Das OLG Frankfurt am Main musste über einen Antrag auf Einbenennung eines Kindes entscheiden, also darüber, ob es durch eine Erklärung den Ehenamen des neuen Ehepartners eines Elternteils annimmt, um sich in die neue Familieneinheit zu integrieren. Das OLG hat beschlossen, dass auch auf diesen Antrag die neuen, zum Zeitpunkt der Entscheidung geltenden Regelungen anzuwenden seien. Der neue großzügigere Maßstab der Kindeswohldienlichkeit könne ohne Verstoß gegen das Rückwirkungsverbot angewandt werden.</p>
<h2>Der Fall: Namensänderung zum Wohl des Kindes trotz Widerspruch des Vaters</h2>
<p>Die Eltern des betroffenen Kindes hatten sich bereits vor dessen Geburt getrennt. Als Familiennamen erhielt das Kind die Geburtsnamen der Mutter und des portugiesischen Vaters. Die Tochter lebte von Anfang an bei ihrer Mutter, die auch das alleinige Sorgerecht hatte. Gegen den Vater wurden mehrfach Gewaltschutzanordnungen erlassen, Kontakte zwischen Vater und Tochter fanden höchst selten statt.</p>
<p>Im Rahmen der Eheschließung mit dem Vater ihres zweiten Kindes nahm die Mutter dessen Nachnamen an, den auch der gemeinsame Sohn trägt. Sie möchte, dass auch die Tochter aus der ersten Beziehung diesen gemeinsamen Nachnamen erhält. Dem stimmte der Vater des Kindes nicht zu. Die Mutter beantragte deshalb, die Einwilligung des Vaters in die Einbenennung der Tochter familiengerichtlich zu ersetzen.</p>
<h2>Gericht stimmte der Namensänderung zum Wohl des Kindes zu</h2>
<p>Diesem Antrag hat das Familiengericht nach Anhörung der Eltern und der Tochter sowie der Einholung eines Sachverständigengutachtens zur Frage der psychischen Auswirkungen der Namensungleichheit stattgegeben. Die hiergegen eingelegte Beschwerde des Vaters hatte auch vor dem OLG keinen Erfolg.</p>
<p>Das Familiengericht könne nach der zum Zeitpunkt der Entscheidung geltenden Rechtslage die hier erforderliche Zustimmung des Vaters ersetzen, wenn nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (hier: <a title="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1617e.html" href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1617e.html" target="_blank" rel="noopener">§ 1617e BGB</a>) die Einbenennung „dem Wohl des Kindes dient&#8220;, führte das OLG aus. Diese Regelung sei auch auf Anträge anzuwenden, die – wie hier – vor Inkrafttreten der Norm gestellt worden seien.</p>
<p>Soweit zwar nach der alten Gesetzeslage ein strengerer Maßstab gegolten habe, der forderte, dass die Namensänderung zum Wohl des Kindes erforderlich ist, verstoße es nicht gegen das Rückwirkungsverbot, nun den großzügigeren Maßstab anzuwenden. Die Einbenennung wirke nur in die Zukunft. Selbst bei Zurückweisung des hier noch unter der alten Gesetzeslage gestellten Antrags wäre jederzeit ein neuer Antrag zulässig.</p>
<h2>Das Kindesinteresse überwiegt: Namensänderung zum Wohl des Kindes bestätigt</h2>
<p>Aus der gerichtlichen Anhörung und den Ausführungen des Sachverständigen ergebe sich, dass die Einbenennung dem Wohl der Tochter diene. Der leibliche Vater sei für die Tochter letztlich eine fremde Person. Für die fast achtjährige Tochter erlange künftig ihr Nachname zunehmend an Bedeutung. Damit überwiege hier das Interesse des Kindes an der Namensänderung das Interesse an der Beibehaltung des vom Kind faktisch niemals angenommenen Namens.</p>
<p>Die Entscheidung ist nicht anfechtbar.</p>
<p>Quelle: <a title="https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/LARE260000012" href="https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/LARE260000012" target="_blank" rel="noopener">OLG Frankfurt am Main, Beschluss vom 28.11.2025, 2 WF 115/25</a>, <a title="https://ordentliche-gerichtsbarkeit.hessen.de/presse/namensaenderung-zum-wohl-des-kindes" href="https://ordentliche-gerichtsbarkeit.hessen.de/presse/namensaenderung-zum-wohl-des-kindes" target="_blank" rel="noopener">PM 1/26</a></p>
<h2>Ihr Kind trägt einen anderen Namen als die neue Familie – Was nun?</h2>
<p>Eine abgelehnte Einbenennung kann das Zugehörigkeitsgefühl eines Kindes in der neuen Familie langfristig belasten. Dieses Urteil zeigt: Unter dem neuen gesetzlichen Maßstab reicht es aus, dass die Namensänderung zum Wohl des Kindes dient – eine Notwendigkeit muss nicht mehr nachgewiesen werden. Wenn Sie wissen möchten, ob und wie Sie die Einwilligung des anderen Elternteils ersetzen lassen können, sollten Sie frühzeitig rechtliche Beratung suchen. Kontaktieren Sie jetzt die Advocatae Kanzlei mit den erfahrenen <a href="https://advocatae.com/team-der-advocatae-kanzlei/">Fachanwältinnen für Familienrecht</a> und vereinbaren Sie einen <a href="https://advocatae.com/terminanfrage-fuer-neue-mandanten/">Beratungstermin</a>.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Das könnte Sie auch interessieren</h2>				</div>
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