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	<title>Handy beim Fahren &#8211; Advocatae Kanzlei Berlin</title>
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	<description>Führende Anwaltskanzlei in Berlin für Familienrecht &#124; Notarin</description>
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	<title>Handy beim Fahren &#8211; Advocatae Kanzlei Berlin</title>
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		<title>18 Monate Fahrtenbuch nach Handy am Steuer und Geschwindigkeitsübertretung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 11:15:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrtenbuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/fahrtenbuch-wegen-handy-am-steuer-18-monate/">18 Monate Fahrtenbuch nach Handy am Steuer und Geschwindigkeitsübertretung</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
<p>Dem Halter eines Fahrzeugs darf aufgegeben werden, für die Dauer von 18 Monaten ein Fahrtenbuch zu führen, wenn er bei der Aufklärung von zwei aufeinanderfolgenden erheblichen Verkehrsverstößen nicht mitwirkt. So hat es das Verwaltungsgericht (VG) Gelsenkirchen entschieden.</p>
<p>Weitere interessante Beiträge finden Sie auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/fahrtenbuch-wegen-handy-am-steuer-18-monate/">18 Monate Fahrtenbuch nach Handy am Steuer und Geschwindigkeitsübertretung</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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									<p>Ein kurzer Blick aufs Handy kann teuer werden – nicht nur mit Bußgeld und Punkten. Wer als Fahrzeughalter bei der Aufklärung schweigt, riskiert sogar ein Fahrtenbuch wegen Handy am Steuer über viele Monate. Ein aktuelles Urteil zeigt, wie schnell eine solche Anordnung rechtmäßig wird – und warum frühzeitige anwaltliche Beratung entscheidend sein kann.</p>
<h2>Fahrtenbuch wegen Handy am Steuer: 18 Monate Anordnung möglich</h2>
<p>Dem Halter eines Fahrzeugs darf aufgegeben werden, wegen Handy am Steuer ein Fahrtenbuch zu führen, wenn er bei der Aufklärung von zwei aufeinanderfolgenden erheblichen Verkehrsverstößen nicht mitwirkt. So hat es das Verwaltungsgericht (VG) Gelsenkirchen entschieden. Die Behörde ordnete im entschiedenen Fall eine Fahrtenbuchauflage für 18 Monate an.</p>
<h2>Zwei erhebliche Verkehrsverstöße innerhalb kurzer Zeit</h2>
<p>Ein in Bottrop zugelassenes Fahrzeug wurde in Düsseldorf im „Kö-Bogen-Tunnel“ mit 9 km/h über der zulässigen Geschwindigkeit geblitzt, während der Fahrer mit einem Handy in der Hand telefonierte. Bereits am folgenden Abend wurde dasselbe Fahrzeug im Düsseldorfer Rheinufertunnel erneut geblitzt – diesmal mit 21 km/h zu viel. In beiden Fällen hätte neben einer Geldbuße jeweils ein Punkt im Fahreignungsregister gedroht. Damit lagen erhebliche Verkehrsverstöße vor, die eine Fahrtenbuchauflage wegen Handy am Steuer rechtlich ermöglichen.</p>
<h2>Halter verweigerte Mitwirkung bei der Fahrerfeststellung</h2>
<p>Der als Fahrzeughalter angehörte Kläger reagierte zunächst nicht auf die Anhörungsschreiben der Bußgeldbehörde. Erst nach Erlass der Bußgeldbescheide legte er Einspruch ein und erklärte pauschal, nicht selbst gefahren zu sein. Weitere Nachfragen der Ermittlungsbehörde ließ er unbeantwortet. Mangels Mitwirkung konnte der Fahrer nicht festgestellt werden. Die Bußgeldverfahren wurden eingestellt – jedoch mit Folgen für den Halter.</p>
<h2>Behörde ordnet Fahrtenbuch wegen Handy am Steuer an</h2>
<p>Die zuständige Behörde ordnete daraufhin an, für das Fahrzeug 18 Monate lang ein Fahrtenbuch zu führen. Der Kläger wehrte sich gerichtlich und verwies darauf, er habe per E-Mail erklärt, nicht gefahren zu sein. Die Behörde hielt dagegen, dass diese Erklärung zeitlich nicht zu den Verstößen passte und keine verwertbare Mitwirkung darstellte. Entscheidend sei gewesen, dass der Halter zu keinem Zeitpunkt ernsthaft zur Fahrerfeststellung beigetragen habe.</p>
<h2>So entschied das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen</h2>
<p>Dies sah auch das VG so und wies die Klage ab. Die Fahrtenbuchauflage für die Dauer von 18 Monaten ist nicht zu beanstanden. Die Behörde musste nicht weiter „in’s Blaue hinein“ nach möglichen Fahrern des Fahrzeugs suchen – auch nicht in der Nachbarschaft des Klägers, wie dieser meinte. Denn er hat erkennbar die ihm mögliche und zumutbare Mitwirkung verweigert. Die Fahrtenbuchauflage dient in derartigen Fällen dem Schutz der Allgemeinheit. Das Fahrtenbuch soll helfen, bei künftigen Verkehrsverstößen mit dem Fahrzeug den Täter feststellen zu können. Die Dauer einer solchen Anordnung bemisst sich nach der Schwere des Verkehrsverstoßes im Einzelfall.</p>
<h2>Wann darf ein Fahrtenbuch angeordnet werden?</h2>
<p>Laut Gericht kann die Behörde kann gegenüber einem Fahrzeughalter das Führen eines Fahrtenbuchs anordnen, wenn es ihr bei einem erheblichen Verstoß gegen Verkehrsvorschriften nicht möglich ist, den Fahrer des Fahrzeugs festzustellen. Ein Verkehrsverstoß ist erheblich, wenn neben einer Geldbuße mindestens ein Punkt in der „Verkehrssünderdatei“ einzutragen wäre. Die Feststellung des verantwortlichen Fahrers ist nicht möglich, wenn die Behörde nach den Umständen des Einzelfalls nicht in der Lage war, den Täter zu ermitteln, obwohl sie alle angemessenen und zumutbaren Maßnahmen ergriffen hat. Art und Umfang ihrer Ermittlungstätigkeit darf sie an den Erklärungen des Fahrzeughalters ausrichten.</p>
<h2>Mitwirkungspflichten des Fahrzeughalters</h2>
<p>Der Fahrzeughalter ist verpflichtet, im Bußgeldverfahren zur Aufklärung beizutragen, soweit ihm dies möglich und zumutbar ist. Auch bei bestehendem Zeugnisverweigerungsrecht muss er zumindest: den bekannten Fahrer benennen oder den möglichen Täterkreis eingrenzen oder durch Nachfragen im Nutzerkreis zur Aufklärung beitragen Unterlässt er dies, kann eine Fahrtenbuchauflage wegen Handy am Steuer die rechtmäßige Folge sein.</p>
<h2>Aussichtslose Ermittlungen rechtfertigen Fahrtenbuchauflage</h2>
<p>Lehnt der Fahrzeughalter erkennbar jede Mitwirkung ab und fehlen der Bußgeldbehörde konkrete Ermittlungsansätze, ist es ihr nicht zuzumuten, zeitaufwendige und erfolglose Ermittlungen zu führen. In solchen Fällen darf sie das Verfahren einstellen und ein Fahrtenbuch anordnen.</p>
<p>Quelle | <a title="https://nrwe.justiz.nrw.de/ovgs/vg_gelsenkirchen/j2025/14_K_6335_24_Urteil_20250604.html" href="https://nrwe.justiz.nrw.de/ovgs/vg_gelsenkirchen/j2025/14_K_6335_24_Urteil_20250604.html" target="_blank" rel="noopener">VG Gelsenkirchen, Urteil vom 4.6.2025, 14 K 6335/24</a>, PM vom 10.7.2025</p>
<h2>Jetzt handeln: Fahrtenbuch vermeiden oder Dauer verkürzen</h2>
<p>Eine Fahrtenbuchauflage wegen Handy am Steuer kann erhebliche praktische und rechtliche Folgen haben. Ob die Anordnung rechtmäßig ist, wie lange sie dauern darf und ob sich ein Widerspruch oder eine Klage lohnt, sollte frühzeitig geprüft werden. Unsere Kanzlei berät Sie kompetent und vertritt Ihre Interessen vor Gericht. Vereinbaren Sie mit unserer <a title="https://advocatae.com/rechtsanwaeltin-ulrike-silbermann/" href="https://advocatae.com/rechtsanwaeltin-ulrike-silbermann/" target="_blank" rel="noopener">Fachanwältin für Verkehrsrecht Ulrike Silbermann</a> einen<a title="https://advocatae.com/terminanfrage-erstberatung/" href="https://advocatae.com/terminanfrage-erstberatung/" target="_blank" rel="noopener"> Termin zur Erstberatung</a>.</p>
<p>Advocatae Kanzlei Berlin – wir setzen uns für Ihre Interessen ein.</p>								</div>
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		<title>Fahrlässiger Tötung infolge von Textnachrichten am Steuer</title>
		<link>https://advocatae.com/fahrlaessige-toetung-wegen-textnachrichten-am-steuer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2022 01:04:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Handy beim Fahren]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrsunfall]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://advocatae.com/?p=10603</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/fahrlaessige-toetung-wegen-textnachrichten-am-steuer/">Fahrlässiger Tötung infolge von Textnachrichten am Steuer</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
<p>Das Oberlandesgericht (OLG) Hamm hat die Verurteilung eines Angeklagten wegen fahrläs­siger Tötung in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung bestätigt. Es hat zwar die ursprüngliche Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf ein Jahr und neun Monate herabgesetzt. Die Vollstreckung der Strafe wurde jedoch nicht, wie es der Angeklagte erstrebt hatte, zur Bewährung ausgesetzt. Die Verurteilung ist damit rechtskräftig.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com/fahrlaessige-toetung-wegen-textnachrichten-am-steuer/">Fahrlässiger Tötung infolge von Textnachrichten am Steuer</a> erschien als erstes auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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									<p><strong>Fahrlässige Tötung wegen Textnachrichten am Steuer: Urteil wegen fahrlässiger Tötung infolge von Textnachrichten am Steuer rechtskräftig.</strong> Das Oberlandesgericht (OLG) Hamm hat die Verurteilung eines Angeklagten wegen fahrläs­siger Tötung in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung bestätigt. Es hat zwar die ursprüngliche Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf ein Jahr und neun Monate herabgesetzt. Die Vollstreckung der Strafe wurde jedoch nicht, wie es der Angeklagte erstrebt hatte, zur Bewährung ausgesetzt. Die Verurteilung ist damit rechtskräftig.</p>
<h2>Das war geschehen: Textnachricht schreiben am Steuer</h2>
<p>Der Angeklagte befuhr eine Straße, bei der die Geschwindigkeit auf 70 km/h beschränkt war. Während er mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr, las er auf seinem Mobiltelefon zwei Textnach­richten, schrieb eine sehr kurze Antwort und legte das Telefon anschließend in der Mittelkon­sole ab. Infolgedessen hatte er nicht bemerkt, dass sich in einer langgezogenen Rechtskurve drei Personen auf Fahrrädern näherten: eine Mutter mit ihrer dreijährigen Tochter auf dem Fahrradkindersitz und die davor mit ihrem Kinderrad fahrende sechsjährige Tochter. Als er wieder aufschaute, bemerkte er die Familie zu spät. Er versuchte noch zu bremsen, kollidierte aber mit einer Geschwindigkeit von 82 km/h oder mehr mit den Fahrradfahrern. Dabei wurden die Mutter getötet und die beiden Mädchen schwer verletzt.</p>
<p>Das Landgericht (LG) hat bei der Strafzumessung das umfassende Geständnis des Angeklagten, das auch den Kindern eine belastende Aussage in der Hauptverhandlung ersparte, und Schmer­zensgeld von 10.000 Euro, für das der Angeklagte einen Kredit aufnahm, sowie mehrere Ent­schuldigungen des Angeklagten berücksichtigt. Außerdem hat es zu seinen Gunsten berück­sichtigt, dass er zuvor weder strafrechtlich noch verkehrsrechtlich belastet war.</p>
<h2>Erhebliche Sorg- und Verantwortungslosigkeit</h2>
<p>Zu seinen Lasten hat es gewürdigt, dass der Angeklagte die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mindestens 15 km/h überschritt und während der Fahrt sein Mobiltelefon bediente. Vor allem das Verfassen der Textnachricht stelle eine massive Ablenkung vom Verkehrsgeschehen dar, sodass ihm insgesamt eine erhebliche Sorg­- und Verantwortungslosigkeit vorzuwerfen sei.</p>
<h2>Verbreitete Einstellung: „Handyverbot“ wird nicht ernst genommen</h2>
<p>Eine Strafaussetzung zur Bewährung kam nicht in Betracht, da die Vollstreckung der Freiheits­strafe zur Verteidigung der Rechtsordnung geboten sei. Insbesondere der vorsätzliche Verstoß gegen das Verbot, elektronische Geräte, wie Mobiltelefone, aufzunehmen und zu bedienen, stelle sich hier als besonders schwerwiegend dar. Der Angeklagte habe sich für einen belang­losen Austausch von Textnachrichten über dieses Verbot und die dadurch geschützten Sicher­heitsinteressen anderer Verkehrsteilnehmer ohne Bedenken hinweggesetzt. Die Tat sei dabei auch Ausdruck einer verbreiteten Einstellung, die eine durch einen erheblichen Unrechtsgehalt gekennzeichnete Norm nicht ernst nehme und von vornherein auf die Aussetzung einer etwaigen Freiheitsstrafe zur Bewährung vertraue.</p>
<p>Quelle | <a title="https://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/hamm/j2022/4_RVs_13_22_Beschluss_20220308.html" href="https://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/hamm/j2022/4_RVs_13_22_Beschluss_20220308.html" target="_blank" rel="noopener">OLG Hamm, Beschluss vom 8.3.2022, III-4 RVs 13/22</a>, PM vom 8.3.2022</p>
<h2>Unfall und fahrlässige Tötung wegen Textnachrichten am Steuer?</h2>
<p>Wirft man Ihnen vor, einen Verkehrsunfall verursacht zu haben wegen der unerlaubten Nutzung eines Handys während der Fahrt, dann sollten Sie jetzt mit uns sprechen. Wir stehen Ihnen mit unserer <a title="https://advocatae.com/kanzlei-fuer-verkehrsrecht/" href="https://advocatae.com/kanzlei-fuer-verkehrsrecht/" target="_blank" rel="noopener">langjährigen Erfahrung und Kompetenz im Verkehrsrecht</a> zur Seite. Vereinbaren Sie mit unserer <a title="https://advocatae.com/rechtsanwaeltin-ulrike-silbermann/" href="https://advocatae.com/rechtsanwaeltin-ulrike-silbermann/" target="_blank" rel="noopener">Fachanwältin für Verkehrsrecht Ulrike Silbermann</a> einen<a title="https://advocatae.com/terminanfrage-erstberatung/" href="https://advocatae.com/terminanfrage-erstberatung/" target="_blank" rel="noopener"> Termin zur Erstberatung</a>.</p>
<p>Advocatae Kanzlei Berlin – wir setzen uns für Ihre Interessen ein.</p>								</div>
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		<title>Ordnungswidrigkeit, wenn man Handy auf Oberschenkel ablegt</title>
		<link>https://advocatae.com/wenn-man-handy-auf-oberschenkel-beim-fahren-ablegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2022 10:01:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Handy beim Fahren]]></category>
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<p>Wird dem Betroffenen die verbotswidrige Benutzung eines Mobiltelefons zur Last gelegt, ist entscheidend, ob er es wirklich „benutzt“ hat. Das hat das Bayrische Oberste Landesgericht (BayObLG) jetzt für das Ablegen des Handys auf dem Oberschenkel bejaht.</p>
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									<p><strong>Ordnungswidrigkeit, wenn man Handy beim Fahren auf dem Oberschenkel ablegt.</strong> Ein Handy auf dem Oberschenkel abzulegen, heißt, es zu benutzen. Wird dem Betroffenen die verbotswidrige Benutzung eines Mobiltelefons zur Last gelegt, ist entscheidend, ob er es wirklich „benutzt“ hat. Das hat das Bayrische Oberste Landesgericht (BayObLG) jetzt für das Ablegen des Handys auf dem Oberschenkel bejaht.</p><p>Denn, so das Gericht, eine verbotswidrige Benutzung eines Mobiltelefons liege nicht nur vor, wenn dieses mit der Hand ergriffen wird. Vom Wortsinn (gemäß Duden, siehe www.duden.de, Stichwort „halten“) her bedeute „halten“ einerseits „festhalten“ und andererseits „bewirken, dass etwas in seiner Lage, seiner Stellung oder Ähnlichem bleibt“. Demnach liegt ein Halten nicht nur vor, wenn ein Gegenstand mit der Hand ergriffen wird, sondern auch, wenn er zwischen Schulter und Ohr geklemmt wird. Zudem ist ein Halten gegeben, wenn das Gerät in sonstiger Weise mithilfe der menschlichen Muskulatur in seiner Position bleibt.</p><h2>Handy beim Fahren kann nicht von alleine auf dem Schenkel bleiben</h2><p>Ein Mobiltelefon kann während der Fahrt, verbunden mit den damit einhergehenden Geschwindigkeits­- und Richtungsänderungen, nicht allein durch die Schwerkraft auf dem Schenkel verbleiben. Es bedarf bewusster Kraftanstrengung, um die Auflagefläche so auszubalancieren, dass das Mobiltelefon nicht vom Bein herunterfällt. Auch dieses durch menschliche Kraft­anstrengung bewirkte Ausbalancieren unterfällt dem Begriff des Haltens.</p><p>Quelle | BayObLG, Urteil vom 10.1.2022, 201 ObOWi 1507/21, Abruf-Nr. 227073</p><h2>Handy beim Fahren benutzt und nun droht Strafe?</h2><p>Wenn Sie beschuldigt werden, Ihr Mobiltelefon unerlaubt beim Fahren benutzt zu haben, dann sollten Sie schnell mit uns sprechen. Wir helfen Ihnen gerne weiter, stehen Ihnen mit unserem Fachwissen zur Seite und setzen uns für Ihre Interessen ein. Garantiert. Vereinbaren Sie einfach einen <a href="https://advocatae.com/termin-anwalt-kontakt">Termin zur Erstberatung</a> mit <a href="https://advocatae.com/rechtsanwaeltin-ulrike-silbermann">Rechtsanwältin und Fachanwältin für Verkehrsrecht Ulrike Silbermann</a>.</p>								</div>
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		<title>Handy beim Fahren oder Haarbürste? Das war die Frage!</title>
		<link>https://advocatae.com/handy-beim-fahren-bussgeld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2021 05:52:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Bußgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Handy beim Fahren]]></category>
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<p>Mitunter kommt es zu „interessanten“ Erklärungsversuchen, um sich einem Bußgeld zu entziehen. Das Amtsgericht (AG) Frankfurt a. M. hat entschieden: Es handelt sich um eine bloße Schutzbehauptung, wenn ein Verkehrsteilnehmer angibt, er habe statt eines Handys lediglich eine Bürste benutzt, um sich den Bart zu kämmen.</p>
<p>Weitere interessante Beiträge finden Sie auf <a rel="nofollow" href="https://advocatae.com">Advocatae Kanzlei Berlin</a>.</p>
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									<p><strong>Handy beim Fahren oder Haarbürste? Das war die Frage!</strong></p>
<p>Mitunter kommt es zu „interessanten“ Erklärungsversuchen, um sich einem Bußgeld zu entziehen. Das Amtsgericht (AG) Frankfurt a. M. hat entschieden: Es handelt sich um eine bloße Schutzbehauptung, wenn ein Verkehrsteilnehmer angibt, er habe statt eines Handys lediglich eine Bürste benutzt, um sich den Bart zu kämmen.</p>
<h2>Was war geschehen?</h2>
<p>Der Betroffene war mit einem von ihm gelenkten Omnibus in eine Polizeikontrolle zur Feststel­lung von „Handyverstößen“ geraten. Ein Beamter fertigte eine Fotosequenz an, auf der zu erkennen war, dass der Betroffene einen weißen Gegenstand mit der rechten Hand an sein rechtes Ohr hält. Im Verfahren trug der Betroffene Zweierlei vor: Zum einen habe er mit dem Fahrzeug bei dem vermeintlichen Bußgeldverstoß gestanden. Zum anderen würden die aufgenommenen Bilder lediglich zeigen, dass er seinen Bart mit einer weißen Bürste kämme. Es sei auch zu sehen, dass sich seine Hände gar nicht am Lenkrad befunden hätten.</p>
<h2>Das Gericht sah ein Handy und keine Bürste</h2>
<p>Trotz seiner Einwände hat das AG gegen den Betroffenen wegen vorschriftswidrigen Benutzens eines Handys ein Bußgeld in Höhe von 180 Euro festgesetzt. Die Benutzung einer weißen Haarbürste stelle eine bloße Schutzbehauptung dar. Die in der Hauptverhandlung in Augenschein genommene Bürste habe eine geschwungene, zu den Ecken hin abgerundete Form aufgewiesen, währenddessen auf den Bildern ein rechteckiger Gegenstand durch das bloße Anlegen eines Lineals zu erkennen gewesen sei. Des Weiteren zeige die Fotosequenz das benutzte Gerät immer an gleicher Stelle. Ein Kämmvorgang setze zwangsläufig eine Kammfüh­rung nach unten und/oder zur Seite voraus, die den Bildern nicht zu entnehmen sei. Die Bild­sequenz belege auch, dass sich der Bus bewegt habe.</p>
<p>Der Einwand, das Fahrzeug könne nicht in Bewegung gewesen sein, weil sich keine Hand am Lenkrad befunden habe, gebe zwar u. U. Anlass zu einer allgemeinen Überprüfung der Fahreignung, rechtfertige aber indes nicht den gewünschten Rückschluss auf ein stehendes Fahrzeug. Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig.</p>
<p>Quelle | AG Frankfurt a. M., Urteil vom 16.6.2020, 971 Owi 363 Js 72112/19, PM Nr. 1/2021</p>
<h2>Haben Sie Fragen zu einem Bußgeld wegen Benutzung eines Handys am Steuer?</h2>
<p>Wenn Ihnen ein Bußgeld droht wegen der Nutzung eines Handys beim Fahren, dann sollten Sie auf jeden Fall mit uns sprechen. Wir helfen Ihnen gerne weiter, stehen Ihnen mit unserem Fachwissen zur Seite und setzen uns für Ihre Interessen ein. Vereinbaren Sie einfach einen <a href="https://advocatae.com/termin-anwalt-kontakt">Termin zur Erstberatung</a> mit <a href="https://advocatae.com/rechtsanwaeltin-ulrike-silbermann">Rechtsanwältin und Fachanwältin für Verkehrsrecht Ulrike Silbermann</a>.</p>								</div>
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		<title>Bußgeld, wenn man Handy zwischen Ohr und Schulter einklemmt während der Autofahrt</title>
		<link>https://advocatae.com/bussgeld-bei-handy-am-steuer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2021 07:45:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Bußgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Handy beim Fahren]]></category>
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<p>Die Nutzung eines zwischen Ohr und Schulter eingeklemmten Mobiltelefons während der Fahrt kann ein Bußgeld nach sich ziehen. Dies hat jetzt das Oberlandesgericht (OLG) Köln entschieden.</p>
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									<p><strong>Besser kein Handy am Steuer, auch nicht, wenn man das Handy zwischen Ohr und Schulter einklemmt und telefoniert bei der Autofahrt, sonst droht ein Bußgeld.</strong> </p>
<p>Die Nutzung eines zwischen Ohr und Schulter eingeklemmten Mobiltelefons während der Fahrt kann ein Bußgeld nach sich ziehen. Dies hat jetzt das Oberlandesgericht (OLG) Köln entschieden.</p>
<p>Auf einem im Rahmen einer Geschwindigkeitsmessung aufgenommenen Messfoto war zu erkennen, dass die Fahrzeugführerin ein Handy zwischen Ohr und Schulter eingeklemmt hatte. Sie hatte im gerichtlichen Verfahren auch eingeräumt, dass sie dieses zum Telefonieren genutzt habe. Sie habe aber das Telefon bereits vor Fahrtantritt in der abgebildeten Haltung gehabt. Außerdem war sie der Auffassung, dass es sich hierbei nicht um ein „Halten“ im Sinne der Verordnung handele, da dieses ein Halten in der Hand voraussetzte.</p>
<p>Gleichwohl war sie vom Amtsgericht (AG) zu einem Bußgeld verurteilt worden, wogegen sie sich mit der Rechts­beschwerde zur Wehr setzen wollte.</p>
<h2>Auch ein Handy zwischen Ohr und Schulter eingeklemmt ist ein Risiko</h2>
<p>Zur Begründung seiner Entscheidung hat das OLG ausgeführt: Sprachlich setze das „Halten“ eines Gegenstands nicht notwendig die Benutzung der Hände voraus. Das Bußgeld stehe auch mit dem Zweck der Verordnung in Einklang: In dem Einklemmen des Handys zwischen Ohr und Schulter liege ein erhebliches Gefährdungspotenzial. Denn es bestehe das Risiko, dass das Mobiltelefon sich aus seiner „Halterung“ lösen könne. Dies könne dann den Fahrer zu unwillkürlichen Reaktionen verleite, um zu verhindern, dass es – etwa – im Fußraum des Fahrzeugs unauffindbar wird. Bereits um diesem Risiko entgegenzuwirken, werde der Fahrer einen ansonsten dem Verkehrsgeschehen zuzuwendenden Teil seiner Aufmerksamkeit seinem Mobiltelefon schenken. </p>
<p>Dieser Umstand unterscheide eine solche Nutzung eines Mobiltelefons auch von der mittels einer Freisprech­einrichtung, bei der sich der Fahrer um die Stabilität der Halterung regelmäßig keine Gedanken machen müsse.</p>
<p>Quelle | <a title="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/koeln/j2020/1_RBs_347_20_Beschluss_20201204.html" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/koeln/j2020/1_RBs_347_20_Beschluss_20201204.html" target="_blank" rel="noopener">OLG Köln, Beschluss vom 4.12.2020, III-1 RBs 347/20</a>; PM vom 20.1.2021</p>
<h2>Droht Ihnen ein Bußgeld wegen Handy am Steuer?</h2>
<p>Beschuldigt man Sie, während der Autofahrt mit dem Handy zwischen Ohr und Schulter telefoniert zu haben? Dann sollten Sie jetzt mit uns sprechen. Wir stehen Ihnen mit unserer <a title="https://advocatae.com/kanzlei-fuer-verkehrsrecht/" href="https://advocatae.com/kanzlei-fuer-verkehrsrecht/" target="_blank" rel="noopener">langjährigen Erfahrung und Kompetenz im Verkehrsrecht</a> zur Seite. Vereinbaren Sie mit unserer <a title="https://advocatae.com/rechtsanwaeltin-ulrike-silbermann/" href="https://advocatae.com/rechtsanwaeltin-ulrike-silbermann/" target="_blank" rel="noopener">Fachanwältin für Verkehrsrecht Ulrike Silbermann</a> einen<a title="https://advocatae.com/terminanfrage-erstberatung/" href="https://advocatae.com/terminanfrage-erstberatung/" target="_blank" rel="noopener"> Termin zur Erstberatung</a>.</p>
<p>Advocatae Kanzlei Berlin – wir setzen uns für Ihre Interessen ein.</p>								</div>
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		<title>Bußgeld für Nutzung einer Navi-Fernbedienung am Steuer</title>
		<link>https://advocatae.com/bussgeld-fuer-nutzung-einer-navi-fernbedienung-am-steuer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2020 02:33:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Handy beim Fahren]]></category>
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<p>Wird während der Fahrt eine Fernbedienung benutzt, um ein Navigationsgerät zu bedienen, kann dies mit einem Bußgeld geahndet werden.</p>
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									<p><strong>Ordnungswidrigkeit: Bußgeld für Nutzung einer Navi-Fernbedienung am Steuer. Wird während der Fahrt eine Fernbedienung benutzt, um ein Navigationsgerät zu bedienen, kann dies mit einem Bußgeld geahndet werden.</strong></p><p>Dies hat das Oberlandesgericht (OLG) Köln im Fall eines Autofahrers entschieden. Dessen Pkw ist mit einem Navigationsgerät ausgestattet, das über eine manuelle Fernbedienung gesteuert werden kann. Für diese Fernbedienung ist eine Halterung am Armaturenbrett installiert. Zwar kann die Fernbedienung auch in der Halterung bedient werden. Der Autofahrer hatte jedoch die Fernbedienung während der Fahrt aus der Halterung in die rechte Hand genommen. Anschließend gab er Befehle ein, um so das Navigationsgerät zu bedienen. Das Amtsgericht Siegburg hatte ihn daher wegen „fahrlässigen Verstoßes gegen § 23 Abs. 1a StVO“ zu einer Geldbuße von 100 EUR verurteilt.</p><p>Das OLG Köln bestätigte jetzt, dass es sich bei der genutzten Fernbedienung um ein „der Information oder Organisation dienendes elektronisches Gerät“ im Sinne von § 23 Abs. 1a StVO handelt. Die Fernbedienung steuere als elektronisches Gerät das zum Endgerät gelangende Signal mittels elektronischer Schaltungen unter Nutzung einer eigenen Stromversorgung. Sie diene auch der Organisation der Ausgabe auf dem Display des ausdrücklich in § 23 Abs. 1a S. 2 StVO genannten Navigationsgeräts. Das Bußgeld sei daher zu Recht verhängt worden.</p><p>Quelle | OLG Köln, Beschluss vom 5.2.2020, III-1 RBs 27/20</p><h2>Wir bieten Ihnen eine kompetente anwaltliche Beratung rund ums Verkehrsrecht</h2><p>Haben Sie Fragen zu einem Bußgeld? Dann sprechen Sie mit uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter, stehen Ihnen mit unserem Fachwissen zur Seite und engagieren uns für Ihre Interessen. Vereinbaren Sie einfach einen <a href="https://advocatae.com/termin-anwalt-kontakt">Termin zur Erstberatung</a> mit <a href="https://advocatae.com/rechtsanwaeltin-ulrike-silbermann">Rechtsanwältin und Fachanwältin für Verkehrsrecht Ulrike Silbermann</a>.</p>								</div>
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		<title>„Wegdrücken“ eines Anrufs beim Fahren ist Ordnungswidrigkeit</title>
		<link>https://advocatae.com/wegdruecken-eines-anrufs-beim-fahren-ist-ordnungswidrigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RA]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2020 00:28:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Handy beim Fahren]]></category>
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<p>Wer beim Fahren einen eingehenden Anruf auf seinem Mobiltelefon „wegdrückt“, handelt ordnungswidrig und kann mit einem Bußgeld belegt werden.</p>
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									<p><strong>Handynutzung: „Wegdrücken“ eines Anrufs beim Fahren ist eine Ordnungswidrigkeit. Wer beim Fahren einen eingehenden Anruf auf seinem Mobiltelefon „wegdrückt“, handelt ordnungswidrig und kann mit einem Bußgeld belegt werden.</strong></p><p>Das ist das Ergebnis eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens vor dem Oberlandesgericht (OLG) Hamm. Die Richter machten in ihrer Begründung deutlich, dass ein Kraftfahrzeugführer ein Mobiltelefon bereits verbotswidrig nutzt, wenn seine beanstandete Handlung einen Bezug zu einer Funktion des Geräts hat. Damit sind nur solche Handlungen erlaubt, die keinen Zusammenhang zu einer bestimmungsgemäßen Nutzung des Geräts haben, z. B. das bloße Aufheben oder Umlagern. Entscheidend für den Vorwurf der Ordnungswidrigkeit ist, ob der Betroffene im Moment des Verstoßes beide Hände frei hat, um seine Fahraufgabe bewältigen zu können.</p><p>Quelle | OLG Hamm, Beschluss vom 26.9.2019, 4 RBs 307/19</p><h2>Wir bieten Ihnen eine kompetente anwaltliche Beratung rund ums Verkehrsrecht</h2><p>Haben Sie Fragen zu einer Ordnungswidrigkeit oder zu einem Bußgeldbescheid? Dann sprechen Sie mit uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter, stehen Ihnen mit unserem Fachwissen zur Seite und engagieren uns für Ihre Interessen. Vereinbaren Sie einfach einen <a href="https://advocatae.com/termin-anwalt-kontakt">Termin zur Erstberatung</a> mit <a href="https://advocatae.com/rechtsanwaeltin-ulrike-silbermann">Rechtsanwältin und Fachanwältin für Verkehrsrecht Ulrike Silbermann</a>.</p>								</div>
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